{"id":542,"date":"2012-12-17T16:51:03","date_gmt":"2012-12-17T16:51:03","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=542"},"modified":"2020-02-26T18:19:47","modified_gmt":"2020-02-26T16:19:47","slug":"windows-im-auge-des-cyber-sturms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/windows-im-auge-des-cyber-sturms\/542\/","title":{"rendered":"Windows: Im Auge des Cyber-Sturms"},"content":{"rendered":"<p>Innerhalb von nur drei Monaten haben die Kaspersky-Produkte in diesem Jahr fast 1,5 Milliarden Infektionsversuche auf den Computern der Anwender entdeckt und abgewehrt. Darunter Attacken auf Mobilger\u00e4te und Schadprogramme, die auf Mac OS X abzielen. Doch die Mehrheit der F\u00e4lle passierte unter Windows \u2013 der unter Heimanwendern popul\u00e4rsten Plattform.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Zahl der Windows-Computer ist der Hauptgrund, dass sich die Angreifer auf dieses System eingeschossen haben. Nur wenige Cyberkriminelle sind schlie\u00dflich wegen des Nervenkitzels in diesem Gesch\u00e4ft \u2013 die meisten wollen schnell Geld machen. F\u00fcr sie bedeutet eine h\u00f6here Zahl potentieller Opfer auch h\u00f6herer Profit. Deshalb entdeckt Kaspersky Lab t\u00e4glich durchschnittlich <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/images\/Kaspersky_Lab_Infographics_Kaspersky_Security_Network-10-147087.png\">125.000<\/a> neue Schadprogramme, und die meisten davon laufen unter Windows. Diese Masse wird auch dadurch beg\u00fcnstigt, dass es relativ einfach ist, neue Schadprogramme auf Basis bereits vorhandener Exemplare zu entwickeln. Es gibt sogar spezielle Programme f\u00fcr faule oder unerfahrene Cyberkriminelle, die Viren oder Trojaner aus vorgefertigten Code-St\u00fcckchen zusammenstellen. Aber es gibt auch anspruchsvollere Schadsoftware, deren Entwicklung Zehntausende Dollar kosten kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2012\/12\/06133024\/kaspersky-infographics-how-much-you-lose-antivirus-math-10-147143-1.png\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1239\"><\/p>\n<p>Die Ziele der Cyberkriminellen wandeln sich mit den Angriffszielen, die die Schadprogramme im Visier haben: Statt Viren, die ein System st\u00f6ren, nutzen die Betr\u00fcger lieber Trojaner, die vom System unerkannt vertrauliche Daten stehlen. Finanzinformationen (etwa Zugangsdaten zum Online-Banking, Kreditkartendaten, usw.) stehen dabei an erster Stelle, aber sie nehmen auch jede M\u00f6glichkeit wahr, an <a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2012\/12\/06150139\/kaspersky-infographics-how-much-you-lose-antivirus-math-10-147143.png\">andere Informationen<\/a>\u00a0zu kommen. So kann der Zugang zu einem Konto auf einem bekannten Sozialen Netzwerk an Spammer verkauft werden, die darauf spezialisiert sind, Werbenachrichten oder Links zu infizierten Seiten zu verbreiten. Generell kann man sagen, dass Cyberkriminelle so ziemlich alles verkaufen k\u00f6nnen, sogar Rechenzeit \u2013 etwa \u00fcber ein sch\u00e4dliches Programm, das einen Computer zum Teil eines Botnetzes macht, das <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/automated-toolkits-named-massive-ddos-attacks-against-us-banks-100212\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">DDoS-Attacken<\/a> ausf\u00fchrt oder Spam verbreitet.<\/p>\n<p>Es gibt neben dem Datendiebstahl aber auch noch andere Profitm\u00f6glichkeiten. Sehr beliebt ist auch die Erpressung. Ein so genannter Ransomware- Trojaner blockiert den Computer eines Anwenders und zeigt eine Botschaft auf dem Bildschirm an, meist ein obsz\u00f6nes Bild. Damit wird der Nutzer aufgefordert, eine teure SMS-Nachricht an eine bestimmte Nummer zu schicken, um einen Freischaltcode f\u00fcr den Computer zu erhalten. Nat\u00fcrlich sollte diese SMS auf keinen Fall abgeschickt werden. Stattdessen sollte man Programme wie den <a href=\"http:\/\/support.kaspersky.com\/viruses\/deblocker\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Deblocker<\/a>verwenden.<\/p>\n<p>Das Internet ist zu einer stetigen Quelle solcher Angriffe geworden. Im zweiten Quartal 2012 wehrten die Kaspersky-Produkte \u00fcber 400 Millionen Attacken ab, die weltweit von Webseiten gestartet wurden. Aufgrund dieser Zahl kann man vermuten, dass wir viele Gigabyte von Daten vor Angriffen gesch\u00fctzt haben \u2013 gar nicht zu reden von dem nicht-vergossenen Angstschwei\u00df, wenn man ein infiziertes System zu retten versucht.<\/p>\n<p>Die generelle Situation bei Windows-Gefahren zeigt, wie wichtig ein umfassender Schutz durch L\u00f6sungen wie Kaspersky Internet Security 2013 ist. Das Produkt ist mit dem Cloud-Service <a href=\"http:\/\/ksn.kaspersky.com\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Security Network<\/a>\u00a0verbunden. Die Web-Antivirus-Komponente reduziert das Risiko, durch den Besuch einer Webseite infiziert zu werden. Anti-Spam-Technologien sch\u00fctzen vor unerw\u00fcnschten E-Mails, inklusive Phishing-Mails, \u00fcber die Daten gestohlen werden sollen. Die Liste k\u00f6nnte man noch lange fortf\u00fchren, doch allgemein muss man sagen, dass die Zahl der Windows-Bedrohungen weiter wachsen wird und Sie darauf gut vorbereitet sein sollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb von nur drei Monaten haben die Kaspersky-Produkte in diesem Jahr fast 1,5 Milliarden Infektionsversuche auf den Computern der Anwender entdeckt und abgewehrt. 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