{"id":5399,"date":"2015-06-01T07:36:11","date_gmt":"2015-06-01T07:36:11","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=5399"},"modified":"2019-11-22T12:32:34","modified_gmt":"2019-11-22T10:32:34","slug":"schutzen-sie-ihr-kind-vor-cybermobbing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/schutzen-sie-ihr-kind-vor-cybermobbing\/5399\/","title":{"rendered":"Sch\u00fctzen Sie Ihr Kind vor Cybermobbing"},"content":{"rendered":"<p>Cybermobbing, das Mobbing mithilfe digitaler Technologien, ist zu einem ernsten Problem geworden. Jedes vierte Kind zwischen 12 und 17 Jahren hatte schon auf die ein oder andere Art mit Cybermobbing zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnen die Konsequenzen sehr ernst sein: Kinder ziehen sich zur\u00fcck, die Leistung in der Schule leidet und sie werden aggressiv, depressiv oder f\u00fcgen sich selbst sogar Schaden zu. Doch falls Ihr Kind mit Cybermobbing zu k\u00e4mpfen hat, k\u00f6nnen Sie dennoch viel tun, indem Sie rechtzeitig Hilfe bieten und \u00fcber das Problem sprechen.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten, dass mehr Eltern wissen, was Cybermobbing ist, wie sie erste Anzeichen daf\u00fcr erkennen und das Problem l\u00f6sen k\u00f6nnen. Denn auch wenn das Internet ein gro\u00dfes virtuelles Netzwerk ist, k\u00f6nnen nicht all seine Gefahren nur mit Computertechnologie gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Manche Dinge k\u00f6nnen nicht einfach gestoppt oder verboten werden, und Cybermobbing ist eines dieser Dinge. Aber nur weil wir unsere Kinder nicht rund um die Uhr vor dieser Gefahr abschirmen k\u00f6nnen, hei\u00dft das nicht, dass wir ihnen nicht helfen k\u00f6nnen. Kaspersky Lab hat in Zusammenarbeit mit Kinderpsychologen aus aller Welt einige Empfehlungen daf\u00fcr zusammengestellt, wie man Opfern von Cybermobbing helfen kann.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>So sch\u00fctzen Sie Ihre #Kinder vor #Cybermobbing<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2FLnp7&amp;text=So+sch%C3%BCtzen+Sie+Ihre+%23Kinder+vor+%23Cybermobbing\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Lisa Wright, Mitgr\u00fcnderin der Anti-Cybermobbing-Initiative <a href=\"http:\/\/www.webiket.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Webiket.com<\/a> sagt dazu: \u201eDenken Sie daran, dass Vertrauen und vertrauliche Gespr\u00e4che zu den ersten Schritten geh\u00f6ren, um mit Cybermobbing umzugehen. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen laufende Situationsbewertungen und die Entwicklung von Strategien f\u00fcr den Umgang mit dem Cybermobbing und dem Gef\u00fchlszustand Ihres Kindes folgen.\u201c<\/p>\n<p>Zu den Empfehlungen z\u00e4hlen:<\/p>\n<ol>\n<li>Seien Sie f\u00fcr das Kind da, ohne Vorurteile, ohne Schuldzuweisungen \u2013 nur mit liebevoller Akzeptanz. In diesem Stadium muss das Kind h\u00f6ren, dass Sie immer daf\u00fcr da sind, egal, was passiert oder was es gemacht hat.<\/li>\n<li>Spielen Sie den Vorfall nicht herunter. In diesem Moment ist er das Wichtigste im Leben Ihres Kindes. In dem emotional angreifbaren Zustand kann das Kind nicht rational denken, daher m\u00fcssen Sie ihm klarmachen, dass Sie den Ernst der Lage verstehen und dass der Schmerz des Kindes gerechtfertigt ist.<\/li>\n<li>Noch ist nicht die Zeit f\u00fcr ein rationales Gespr\u00e4ch. \u00c4u\u00dfern Sie nicht die Vermutung, dass das Kind das Ganze provoziert haben k\u00f6nnte, selbst wenn es so sein sollte. Das k\u00f6nnte n\u00e4mlich eine Mauer erzeugen und Ihr Kind dazu bringen, zu denken, dass Sie das Problem nicht verstehen.<\/li>\n<li>Wichtig ist echtes Mitgef\u00fchl! Ihrem Kind muss klar sein, dass Sie genau das f\u00fchlen, was es auch f\u00fchlt. Erkl\u00e4ren Sie, dass Sie selbst schon vor \u00e4hnlichen Herausforderungen gestanden haben \u2013 vielleicht nicht im Internet, sondern von Angesicht zu Angesicht \u2013 und dass das ebenfalls schwer war. Erwecken Sie aber nicht den Eindruck, dass Sie st\u00e4rker gelitten haben oder ganz alleine die St\u00e4rke hatten, damit umzugehen. Sagen Sie, dass Sie damals am liebsten jemanden gehabt h\u00e4tten, der Ihnen zugeh\u00f6rt, Sie verstanden h\u00e4tte und f\u00fcr Sie dagewesen w\u00e4re.<\/li>\n<li>Erst wenn Sie das Vertrauen des Kindes gewonnen haben (das kann einige Zeit dauern und sollte nicht \u00fcbereilt werden), k\u00f6nnen Sie beginnen, \u00fcber den Vorfall selbst zu sprechen. Versuchen Sie nicht, vorherzusagen, was Ihr Kind sagen wird. \u00dcberlassen Sie dem Kind die F\u00fchrung und lassen Sie es mit eigenen Worten erz\u00e4 Es ist enorm wichtig, dass das Kind die Belastung selbst abl\u00e4dt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Cyberpsychologin Caron Mullen fasst die Regeln zusammen: \u201eCybermobbing ist ein komplexes Problem, das einen mehrdimensionalen Ansatz erfordert. Sehr wichtig dabei ist eine Strategie f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Gef\u00fchlszustands des Kindes. Es gibt praktische Tipps, mit denen man dem Kind auf positive Weise durch die schlimmsten Momente helfen kann, ohne auf Aktionen zur\u00fcckzugreifen, die das Problem vielleicht sogar schlimmer machen k\u00f6nnten. Das Langzeitziel ist, dem Kind dabei zu helfen, Widerstandsf\u00e4higkeit aufzubauen und es zu bef\u00e4higen, mit problematischen sozialen Erfahrungen ohne psychologische Sch\u00e4den umzugehen. Aber der erste und wichtigste Schritt ist, dass die Eltern das Vertrauen des Kindes erlangen, so dass die Belastung geteilt werden kann. Zusammen k\u00f6nnen Sie einen Aktionsplan entwickeln, durch den mit der Situation umgegangen werden kann.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Learn about the challenges that your kid is too afraid to share with you: <a href=\"https:\/\/t.co\/cxgqt28aTw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/t.co\/cxgqt28aTw<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/cyberbullies?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">#cyberbullies<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/stop?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">#stop<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/OsNLujRUeV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">pic.twitter.com\/OsNLujRUeV<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Kaspersky (@kaspersky) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/kaspersky\/status\/605125832089042944?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">May 31, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Als Teil der Kampagne gegen Cybermobbing hat Kaspersky Lab eine neue, interaktive Webseite namens <a href=\"http:\/\/wordscansave.me\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Words Can Save<\/a> eingerichtet, auf der Informationen und Tipps f\u00fcr Eltern zu finden sind. Die Seite hilft dabei, zu verstehen, wie wichtig es ist, Kinder zu unterst\u00fctzen und dabei die richtigen Worte zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit Kinderpsychologen haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie man Opfern von Cybermobbing helfen kann.<\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":5400,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[1069,115,243,1497,239,1654],"class_list":{"0":"post-5399","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tips","8":"tag-cybermobbing","9":"tag-kinder","10":"tag-mobbing","11":"tag-online","12":"tag-schutz","13":"tag-tips"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/schutzen-sie-ihr-kind-vor-cybermobbing\/5399\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/cybermobbing\/","name":"Cybermobbing"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5399"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21221,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5399\/revisions\/21221"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}