{"id":3522,"date":"2014-07-03T07:34:01","date_gmt":"2014-07-03T07:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=3522"},"modified":"2022-03-14T13:34:46","modified_gmt":"2022-03-14T11:34:46","slug":"kinder-kostenloser-antivirus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/kinder-kostenloser-antivirus\/3522\/","title":{"rendered":"Kinder und Computer \u2013 welchen Schutz braucht man?"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht sind Sie der Meinung, dass Ihr Computer und die darauf gespeicherten Daten gar nicht so wertvoll sind und ein einfacher Basisschutz daf\u00fcr ausreicht \u2013 etwa die Sicherheitsfunktionen, die mit dem Betriebssystem mitgeliefert werden. Das \u00e4ndert sich aber sp\u00e4testens, wenn der Computer zum Werkzeug und Spielzeug von Kindern wird. Dann liegt es in der Verantwortung der Eltern, nicht nur den Computer, sondern auch ihr Kind vor allen Cyber-Bedrohungen zu sch\u00fctzen. Das Paradoxe dabei: Kinder haben oft mehr Ahnung von der modernen Technik als ihre Eltern, und es ist nur allzu verf\u00fchrerisch, dem Kind zuzutrauen, die passenden Sicherheitsma\u00dfnahmen auszuw\u00e4hlen. Allerdings entscheiden sich Kinder oft f\u00fcr gar keinen oder nur einen einfachen Basisschutz. Doch das ist ein klassischer Fehler, denn Schadprogramme sind nur eine Art der vielf\u00e4ltigen Online-Bedrohungen, und andere sind f\u00fcr Kinder viel gef\u00e4hrlicher.<\/p>\n<p><strong>Auch ohne Schadprogramme immer in Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Internet-Security-Produkte bieten <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/check-your-protection\/4687\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">besseren Schutz vor Schadprogrammen<\/a>, doch der wichtigste Punkt ist der Schutz vor anderen Online-Gefahren. Lassen Sie uns die ganzen Schadprogramme f\u00fcr eine Minute nicht beachten und daf\u00fcr \u00fcber andere schlechte Dinge sprechen, die Ihre Kinder im Internet finden k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>betr\u00fcgerische Angebote, die Geld und kostenlose Dinge versprechen<\/li>\n<li>P\u00e4dophile, die online das Vertrauen Ihres Kindes erschleichen und dann ein echtes Treffen arrangieren<\/li>\n<li>gef\u00e4lschte (Phishing-)Nachrichten, die das Kind dazu bringen, pers\u00f6nliche Daten oder sogar Zahlungsinformationen der Eltern preiszugeben<\/li>\n<li>Webseiten mit unerw\u00fcnschten Inhalten \u2013 von Pornografie bis zu gewaltverherrlichenden und Hass predigenden Seiten<\/li>\n<li>Klassenkameraden, die Mobbing-Opfer suchen oder auch neue Freunde, um zusammen Drogendealer zu besuchen<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"pullquote\">Der Rundum-Schutz durch Internet-Security-Produkte ist f\u00fcr Kinder, die alleine im Internet surfen, extrem wichtig.<\/div>\n<p>All diese Gefahren k\u00f6nnen durch ein reines Antivirenprogramm oder eine Firewall nicht abgewendet werden. Wenn Sie aber eine Internet-Security-L\u00f6sung einsetzen, die eine entsprechende Kindersicherung bietet, und Sie sich etwas Zeit nehmen, diese richtig einzustellen, k\u00f6nnen Sie verhindern, dass durch solche Bedrohungen Schlimmeres passiert. Phishing- und Porno-Seiten werden blockiert, w\u00e4hrend eine Stichwortkontrolle die Eltern informiert, wenn gef\u00e4hrliche Online-Interaktionen passieren. Damit sch\u00fctzen Sie Ihre Kinder vor Online-Mobbing, P\u00e4dophilen usw. Zudem k\u00f6nnen Sie altersabh\u00e4ngig unpassende Spiele blockieren sowie die Online- oder am Computer verbrachte Zeit einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p><strong>Selbstschutz<\/strong><\/p>\n<p>Manchmal entdecken Sie aktive Schadprogramme auf Ihrem Computer, obwohl eine funktionierende Antivirusl\u00f6sung installiert ist. Beschuldigen Sie dann bitte nicht direkt die Entwickler des Programms, denn oft stellt sich heraus, dass die Antivirusl\u00f6sung durch das Kind f\u00fcr einige Zeit ausgeschaltet wurde. Warum? Vielleicht, um zu verhindern, dass der Computer w\u00e4hrend dem Spielen langsamer wird (in Wirklichkeit werden <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/kaspersky-anti-virus-leads-the-independent-performance-test\/1918\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Spiele nicht durch Antivirusl\u00f6sungen langsamer<\/a>, aber das wissen die meisten Kinder nicht). Oder der Antivirus blockierte die Installation eines Spiele-Add-Ons (und Schadprogramme verkleiden sich oft als Spiele-Add-Ons). Es gibt noch viele andere wichtige Gr\u00fcnde, warum Kinder die Antivirusl\u00f6sung ausschalten. Allerdings sollte sich eine zuverl\u00e4ssige Schutzl\u00f6sung davor wehren, durch Schadprogramme oder einen Menschen ausgeschaltet zu werden. <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/plus?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kplus___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Plus<\/a> enth\u00e4lt zum Beispiel einen starken Selbstschutz sowie einen Passwortschutz, durch die das Ausschalten der Sicherung durch unautorisierte Personen verhindert wird. Kostenlose Antivirusprogramme bieten so eine Funktion meistens nicht.<\/p>\n<p><strong>Werbung<\/strong><\/p>\n<p>Die Entwickler kostenloser Sicherheits-Software verdienen oft ihr Geld durch die Teilnahme an verschiedenen Werbenetzwerken, etwa indem zusammen mit der Software auch eine Browser-Toolbar installiert wird. Solche Toolbars bieten oft eine \u201esichere Suchfunktion\u201c, was bedeutet, dass die Suchergebnisse zwar frei von Schadprogrammen, aber auch voller Werbeanzeigen sind. Kinder lassen sich von Werbung leichter beeinflussen, also sollten Sie schon einmal auf lange Diskussionen einstellen, warum zum Beispiel kein neues Fahrrad gekauft wird. Das kann mit einer g\u00fcnstigen und werbefreien, kostenpflichtigen Internet-Security-L\u00f6sung vermieden werden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Kinder den Computer nutzen, sollte dieser vor ganz neuen Bedrohungen gesch\u00fctzt sein. Doch manche beliebte Sicherheitsl\u00f6sungen bieten genau diesen Schutz nicht<\/p>\n","protected":false},"author":199,"featured_media":3523,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[731,640,238,115,94,1086,53,910,1654],"class_list":{"0":"post-3522","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tips","8":"tag-adware","9":"tag-antivirus","10":"tag-computer","11":"tag-kinder","12":"tag-kindersicherung","13":"tag-kostenloser-antivirus","14":"tag-phishing","15":"tag-selbstschutz","16":"tag-tips"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/kinder-kostenloser-antivirus\/3522\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/adware\/","name":"Adware"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/199"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3522"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3522\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28248,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3522\/revisions\/28248"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}