{"id":5780,"date":"2015-07-13T14:31:00","date_gmt":"2015-07-13T14:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=5780"},"modified":"2020-02-26T18:40:26","modified_gmt":"2020-02-26T16:40:26","slug":"uber-100-millionen-adware-alarme-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/uber-100-millionen-adware-alarme-in-deutschland\/5780\/","title":{"rendered":"\u00dcber 100 Millionen Adware-Alarme in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p class=\"teaser\">Ob Mac, Android oder PC, vor Adware bleibt kein Internetnutzer verschont. Allein in Deutschland identifizierte Kaspersky Lab zwischen April und Juni \u00fcber 100 Millionen Adware-Alarme. Doch wann gilt eine Adware als sch\u00e4dlich? \u00dcber welche Wege fangen sich Nutzer l\u00e4stige Werbeprogramme und Toolbars ein? Und wie kann man sich vor einer unautorisierten Installation sch\u00fctzen?<\/p>\n<p class=\"teaser\">\n<\/p><div class=\"news-single-content\">\n<p>Kaspersky Lab blockierte im zweiten Quartal 2015 bei seinen deutschen Kunden insgesamt 103.853.904 Adware-Sch\u00e4dlinge; was knapp acht Prozent aller weltweiten von Adware provozierten Alarme entspricht. Im mobilen Bereich wurden zwischen April und Juni 2015 weltweit 448.670 Adware-App-Installationen blockiert, fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr Android. Dabei entfielen nur 1,9 Prozent auf deutsche Nutzer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5426\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2015\/06\/06141151\/Christian_Funk_-_Virus_Analyst_small.jpg\" alt=\"Christian Funk\" width=\"200\" height=\"300\">\u201eIm Vergleich zum weltweiten Gesamtaufkommen messen wir in Deutschland bei mobilen Nutzern deutlich weniger Adware-Alarme als bei Desktop-Nutzern\u201c, so Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab. \u201eEin m\u00f6glicher Grund: Im Ausland sind Apps aus Drittanbieter-Stores, die ein h\u00f6heres Malware-Risiko bergen, beliebter als in Deutschland. Denn die App-Preise sind weltweit meist identisch und daher in einem eher wohlhabenden Land wie Deutschland im Verh\u00e4ltnis g\u00fcnstiger.\u201c<\/p>\n<p><strong>Diese Adware nervt deutsche Nutzer<\/strong><\/p>\n<p><b>Desktop:<\/b> Zwischen April und Juni 2015 wurden deutsche Kaspersky-Nutzer vor allem vom Programm \u201eAdWare.Win32.Linkury.a\u201c genervt. Das Toolbar-Programm wird meist nach der Installation von kostenloser Video-Streaming- oder PDF-Software aktiv und vereinte 79,9 Prozent aller in Deutschland im zweiten Quartal gemeldeten Adware-Alarme auf sich. Auf Rang zwei folgt mit 14,2 Prozent der auf Javascript basierende Code \u201eAdWare.JS.Agent.bg\u201c und auf dem dritten Platz eine Sammlung skriptbasierender Adware, welche generisch als \u201eAdWare.Script.Generic\u201c erkannt wird.<\/p>\n<p><b>Mobile Ger\u00e4te:<\/b> Deutsche Smartphone- und Tablet-Nutzer wurden im zweiten Quartal 2015 am h\u00e4ufigsten mit dem illegalen Werbeprogramm \u201eAdware.AndroidOSFictus.a\u201c bel\u00e4stigt \u2013 mit 22,6 Prozent. Es folgen \u201eAdware.AndroidOS.Dowgin.l\u201c (13,8 Prozent) und \u201eAdware.AndroidOS.Viser.a\u201c (13,7 Prozent).<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>#Tipp: So sch\u00fctzen Sie sich vor #Adware und werden diese auch wieder los:<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2F897U&amp;text=%23Tipp%3A+So+sch%C3%BCtzen+Sie+sich+vor+%23Adware+und+werden+diese+auch+wieder+los%3A+\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p><strong>Wann ist Adware sch\u00e4dlich?<\/strong><\/p>\n<p>Ob eine Adware von Kaspersky Lab als sch\u00e4dlich eingestuft wird, h\u00e4ngt von verschiedenen Merkmalen ab. Im mobilen Bereich handelt es sich meistens um Apps, die zus\u00e4tzliche Werbung einblenden oder legitime Werbung durch eigene Anzeigen ersetzen. Bei PC und Mac gelten vor allem intransparente Programme als Adware, die unautorisierte Dinge ausf\u00fchren. Der Klassiker sind l\u00e4stige und schwer zu entfernende Toolbars. Hinzu kommt: Adware-Programme haben einen hohen Computer-Ressourcen-Verbrauch. Abgesehen davon, dass illegal Werbung angezeigt wird und Daten erfasst werden k\u00f6nnen, bleibt Adware vom Nutzer meist unbemerkt. Normalerweise wird das Programm nicht als Symbol in der Taskleiste des Computers angezeigt. Man findet auch im Programm-Men\u00fc keinen Hinweis darauf, dass neue Dateien auf dem Computer installiert wurden.<\/p>\n<p><strong>Adware kann \u00fcber die folgenden Wege auf Nutzerger\u00e4ten landen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><b>Freeware oder Shareware<\/b><b>:<\/b> Adware kann Teil von Freeware- oder Shareware-Programmen sein. Der Grund: die Finanzierung der eigenen Programme durch Werbung.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Infizierte Webseiten<\/b><b>:<\/b> Der Besuch einer infizierten Seite kann dazu f\u00fchren, dass unautorisiert Adware auf einem Rechner installiert wird. Im Anschluss kann ein Computer \u00fcber eine Browser-Schwachstelle penetriert und heimlich mit einem Trojaner best\u00fcckt werden. Man spricht hier auch von Browser-Hijackern.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Drittanbieter App-Stores<\/b><b>:<\/b> Im mobilen Bereich f\u00e4ngt man sich Adware \u00fcber Apps ein, die man von alternativen App-Stores herunterl\u00e4dt. Hierbei handelt es sich um kostenfreie oder g\u00fcnstige Nachahmungen von Original-Apps. Da bei diesen Shops oft keine Richtlinien beachtet werden m\u00fcssen, kann hier Adware einfach platziert und verbreitet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie lassen sich Adware-Installationen vermeiden?<\/strong><\/p>\n<p>Nutzer sch\u00fctzen sich vor Adware-Installationen, indem sie:<\/p>\n<ul>\n<li>Programme immer von den offiziellen Webseiten der Entwickler herunterladen, nicht von so genannten Software-Aggregatoren.<\/li>\n<li>das Fenster des Installationsprogramms w\u00e4hrend der Installation beachten und die Haken bei allen Programmen, die zus\u00e4tzlich zum gew\u00fcnschten installiert werden, entfernen.<\/li>\n<li>bei der Installationen auf \u201eFortgeschrittener Anwender\u201c oder \u201eInstallations-Optionen\u201c klicken; dann k\u00f6nnen Zusatzinstallationen deaktiviert werden.<\/li>\n<li>niemals Apps aus alternativen Drittanbieter-Stores herunterladen.<\/li>\n<li>eine IT-Sicherheitsl\u00f6sung wie <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/de\/advert\/free-trials\/total-security-multi-device?redef=1&amp;THRU&amp;reseller=de_SoMe-2015_pro_ona_smm__all_b2c__lnk____ktsmd___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Internet Security \u2013 Multi-Device<\/a> auf ihren PCs, Macs und Android-Ger\u00e4ten installiert haben; so wird sch\u00e4dliche Adware erkannt und kann leicht entfernt werden. Wer ein Adware-Programm als gut einstufen m\u00f6chte, kann diese zu einer pers\u00f6nlichen Whitelist hinzuf\u00fcgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie man durch Adware verseuchte Rechner wieder s\u00e4ubert, zeigen unsere folgenden beiden Blogbeitr\u00e4ge: <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/meine-grosse-adware-putzaktion\/4702\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/meine-grosse-adware-putzaktion\/4702\/<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/adware-toolbar\/3648\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/adware-toolbar\/3648\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Mac, Android oder PC, vor Adware bleibt kein Internetnutzer verschont. Allein in Deutschland identifizierte Kaspersky Lab zwischen April und Juni \u00fcber 100 Millionen Adware-Alarme. Doch wann gilt eine Adware<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":5784,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2711,10],"tags":[731,326,1546,51,364,1653,221,1654,959,1428],"class_list":{"0":"post-5780","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-threats","8":"category-tips","9":"tag-adware","10":"tag-kaspersky","11":"tag-losungen","12":"tag-mac","13":"tag-pc","14":"tag-security","15":"tag-smartphone","16":"tag-tips","17":"tag-toolbar","18":"tag-tricks"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/uber-100-millionen-adware-alarme-in-deutschland\/5780\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/adware\/","name":"Adware"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5780"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5780\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22981,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5780\/revisions\/22981"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}