{"id":33907,"date":"2026-10-21T12:32:49","date_gmt":"2026-10-21T10:32:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=33907"},"modified":"2026-10-21T12:32:49","modified_gmt":"2026-10-21T10:32:49","slug":"tokenomics-ai-cost-ddos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/33907\/","title":{"rendered":"&#8222;Denial of Wallet&#8220; als neuer DDoS-Angriff gegen KI-Agenten"},"content":{"rendered":"<p>Vor nicht allzu langer Zeit haben viele Unternehmen damit begonnen, KI-Agenten aktiv in eine Vielzahl von Workflows zu implementieren. Und schneller als gedacht sind die dadurch verursachten Kosten zu einem hei\u00dfen Eisen geworden. Das Problem betrifft jedoch nicht nur die Finanzabteilung. Neben Budgetproblemen stellen sich auch Fragen der Zuverl\u00e4ssigkeit, Betriebsstabilit\u00e4t und Informationssicherheit. Warum? Die Kosten f\u00fcr die Automatisierung ein und desselben Vorgangs k\u00f6nnen von Fall zu Fall erheblich variieren, sind unvorhersehbar und unterliegen externen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zudem ist f\u00fcr b\u00f6swillige Akteure, die es auf Unternehmen abgesehen haben, jeder KI-automatisierte Prozess, der anf\u00e4llig f\u00fcr externe Einfl\u00fcsse ist, ein attraktives Ziel f\u00fcr eine \u201eneue Art von DDoS-Angriffen\u201c. Berichte \u00fcber Anwendungsfehler, Produktbewertungen oder Supportanfragen k\u00f6nnen (wie alle externen Daten, die ein Unternehmen mit KI verarbeitet) als Mittel f\u00fcr einen Angriff dienen, um den Verbrauch von Token (Wortfragmenten, die als Grundeinheit f\u00fcr LLM-Eingaben und -Ausgaben dienen) in die H\u00f6he zu schrauben.<\/p>\n<h2>Ein Jahr mit explodierenden Rechnungen<\/h2>\n<p>Im Jahr 2026 haben gro\u00dfe Unternehmen ihre Budgets f\u00fcr KI-Systeme erstmals deutlich \u00fcberzogen. <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\/2026\/06\/02\/uber-caps-employee-ai-spending-after-blowing-through-budget-in-four-months\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Uber hatte schon im April sein gesamtes Jahresbudget ausgegeben<\/a>. Ein ungenanntes Unternehmen hatte es vers\u00e4umt, ein Limit f\u00fcr Claude festzulegen, und <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/05\/28\/ai-spending-roi-enterprise-costs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">erhielt f\u00fcr einen einzigen Monat eine Rechnung \u00fcber 500 Millionen Dollar<\/a>. Obwohl KI-Anbieter regelm\u00e4\u00dfig niedrigere Preise und effizientere Modelle ank\u00fcndigen, erh\u00f6ht der Wechsel von Chatbots zu kontinuierlich aktiven und autonomen Agentensystemen den Tokenverbrauch <a href=\"https:\/\/digitaleconomy.stanford.edu\/publication\/how-do-ai-agents-spend-your-money-analyzing-and-predicting-token-consumption-in-agentic-coding-tasks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">um das Hundert- oder Tausendfache<\/a>.\u00a0 Gleichzeitig ist das Modell der \u201ePauschal-Abos f\u00fcr 20 oder 100 Dollar\u201c f\u00fcr Unternehmen nicht mehr aktuell. Alle gro\u00dfen Anbieter rechnen bei Gesch\u00e4ftskunden inzwischen nach Verbrauch ab.<\/p>\n<p>Deshalb stehen Unternehmen vor einem Problem, das aus der Cloud-Hosting- und Mobilfunkbranche wohlbekannt ist. Da es keine spezialisierten Abrechnungs- und Verwaltungssysteme gibt, erf\u00e4hrt ein Unternehmen die Kosten erst, nachdem ein bestimmter Prozess oder ein Projekt abgeschlossen ist. In den Sektoren Telekommunikation und Cloud wurde dieses Problem durch die Einf\u00fchrung ausgekl\u00fcgelter Abrechnungssysteme gel\u00f6st. Die Kunden wissen jetzt sogar, was der Begriff <a href=\"https:\/\/www.finops.org\/introduction\/what-is-finops\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">FinOps<\/a> bedeutet. F\u00fcr KI steckt dieser Prozess noch in den Kinderschuhen. Zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft wird das Problem durch den Zufallscharakter der generativen KI.<\/p>\n<h2>Unvorhersehbarer Verbrauch von Token<\/h2>\n<p>Warum steigen die Kosten so rasant? Und warum sind sie so schwer vorherzusagen und zu kontrollieren? Um das zu verstehen, schauen wir uns noch einmal an, wie ein Sprachmodell funktioniert und wodurch es zu einem KI-Agenten wird. Das Modell ist \u201ezustandslos\u201c. Mit anderen Worten: Es speichert keine Informationen zwischen den Interaktionen. Jedes Mal, wenn der Agent den n\u00e4chsten Schritt ausf\u00fchrt, muss der gesamte Verlauf f\u00fcr eine bestimmte Aufgabe (der Kontext) erneut an das Modell gesendet werden: der urspr\u00fcngliche Prompt, die vorherige Begr\u00fcndung, der Inhalt von zuvor gelesenen Dateien und die Antworten, die aus verschiedenen Tools stammen. Diese \u201eRekapitulation\u201c wird mit jedem Schritt l\u00e4nger, insbesondere, wenn die Aufgabe wiederholte Zyklen beinhaltet. Wenn ein Schritt fehlschl\u00e4gt, die Antwort unklar ist oder ein Tool einen Fehler meldet, versucht es der Agent einfach noch einmal, und der Kontext wird dadurch noch umfangreicher. Falls die Aufgabe von mehreren Agenten ausgef\u00fchrt wird, die die Arbeit untereinander aufteilen und ihre Ergebnisse austauschen, multipliziert sich dieses Volumen noch einmal mit der Anzahl der Agenten. Infolgedessen steigt der Token-Verbrauch nicht allm\u00e4hlich, sondern schubweise an. Den Verbrauch zu Beginn der Aufgabe vorherzusagen ist fast unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wenn zwei verschiedene Sitzungen in einem KI-Agenten ausgef\u00fchrt werden, um genau dieselbe Aufgabe zu l\u00f6sen (z.\u00a0B. zwei Tickets f\u00fcr den technischen Support oder zwei Analyseaufgaben), kann die Anzahl der daf\u00fcr verbrauchten Token <a href=\"https:\/\/digitaleconomy.stanford.edu\/publication\/how-do-ai-agents-spend-your-money-analyzing-and-predicting-token-consumption-in-agentic-coding-tasks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">bis zum 30-Fachen (!)<\/a> variieren. Dies h\u00e4ngt davon ab, wie viele Schritte, Fehler und Wiederholungsversuche erforderlich sind, um die Aufgabe zu l\u00f6sen. Der h\u00f6here Ressourcenaufwand h\u00e4ngt nicht unbedingt von der Komplexit\u00e4t der Aufgabe ab. Es gibt bekannte F\u00e4lle, in denen die KI in einer \u201eGedankenschleife\u201c h\u00e4ngen blieb und <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2506.16042\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">eine absurde Menge an Ressourcen f\u00fcr triviale Aufgaben verschwendete.<\/a><\/p>\n<p>Drei Generationen von KI verbrauchen ihre Ressourcen in Unternehmenssystemen auf v\u00f6llig unterschiedliche Weise:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Traditionelles maschinelles Lernen (ML).<\/strong> Es funktioniert normalerweise mit gut strukturierten Daten und ist nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig rechenintensiv. Der Ressourcenverbrauch ist vorhersehbar und gering. Dem Budget drohen keine \u00dcberraschungen.<\/li>\n<li><strong>Ein Chatbot oder ein anderer LLM-basierter KI-Assistent.<\/strong> Es werden Token verbraucht, aber das Tempo wird vom Nutzer bestimmt: Ein Mitarbeiter startet eine Aufgabe manuell und wertet dann das Ergebnis aus, w\u00e4hrend der Assistent erstmal Pause macht. Die Kosten steigen ungef\u00e4hr proportional zur Anzahl der aktiven Nutzer und k\u00f6nnen anhand der Anzahl der Lizenzen ungef\u00e4hr gesch\u00e4tzt werden.<\/li>\n<li><strong>Ein autonomer KI-Agent.<\/strong> Eine Person gibt das Ziel vor, und das System entscheidet selbst, was zu tun ist und wie viele Schritte erforderlich sind. Der Z\u00e4hler tickt so lange, bis die Aufgabe als abgeschlossen gilt. F\u00fcr die Kosten besteht keine vorhersehbare Obergrenze.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Tokenomics bei Angriffen: Denial-of-Wallet als neues DDoS<\/h2>\n<p>LLM-Aufrufe sind deutlich teurer als typische Softwareaufrufe. Darum ist die Automatisierung routinem\u00e4\u00dfiger gesch\u00e4ftlicher Aufgaben mit ungew\u00f6hnlich hohen Kosten verbunden. Nach einer <a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/newsroom\/press-releases\/2026-01-26-gartner-predicts-genai-cost-per-resolution-for-customer-service-will-exceed-offshore-human-agent-costs-by-2030\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Sch\u00e4tzung<\/a> \u00a0von Gartner kostet die LLM-Bearbeitung einer Kundensupportanfrage <a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/newsroom\/press-releases\/2026-01-26-gartner-predicts-genai-cost-per-resolution-for-customer-service-will-exceed-offshore-human-agent-costs-by-2030\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ungef\u00e4hr 3 US-Dollar<\/a>. Angreifer k\u00f6nnten ein Unternehmen mit Tausenden von langen, ausgekl\u00fcgelten Anfragen bombardieren, die von einem billigen LLM generiert werden, und dem Opfer hohen finanziellen Schaden zuf\u00fcgen. Bei automatisierten Vorg\u00e4ngen dieser Art werden Anomalien m\u00f6glicherweise nicht sofort erkannt.<\/p>\n<p>Wenn ein Angreifer wei\u00df, welches Agentensystem und welches LLM in einem Gesch\u00e4ftsprozess im Einsatz ist, kann er einen pr\u00e4zisen Angriff ausf\u00fchren und erheblich h\u00f6heren Schaden anrichten. Interessante Zahlen aus der <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2606.09935\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">GitInject<\/a>-Studie: Ein Angreifer, der es schafft, innerhalb eines Unternehmens, das KI-Agenten zur Fehleranalyse verwendet, GitHub-Probleme zu erstellen, kann mit einem einzigen Angriff (bevor die GitHub-Abwehrmechanismen ausgel\u00f6st werden) bis zu 111\u00a0\u20ac Schaden anrichten und <a href=\"https:\/\/docs.github.com\/billing\/managing-billing-for-github-actions\/about-billing-for-github-actions\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">400\u00a0Minuten GitHub-Aktionen<\/a> aus dem Konto des Opfers \u201everbrennen\u201c. So ein Angriff kann nat\u00fcrlich mehrmals wiederholt werden, ohne dass es den Angreifer etwas kostet.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Risiko ist finanziell nur schwer zu quantifizieren und geht von Angriffen aus, die LLMs zu \u00fcberfl\u00fcssigem Nachdenken anregen. In der Studie <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2502.02542\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">OverThink<\/a> demonstrierten die Autoren, dass eine harmlos klingende Aufgabe, die in ein Sprachmodell eingegeben wird, zwar ein korrektes Ergebnis liefert, dabei aber 46 (!) Mal mehr Token verbraucht, als sie sollte. Bei diesen Tests flutschten alle Aufgaben ungehindert durch die vorhandenen Sicherheitsfilter.<\/p>\n<p>In der neuen Version des Leitfadens <a href=\"https:\/\/genai.owasp.org\/resource\/owasp-genai-llm-top-10-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">OWASP Top Risks for Language Models<\/a> besitzt dieses Problem eine rekordverd\u00e4chtige Priorit\u00e4t: Der unbegrenzte Token-Konsum wird jetzt LLM06:2026 genannt. Unter den Variationen wird der Angriff \u201eDenial of Wallet\u201c, der das LLM-Budget des Opfers aussch\u00f6pft, ausdr\u00fccklich hervorgehoben.<\/p>\n<h2>So sch\u00fctzt du dich vor dem \u201eneuen DDoS\u201c<\/h2>\n<p>Zuerst einmal solltest du KI nicht immer und \u00fcberall verwenden, nur weil es KI gibt. Autonome Agenten sollten nicht mit beliebigen Aufgaben betraut werden. Beim Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz ist eine regelm\u00e4\u00dfige Kosten-Nutzen-Analyse ratsam.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus solltest du <strong>die Berechtigungen und Tools einschr\u00e4nken, die ein autonomer KI-Agent nutzen darf. <\/strong>Je weniger Aktionen dem System zur Verf\u00fcgung stehen, desto effektiver arbeitet es an einer konkreten Aufgabe, desto weniger M\u00f6glichkeiten hat es, die Kosten in die H\u00f6he zu treiben, und desto unwahrscheinlicher sind \u201eManipulationen\u201c f\u00fcr unn\u00f6tigen Tokenverbrauch.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird empfohlen, <strong>strenge Grenzwerte f\u00fcr den Tokenverbrauch festzulegen und das Benachrichtigungssystem so zu konfigurieren, dass bei \u00dcberschreitungen dieser H\u00f6chstwerte Warnungen erfolgen. <\/strong>Sinnvoll sind auch mehrere parallele Limits: ein Limit pro Aufgabe, ein Tageslimit usw. Warnungen f\u00fcr diese Grenzwerte m\u00fcssen direkt an den verantwortlichen Spezialisten weitergeleitet werden, damit er entscheidet, ob der Prozess fortgesetzt oder abgebrochen werden soll.<\/p>\n<p><strong>Externe, nicht vertrauensw\u00fcrdige Daten m\u00fcssen genau \u00fcberpr\u00fcft werden. <\/strong>Alle Informationen, die von der KI verarbeitet werden und aus externen Quellen stammen, k\u00f6nnen nicht nur Prompt-Injektionen zur Folge haben, sondern die Arbeitsbelastung auch absichtlich erh\u00f6hen. M\u00f6gliche externe Quellen sind Anfragen, Aufforderungen, Nachrichten, Kommentare oder verschiedene technische Felder, die beliebigen Text enthalten k\u00f6nnen (DNS-Eintr\u00e4ge, HTTP-Header, Dateinamen). Es wird geraten, ihre Gr\u00f6\u00dfe zu begrenzen und die aus ihnen resultierende Last zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p><strong>Berechne die Kosten pro Analyse <\/strong>und vergleiche die Rechnungen des Anbieters mit deinen eigenen Daten. Nur anhand der Kosten pro Analyse, pro Anfrage oder pro \u00dcberpr\u00fcfung kannst du den Grund der Kosten feststellen und m\u00f6gliche Fehler in den Rechnungen finden.<\/p>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"mdr\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Tokenomics bedeutet, und warum die Kosten von KI-Token inzwischen ein Cybersicherheitsproblem ist.<\/p>\n","protected":false},"author":2722,"featured_media":33908,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1848,3107,3108],"tags":[274,2774,1520,3849,645,1654],"class_list":["post-33907","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-business","category-enterprise","category-smb","tag-bedrohungen","tag-budget","tag-ki","tag-ml","tag-technologie","tag-tips"],"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/33907\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/31080\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/26111\/"},{"hreflang":"ar","url":"https:\/\/me.kaspersky.com\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/13729\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/30913\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/29529\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/32500\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/31046\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/42729\/"},{"hreflang":"tr","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.tr\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/14945\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/56455\/"},{"hreflang":"fr","url":"https:\/\/www.kaspersky.fr\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/24420\/"},{"hreflang":"pt-br","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.br\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/25361\/"},{"hreflang":"ru-kz","url":"https:\/\/blog.kaspersky.kz\/tokenomics-ai-cost-ddos\/31081\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/36821\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/tokenomics-ai-cost-ddos\/36490\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/ki\/","name":"KI"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2722"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33907"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33925,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33907\/revisions\/33925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}