{"id":33628,"date":"2026-06-24T10:45:37","date_gmt":"2026-06-24T08:45:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=33628"},"modified":"2026-06-24T10:45:37","modified_gmt":"2026-06-24T08:45:37","slug":"xchat-privacy-security-risks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/33628\/","title":{"rendered":"XChat: Was stimmt nicht mit Elon Musks neuem Messenger?"},"content":{"rendered":"<p>Pavel Durov und sein \u201eprivater Messenger\u201c Telegram haben einen brandneuen Rivalen.\u00a0\u2013 Trommelwirbel und B\u00fchne frei f\u00fcr: Elon Musk und XChat. Wir haben hier schon \u00f6fter dar\u00fcber gesprochen, warum Durovs Behauptungen <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/telegram-why-nobody-uses-secret-chats\/29678\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcber den Datenschutz und die Sicherheit von Telegram \u00fcbertrieben sind, um es milde auszudr\u00fccken<\/a>. Ich m\u00f6chte nur daran erinnern, dass normale (nicht geheime) Chats bei Telegram nicht Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselt sind, was eine offensichtliche Gefahr f\u00fcr die Nutzerdaten darstellt.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu Musk. Ende April\u00a02026 erschien die <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\/2026\/04\/24\/x-launches-xchat-app-ios-messaging-iphone\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">XChat-App<\/a> f\u00fcr iOS-Nutzer. Der Tech-Mogul hatte seine Messaging-App schon seit langem angepriesen. Von Anfang an r\u00fchmte er die unglaublich private und sichere Art der Kommunikation und bezeichnete die App als direkte Konkurrenz f\u00fcr Signal, WhatsApp, Telegram und iMessage. Heute analysieren wir, was an <s>Musks Versprechungen<\/s> \u00fcber diesen neuen Dienst wirklich dran ist, erkl\u00e4ren die wichtigsten Funktionen der App und vergleichen sie mit Konkurrentinnen.<\/p>\n<h2>Verschl\u00fcsselung im Bitcoin-Stil<\/h2>\n<p>Musk <a href=\"https:\/\/x.com\/elonmusk\/status\/1929238157872312773\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">k\u00fcndigte XChat erstmals am 1.\u00a0Juni 2025 an<\/a>, nat\u00fcrlich \u00fcber seinen X-Account (ehemals Twitter). Auf die Frage eines X-Nutzers, wann der neue Dienst zu erwarten sei, schrieb Musk: \u201eDiese Woche, falls es keine Skalierungsprobleme gibt.\u201c<\/p>\n<p>Offenbar lief die Skalierung nicht wie vorgesehen: <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\/2025\/09\/05\/x-is-now-offering-me-end-to-end-encrypted-chat-you-probably-shouldnt-trust-it-yet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Die Beta-Version der App kam im September 2025 heraus<\/a>, und iOS-Nutzer erhielten erst im April 2026 vollst\u00e4ndigen Zugriff. F\u00fcr die Android-Version gibt es momentan noch keine Infos zum Releasedatum. Zumindest <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.x.chat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">gibt es bei Google Play bereits eine XChat-Seite<\/a>, auf der man sich \u201evorregistrieren\u201c <s>kann<\/s>,\u00a0\u2013 was auch immer das bedeutet.<\/p>\n<p>Aber kehren wir zur\u00fcck zu Musks Post, in dem er XChat ank\u00fcndigte. Diese Nachricht erregte in der Datenschutz- und Cybersicherheits-Community ziemliches Aufsehen, und zwar aus folgendem Grund: Der Tech-Mogul schrieb, der Dienst basiere auf einer \u201ev\u00f6llig neuen Architektur\u201c, programmiert in Rust und mit einer \u201eVerschl\u00fcsselung im Bitcoin-Stil\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_33630\" style=\"width: 1198px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23121911\/xchat-privacy-security-risks-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33630\" class=\"wp-image-33630 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23121911\/xchat-privacy-security-risks-1.jpg\" alt=\"Elon Musks Ank\u00fcndigung f\u00fcr XChat \" width=\"1188\" height=\"490\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33630\" class=\"wp-caption-text\">Elon Musk k\u00fcndigt den Start von XChat an und behauptet, der neue Messenger sei in Rust geschrieben und verwende eine \u201eVerschl\u00fcsselung im Bitcoin-Stil\u201c. <a href=\"https:\/\/x.com\/elonmusk\/status\/1929238157872312773\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Quelle <\/a><\/p><\/div>\n<p>Die Experten-Community \u00fcberlegte lange, was Musk eigentlich meinte. Schlie\u00dflich ist Bitcoin kein anonymes, verschl\u00fcsseltes Daten\u00fcbertragungssystem. Zwar verwendet die Blockchain \u00f6ffentliche und private kryptografische Schl\u00fcssel, aber f\u00fcr etwas ganz anderes: n\u00e4mlich um Transaktionen zu signieren. Dabei sind die eigentlichen Transaktionen nicht vor neugierigen Blicken verborgen, sondern f\u00fcr jeden Interessierten sichtbar. Einfach gesagt: Bitcoin sch\u00fctzt seine Nutzer nicht durch Privatsph\u00e4re, sondern im Gegenteil: durch ultimative Transparenz.<\/p>\n<p>H\u00f6chstwahrscheinlich war Musks <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/security\/2025\/06\/03\/twitter-launches-xchat-encrypted-dms-with-big-caveats\/1356492\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eVerschl\u00fcsselung im Bitcoin-Stil\u201c nur als Werbekniff<\/a> gedacht. Der Bitcoin-Kurs schwebte damals auf einem Allzeithoch, und Kryptow\u00e4hrung war in aller Munde. Technisch gesehen sch\u00fctzte die im September\u00a02025 ver\u00f6ffentlichte Beta-Version von XChat die Nutzer-Chats zwar \u201emit einer Art\u201c Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung. Diese war jedoch auf eine Weise implementiert, die <a href=\"https:\/\/mjg59.dreamwidth.org\/71646.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">unter Kryptografie-Experten ernsthafte Zweifel<\/a> aufkommen lie\u00df.<\/p>\n<p>Und das nicht ohne Grund. Beim Einrichten eines Chats mit Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung wird normalerweise automatisch ein Paar aus \u00f6ffentlichem und privatem Schl\u00fcssel generiert. Der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel dient zur Verschl\u00fcsselung von Nachrichten, mit dem privaten Schl\u00fcssel werden die Nachrichten entschl\u00fcsselt. Da andere Nutzer den \u00f6ffentlichen Schl\u00fcssel ben\u00f6tigen, um einen sicheren Chat zu starten, werden diese Schl\u00fcssel gew\u00f6hnlich auf den Servern des jeweiligen Dienstes gespeichert.<\/p>\n<p>Der private Schl\u00fcssel sollte sich jedoch idealerweise nur auf dem Benutzerger\u00e4t befinden. So wird es beispielsweise bei Signal gehandhabt. Dies dient als einfache Garantie daf\u00fcr, dass weder das Unternehmen noch ein Dritter, der in die Infrastruktur eindringt, auf die Chats der Nutzer zugreifen kann. Egal, wie sehr sie dies auch wollen.<\/p>\n<p>Aber Elon Musks Projekte spielen nach eigenen Regeln: Die XChat-Entwickler entschieden, die privaten Schl\u00fcssel der Nutzer auf XChat-Servern zu speichern. Bei\u00a0X behaupten sie, die privaten Schl\u00fcssel w\u00fcrden in Hardware-Sicherheitsmodulen (HSMs) aufbewahrt\u00a0\u2013 spezielle Ger\u00e4te, die selbst den Systembesitzer am Datenzugriff hindern sollen. Experten <a href=\"https:\/\/blog.cryptographyengineering.com\/2025\/06\/09\/a-bit-more-on-twitter-xs-new-encrypted-messaging\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">zweifeln<\/a> jedoch auch an der Zuverl\u00e4ssigkeit dieses Systems und kommen zu einem d\u00fcsteren Schluss: Wenn\u00a0X den privaten Schl\u00fcssel eines Nutzers wirklich erhalten m\u00f6chte, ist dies h\u00f6chstwahrscheinlich auch m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Wie die Verschl\u00fcsselung in XChat in der Praxis funktioniert<\/h2>\n<p>Nachdem die <em>Skalierungsprobleme<\/em> fast ein Jahr nach der Ank\u00fcndigung endlich ausger\u00e4umt waren, f\u00fchrte\u00a0X die XChat-App f\u00fcr iOS im April\u00a02026 offiziell ein. Zwar ist die App jetzt frei verf\u00fcgbar. Aus praktischer Sicht ist die Situation mit verschl\u00fcsselten Chats jedoch noch verwirrender als bei Telegram.<\/p>\n<p>Wie die <a href=\"https:\/\/help.x.com\/de\/using-x\/about-chat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">X-Hilfe<\/a> erkl\u00e4rt, hat ein XChat mit Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung eine ganze Reihe von Voraussetzungen. Beide Nutzer m\u00fcssen \u00fcber ein X-Konto verf\u00fcgen, XChat eingerichtet haben und irgendwie miteinander verbunden sein. Sie m\u00fcssen:<\/p>\n<ul>\n<li>einander folgen oder gegenseitig abonniert sein<\/li>\n<li>zuvor Nachrichten ausgetauscht haben<\/li>\n<li>bereits eine Anfrage f\u00fcr eine Direktnachricht akzeptiert haben<\/li>\n<li>Mitglied des gleichen Premium Business bzw. Premium Organization-Abonnements bei\u00a0X sein<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Nutzer einander nicht folgen und zuvor noch nicht interagiert haben, k\u00f6nnen sie bei XChat aber trotzdem eine Nachrichtenanfrage senden. Diese erste Anfrage erfolgt jedoch ohne Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung.<\/p>\n<p>Auch dies wird in der offiziellen Hilfe der Messaging-App beschrieben. Klingt ziemlich kompliziert, oder? Und das ist es auch: In der Praxis funktioniert es ganz anders\u00a0\u2013 oder besser gesagt nicht. Mir pers\u00f6nlich ist es gelungen, einem anderen Nutzer, der XChat NICHT eingerichtet hatte, eine Nachricht zu senden. Die App hat mich dabei nat\u00fcrlich nicht gewarnt.<\/p>\n<div id=\"attachment_33631\" style=\"width: 863px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23121944\/xchat-privacy-security-risks-2-EN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33631\" class=\"wp-image-33631 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23121944\/xchat-privacy-security-risks-2-EN.jpg\" alt=\"Mit XChat k\u00f6nnen Nutzer Nachrichten an Personen senden, die diese App noch nicht eingerichtet haben\" width=\"853\" height=\"1844\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33631\" class=\"wp-caption-text\">Die App erlaubt es, einen Chat mit einem Nutzer zu beginnen, der XChat noch nicht eingerichtet hat. Und zwar ohne, dass der Absender dar\u00fcber informiert wird.<\/p><\/div>\n<p>Es kommt aber noch besser. Der Nutzer, an den ich geschrieben hatte, sah in der X-Webversion eine entsprechende Benachrichtigung, konnte aber nicht auf die Nachricht zugreifen. Warum? Um XChat nutzen zu k\u00f6nnen, muss man zun\u00e4chst eine vierstellige PIN erstellen. Diese PIN wird jedoch abgefragt, wenn der Nutzer die App erstmals \u00f6ffnet, d.\u00a0h. noch bevor er die M\u00f6glichkeit hat, eine PIN zu erstellen. Neben dieser Abfrage wird der Nutzer auch gewarnt, dass er ohne die PIN \u00e4ltere verschl\u00fcsselte Chats nicht anzeigen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_33632\" style=\"width: 2888px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23122008\/xchat-privacy-security-risks-3-EN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33632\" class=\"wp-image-33632 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23122008\/xchat-privacy-security-risks-3-EN.jpg\" alt=\"XChat fragt nach einer PIN, bevor die PIN erstellt wird \" width=\"2878\" height=\"1448\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33632\" class=\"wp-caption-text\">Der Nutzer wird aufgefordert, eine PIN einzugeben, um \u00e4ltere Nachrichten zu entschl\u00fcsseln. Zu diesem Zeitpunkt ist die XChat-Erstkonfiguration jedoch noch gar nicht abgeschlossen.<\/p><\/div>\n<p>Ich konnte nur eine L\u00f6sung finden, um XChat tats\u00e4chlich zu verwenden: Man tippt auf \u201ePIN vergessen?\u201c (auch wenn diese PIN gar nicht existiert), best\u00e4tigt seine Identit\u00e4t und erstellt eine neue PIN (die gleichzeitig die erste ist). Nat\u00fcrlich geht dadurch der Zugriff auf den bisherigen Chat-Verlauf verloren. Kurz gesagt: Man muss die App zuerst offiziell einrichten, erst danach sind die Nachrichten verf\u00fcgbar, die man in XChat erhalten hat.<\/p>\n<h2>XChat: das neue Telegram, WhatsApp, Signal\u00a0\u2026 oder eher Facebook Messenger?<\/h2>\n<p>All diese H\u00fcrden mit dem PIN-Code sind nat\u00fcrlich kein Zufall. Wie gesagt, haben die Entwickler von XChat (im Gegensatz zu WhatsApp und Signal) beschlossen, die privaten Schl\u00fcssel der Nutzer auf ihren eigenen Servern zu speichern. Darum werden die Schl\u00fcssel mithilfe dieser vierstelligen PINs chiffriert.<\/p>\n<p>Laut der XChat-Hilfe wurde diese Methode entwickelt, um <a href=\"https:\/\/help.x.com\/de\/using-x\/about-chat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ein \u201enahtloses\u201c ger\u00e4te\u00fcbergreifendes Erlebnis zu gew\u00e4hrleisten<\/a>. Allerdings haben sowohl WhatsApp als auch Signal dies ohne zweifelhafte Umwege wie PIN-Anforderungen oder serverseitige Speicherung privater Schl\u00fcssel geschafft.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass solche Notl\u00f6sungen die Privatsph\u00e4re und Sicherheit von Apps untergraben. Eine PIN ist keineswegs die sicherste Methode, um sensible Daten zu sch\u00fctzen. Wie schon h\u00e4ufig erw\u00e4hnt, lassen sich vierstellige Kombinationen leicht mit Brute-Force knacken. Zudem ist XChat auch noch sehr gro\u00dfz\u00fcgig: Es gibt 20\u00a0Versuche, um den richtigen Code zu erraten.<\/p>\n<div id=\"attachment_33633\" style=\"width: 1246px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23122034\/xchat-privacy-security-risks-4-EN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33633\" class=\"wp-image-33633 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/06\/23122034\/xchat-privacy-security-risks-4-EN.jpg\" alt=\"Nach 20 erfolglosen Versuchen warnt XChat vor einer Sperrung \" width=\"1236\" height=\"1158\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33633\" class=\"wp-caption-text\">Die App erlaubt bis zu 20 Eingabeversuche f\u00fcr die vierstellige PIN. Wenn das Limit erreicht ist, warnt XChat, dass der Zugriff auf Nachrichten dauerhaft verloren geht.<\/p><\/div>\n<p>Je genauer man die bizarre Implementierung der Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung betrachtet und sie mit anderen Messengern vergleicht, desto mehr beschleicht einen bei XChat ein seltsames Gef\u00fchl. Wie ein <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/story\/elon-musk-xchat-app-is-more-like-facebook-messenger-than-signal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wired-Journalist zu Recht anmerkte<\/a>: Die App erinnert weniger an WhatsApp, Signal oder Telegram, sondern ist eher mit Facebook Messenger verwandt. Mit einem feinen Unterschied: Bei Facebook Messenger unterh\u00e4lt man sich normalerweise mit seiner Mutter oder Oma. XChat scheint dagegen eher f\u00fcr jene gedacht zu sein, die mit diesem seltsamen Neffen chatten wollen, der st\u00e4ndig bei\u00a0X herumh\u00e4ngt, immer noch an John McAfees <a href=\"https:\/\/www.binance.com\/de\/square\/post\/310185504776818\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Versprechen<\/a> vom Bitcoin f\u00fcr 500.000\u00a0US-Dollar glaubt und ein unersch\u00fctterlicher Fan von Elon Musk ist.<\/p>\n<h2>Fazit: Wie steht es wirklich mit XChat?<\/h2>\n<p>Diese Artikel l\u00e4sst sich am besten mit dem <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/story\/elon-musk-xchat-app-is-more-like-facebook-messenger-than-signal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Zitat eines Cybersicherheits-Experten<\/a> zusammenfassen: \u201eWenn dir Sicherheit wichtig ist, verwende Signal. Wenn du mit verschl\u00fcsselten Nachrichten mit so ziemlich jedem kommunizieren m\u00f6chtest, nimm WhatsApp. Wenn sich dein ganzes Leben um X dreht, ist XChat meiner Meinung nach besser als nichts.\u201c<\/p>\n<p>Wenn du XChat verwendest, lautet die wichtigste Regel: Vermeide eine vorhersehbare PIN. Dein Geburtsjahr oder einfache Kombinationen wie 1234 sind tabu. Vergiss diesen Code nicht, sonst wird dein gesamter Chat-Verlauf gel\u00f6scht. Und speichere die PIN, genau wie deine anderen Passw\u00f6rter, nicht in einer Notizen-App, sondern in einem <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/password-manager?icid=de_kdailyplacehold_acq_ona_smm__onl_b2c_kasperskydaily_wpplaceholder____kpm___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sicheren Password Manager <\/a>. Dann musst du die ganzen schwierigen Passw\u00f6rter nicht auswendig lernen und verringerst auch das Risiko, den Zugriff auf deine wichtigen Daten und Unterhaltungen zu verlieren.<\/p>\n<blockquote><p>Hier erf\u00e4hrst du mehr \u00fcber andere sichere Messaging-Apps:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/messengers-101-safety-and-privacy-advice\/32076\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Das Messenger-1\u00d71 f\u00fcr Sicherheit und Datenschutz<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/what-makes-a-messenger-secure\/30372\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Was macht eine Messenger-App sicher?<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/messengers-privacy-rating-2025\/32859\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Datenschutz bei Messaging-Apps: Ranking 2025<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/mesh-messengers\/32613\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Offline-Chat: \u00dcbersicht \u00fcber Mesh-Messaging-Apps<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/how-to-prevent-whatsapp-telegram-account-hijacking-and-quishing\/31963\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Vorsicht Piraten! So sch\u00fctzt du dein WhatsApp- und Telegram-Konto<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"kpm\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir nehmen XChat unter die Lupe, die neue Messaging-App von Elon Musk: Was ist \u00fcber die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung bekannt? Und kann der neue Dienst wirklich mit Signal, WhatsApp und Telegram mithalten?<\/p>\n","protected":false},"author":2726,"featured_media":33629,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2286],"tags":[3669,3668,3345,3671,130,1964,988,54,156,896,4279],"class_list":{"0":"post-33628","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-privacy","8":"tag-e2e","9":"tag-ende-zu-ende-verschlusselung","10":"tag-imessage","11":"tag-messaging-apps","12":"tag-privatsphare","13":"tag-signal","14":"tag-telegram","15":"tag-twitter","16":"tag-verschlusselung","17":"tag-whatsapp","18":"tag-xchat"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/33628\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/30803\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/25843\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/30646\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/32233\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/42019\/"},{"hreflang":"tr","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.tr\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/14630\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/55930\/"},{"hreflang":"ru-kz","url":"https:\/\/blog.kaspersky.kz\/xchat-privacy-security-risks\/30740\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/xchat-privacy-security-risks\/36201\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/ende-zu-ende-verschlusselung\/","name":"Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2726"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33628"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33635,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33628\/revisions\/33635"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}