{"id":33414,"date":"2026-04-24T12:47:17","date_gmt":"2026-04-24T10:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=33414"},"modified":"2026-04-24T12:47:17","modified_gmt":"2026-04-24T10:47:17","slug":"be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired\/33414\/","title":{"rendered":"Cybersicherheit f\u00fcr Menschen mit Sehbehinderungen"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2023 <a href=\"https:\/\/www.wmar2news.com\/matterformallory\/blind-grad-student-falls-victim-to-fake-twitter-promo-loses-1-000-for-laptop#:~:text=Utzig%20is%20unable%20to%20watch,to%20send%20him%20a%20message\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">verlor<\/a> Tim Utzig, ein blinder Student aus Baltimore, tausend Dollar durch einen Betrug auf\u00a0X. Tim war treuer Fan eines bekannten Sportjournalisten. Dieser postete eines Tages vom Verkauf brandneuer MacBook Pro, wobei es auch um \u201ewohlt\u00e4tige Zwecke\u201c ging. Tim brauchte einen neuen Laptop f\u00fcr sein Studium und nutzte die Gelegenheit. Nach ein paar kurzen Chatnachrichten \u00fcberwies er das Geld.<\/p>\n<p>Leider war der X-Account des Journalisten gehackt worden, und Tims \u00dcberweisung landete geradewegs bei den Kriminellen. Es gab zwar verd\u00e4chtige Anzeichen, allerdings rein visueller Natur: Die Seite war als \u201evor\u00fcbergehend eingeschr\u00e4nkt\u201c markiert. Zudem waren Bio und Follower-Liste ge\u00e4ndert worden. Tims Bildschirmleser (ein Programm, das Bildschirmtexte und Grafiken in Sprache umwandelt) erw\u00e4hnte diese Auff\u00e4lligkeiten jedoch nicht.<\/p>\n<p>Bildschirmleser erm\u00f6glichen es blinden Nutzern, sich ganz normal in der digitalen Welt zu bewegen. Trotzdem ist diese Benutzergruppe besonders gef\u00e4hrdet. Auch f\u00fcr sehende Nutzer ist es schwierig, eine gef\u00e4lschte Website zu erkennen. F\u00fcr Menschen mit einer Sehbehinderung ist dies jedoch eine echte Herausforderung.<\/p>\n<p>Neben Screenreadern gibt es auch spezielle mobile Apps und Dienste, die blinde und sehbehinderte Menschen unterst\u00fctzen. Eine der beliebtesten Apps ist <a href=\"https:\/\/www.bemyeyes.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Be My Eyes<\/a>. Sie verbindet Nutzer \u00fcber einen Live-Videoanruf mit sehenden Freiwilligen, die ihnen bei allt\u00e4glichen Aufgaben helfen. Zum Beispiel, wenn sie den Backofen richtig einstellen wollen oder etwas auf dem Schreibtisch suchen. Be My Eyes verf\u00fcgt auch \u00fcber eine integrierte KI, die Texte scannen und vorlesen oder Objekte in der Umgebung des Nutzers identifizieren kann.<\/p>\n<p>Aber kommen diese Tools auch mit komplexen Aufgaben zurecht? K\u00f6nnen sie im Ernstfall tats\u00e4chlich vor einem Phishing-Versuch warnen oder das Kleingedruckte erkennen, wenn es um die Er\u00f6ffnung eines Bankkontos geht?<\/p>\n<p>Unsere Fragen heute: Mit welchen spezifischen Online-H\u00fcrden sind sehbehinderte Nutzer konfrontiert? Wann ist es sinnvoll, sich auf menschliche oder virtuelle Assistenten zu verlassen? Und wie sch\u00fctzt man sich bei der Nutzung solcher Dienste?<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Cyberbedrohungen f\u00fcr blinde und sehbehinderte Menschen<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst wollen wir den Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen kl\u00e4ren. Sehbehinderte Menschen verf\u00fcgen \u00fcber eine verbleibende Sehkraft, auch wenn ihre Sehfunktion erheblich eingeschr\u00e4nkt ist. Zur Navigation auf Displays und Monitoren verwenden sie h\u00e4ufig Bildschirmlupen, gro\u00dfe Schriftarten und hohen Kontrast. F\u00fcr sie sind Phishing-Websites und E-Mails besonders gef\u00e4hrlich. Absichtlich eingebaute Tippfehler (<a href=\"https:\/\/encyclopedia.kaspersky.com\/glossary\/typosquatting\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Typosquatting<\/a>) in Dom\u00e4nennamen oder E-Mail-Adressen werden leicht \u00fcbersehen. Ein aktuelles Beispiel: rnicrosoft{.}com.<\/p>\n<p>Blinde Personen orientieren sich haupts\u00e4chlich nach Geh\u00f6r, mithilfe von Bildschirmlesern und speziellen Ber\u00fchrungsgesten. Im Vergleich mit sehbehinderten Personen k\u00f6nnen blinde Nutzer eine Phishing-Website besser erkennen: Der Bildschirmleser liest die URL laut vor und man h\u00f6rt, wenn etwas nicht stimmt. Wenn ein Dienst (egal, ob legitim oder b\u00f6sartig) jedoch nicht vollst\u00e4ndig mit Bildschirmlesern kompatibel ist, steigt das Risiko, auf einen Betrug hereinzufallen. Und genau das passierte Tim Utzig.<\/p>\n<p>Wichtig: Bildschirmlupen und Leseger\u00e4te sind einfache Bedienungshilfen. Sie vergr\u00f6\u00dfern oder erg\u00e4nzen eine Benutzeroberfl\u00e4che. Sicherheit steht auf einem anderen Blatt. Sie k\u00f6nnen den Nutzer nicht von sich aus vor Bedrohungen warnen. Daf\u00fcr ist spezielle Software notwendig\u00a0\u2013 Tools, die Bilder und Dateien analysieren, verd\u00e4chtige Formulierungen bemerken und den breiteren Kontext des Bildschirminhalts beschreiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Wann man einen Assistenten verwenden sollte<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bemyeyes.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Be My Eyes<\/a> ist mit <a href=\"https:\/\/san.com\/cc\/why-millions-are-volunteering-to-be-eyes-for-strangers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">rund 900.000\u00a0Nutzern und \u00fcber neun Millionen Freiwilligen<\/a> ein wichtiger Dienst im Bereich der Barrierefreiheit. Es ist f\u00fcr Windows, Android und iOS verf\u00fcgbar und schlie\u00dft eine L\u00fccke: Blinde und sehbehinderte Nutzer werden per Videoanruf mit sehenden Freiwilligen verbunden, die ihnen bei allt\u00e4glichen Aufgaben helfen. Die App ist beispielsweise zur Stelle, wenn jemand an der Waschmaschine ein bestimmtes Programm w\u00e4hlen m\u00f6chte, aber nicht die richtige Taste findet. Sie verbindet ihn mit dem ersten verf\u00fcgbaren Freiwilligen, der seine Sprache spricht und ihn \u00fcber die Smartphone-Kamera unterst\u00fctzt. Der Dienst ist derzeit in 32\u00a0Sprachen verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Seit\u00a02023 bietet die App auch den virtuellen Assistenten \u201eBe My AI\u201c, der auf OpenAIs\u00a0GPT-4 basiert. Der Nutzer macht ein Foto, und die KI analysiert das Bild, erstellt eine detaillierte Textbeschreibung und liest den Text vor. In einem Chat-Fenster kann der Nutzer weitere Fragen stellen. Aber kann diese KI eine Phishing-Website tats\u00e4chlich erkennen?<\/p>\n<p>Zeit f\u00fcr ein Experiment: Wir luden den Screenshot einer gef\u00e4lschten Social-Media-Anmeldeseite auf Be My Eyes hoch. Auf einem Smartphone kannst du dazu ein Foto oder eine Datei aus der Galerie oder deinen Dateien ausw\u00e4hlen, auf <em>Teilen<\/em> klicken und dann auf <em>Mit Be My Eyes beschreiben<\/em>. Unter Windows k\u00f6nnen Screenshots direkt hochgeladen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_33417\" style=\"width: 1028px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/04\/22140407\/be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired-01-EN.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33417\" class=\"wp-image-33417 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/04\/22140407\/be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired-01-EN.png\" alt=\"Gef\u00e4lschte Social-Media-Anmeldeseite\" width=\"1018\" height=\"688\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33417\" class=\"wp-caption-text\">Beispiel f\u00fcr eine Phishing-Seite, die das Facebook-Anmeldeformular nachahmt. In der Adressleiste steht eine falsche Dom\u00e4ne<\/p><\/div>\n<p>Die KI gab zuerst eine detaillierte Beschreibung der Seite aus. Wir fragten im Chat nach: \u201eKann ich dieser Seite vertrauen?\u201c Die KI erkannte den Fehler beim Dom\u00e4nennamen sofort. Sie empfahl, die gef\u00e4lschte Anmeldeseite zu schlie\u00dfen, und schlug vor, die offizielle URL direkt im Browser einzugeben oder die offizielle Facebook-App zu verwenden.<\/p>\n<div id=\"attachment_33418\" style=\"width: 573px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/04\/22140447\/be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired-02-EN.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33418\" class=\"wp-image-33418 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2026\/04\/22140447\/be-my-eyes-ai-safety-for-visually-impaired-02-EN.png\" alt=\"Die Antwort von Be My AI bei der \u00dcberpr\u00fcfung einer verd\u00e4chtigen Website \" width=\"563\" height=\"1116\"><\/a><p id=\"caption-attachment-33418\" class=\"wp-caption-text\">Be My AI erkl\u00e4rt, warum die Seite verd\u00e4chtig wirkt: Dom\u00e4ne und offizielle Website stimmen nicht \u00fcberein. Die App schl\u00e4gt vor, die offizielle URL direkt in den Browser einzugeben oder die offizielle Facebook-App zu verwenden<\/p><\/div>\n<p>Auch der Test mit einer Phishing-E-Mail brachte ein gutes Ergebnis. Die KI wies schon in der ersten Beschreibung der Nachricht auf einen m\u00f6glichen Betrug hin. Sie gab folgende Warnung: \u201eDas sieht wie eine verd\u00e4chtige E-Mail aus. \u00d6ffnen Sie keine Anh\u00e4nge und klicken Sie nicht auf Links. Gehen Sie stattdessen manuell zur offiziellen Website oder App oder rufen Sie die Nummer an, die auf der offiziellen Website angegeben ist.\u201c<\/p>\n<p>Be My AI erkennt nicht nur Cyberbedrohungen, sondern hilft auch bei der Navigation in Online-Shops, Banking-Apps und digitalen Diensten. Die KI kann beispielsweise in folgenden Situationen n\u00fctzlich sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorlesen von Beschreibungen, Namen und Preisen, wenn eine Shop-Website oder eine App den Bildschirmleser oder gro\u00dfe Schriftarten nicht unterst\u00fctzt<\/li>\n<li>Untersuchung von kniffligen Bedingungen, die oft im Kleingedruckten versteckt oder f\u00fcr den Bildschirmleser aus anderen Gr\u00fcnden nicht zug\u00e4nglich sind (z.\u00a0B. beim Abschlie\u00dfen eines Abonnements oder bei der Er\u00f6ffnung eines Bankkontos)<\/li>\n<li>Abrufen wichtiger Informationen aus Produktbeschreibungen oder Bedienungsanleitungen<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Risiken bei der Nutzung von Be My AI<\/h2>\n<p>Das h\u00e4ufigste Problem bei der KI sind Halluzinationen, bei denen das Sprachmodell den Sinn verzerrt, wichtige Details \u00fcberspringt oder einfach fantasiert. Bei Cyberbedrohungen kann es gef\u00e4hrlich sein, wenn die KI einer b\u00f6sartigen Website oder E-Mail vertraut. Dar\u00fcber hinaus besteht die Gefahr von <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/new-llm-attack-vectors-2025\/32690\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prompt-Injektionen<\/a>, mit denen Betr\u00fcger nicht nur Be My AI austricksen k\u00f6nnen, sondern alle m\u00f6glichen KI-Agenten.<\/p>\n<p>Obwohl die KI unseren Test bestanden hat, kann man sich nicht bedingungslos auf sie verlassen. Es gibt keine Garantie daf\u00fcr, dass sie immer richtig reagiert. Diese Einsicht ist besonders wichtig f\u00fcr blinde und sehbehinderte Menschen, da ein neuronales Netz oft die einzige verf\u00fcgbare visuelle Hilfe ist.<\/p>\n<p>Be My AI schl\u00e4gt am Ende jeder Antwort vor, sich bei Zweifeln an einen Freiwilligen zu wenden. Wenn es jedoch darum geht, eine gef\u00e4lschte Webseite zu erkennen, raten wir davon ab. Man kann nie wissen, ob ein zuf\u00e4lliger Freiwilliger technisch versiert und vertrauensw\u00fcrdig ist. Au\u00dferdem k\u00f6nnten versehentlich sensible Daten preisgegeben werden. Zum Beispiel eine E-Mail-Adresse oder ein Passwort. Bevor man sich mit einem Fremden verbindet, muss sicher sein, dass auf dem Bildschirm keine vertraulichen Informationen zu sehen sind. Daf\u00fcr bietet die App eine extra Funktion: Man kann eine private Gruppe aus Familienmitgliedern, Freunden oder vertrauensw\u00fcrdigen Kontakten erstellen. Dann gehen Videoanrufe nur an Personen, die man tats\u00e4chlich kennt, und nicht an einen zuf\u00e4lligen Freiwilligen.<\/p>\n<p>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden empfehlen wir die Installation eines <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/premium?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kprem___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vertrauensw\u00fcrdigen Sicherheitstool<\/a>\u00a0auf allen Ger\u00e4ten. Diese Programme blockieren Phishing-Versuche und verhindern den Besuch b\u00f6sartiger Websites. Auch sehr praktisch f\u00fcr sehbehinderte Nutzer ist ein <strong><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/password-manager?icid=de_kdailyplacehold_acq_ona_smm__onl_b2c_kasperskydaily_wpplaceholder____kpm___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Passwort-Manager<\/a><\/strong>. Diese Apps f\u00fcllen die Anmeldeinformationen nur auf der legitimen, gespeicherten Website automatisch aus und lassen sich auch von pfiffigen Dom\u00e4nenf\u00e4lschungen nicht irref\u00fchren.<\/p>\n<h2>Verarbeitung und Speicherung von Daten in Be My AI<\/h2>\n<p>Gem\u00e4\u00df der <a href=\"https:\/\/www.bemyeyes.com\/privacy-policy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Datenschutzrichtlinie<\/a> von Be My Eyes k\u00f6nnen Videoanrufe mit Freiwilligen aufgezeichnet und gespeichert werden, um den Dienst bereitzustellen, die Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, die Einhaltung der Nutzungsbedingungen zu \u00fcberwachen und die Produkte zu verbessern. Wenn du Be My AI verwendest, werden deine Bilder und Texteingaben an OpenAI gesendet, um eine Antwort zu generieren. Diese Daten werden auf Servern in den USA verarbeitet, und OpenAI verwendet sie nur zur Beantwortung der spezifischen Anfrage. Die Richtlinie besagt ausdr\u00fccklich, dass Benutzerbilder und Abfragen nicht zum Training von KI-Modellen genutzt werden.<\/p>\n<p>Fotos und Videos werden sowohl w\u00e4hrend der \u00dcbertragung als auch bei der Speicherung verschl\u00fcsselt. Zudem sorgt das Unternehmen daf\u00fcr, dass vertrauliche Informationen entfernt werden. Ebenfalls wichtig: Aufzeichnungen von Videoanrufen k\u00f6nnen auf unbestimmte Zeit aufbewahrt werden, es sei denn, du verlangst die L\u00f6schung. Dann werden die Daten in der Regel innerhalb von 30\u00a0Tagen gel\u00f6scht. Daten aus Interaktionen mit Be My AI bleiben bis zu 30\u00a0Tage gespeichert, es sei denn, du l\u00f6schst sie manuell in der App. Wenn du dein Konto entfernst, k\u00f6nnen deine personenbezogenen Daten bis zu 90\u00a0Tage lang gespeichert werden. Du kannst der Datenfreigabe jederzeit widersprechen oder die L\u00f6schung deiner vorhandenen Daten anfordern. Dazu ist eine Kontaktaufnahme mit dem Support-Team von Be My Eyes notwendig.<\/p>\n<h2>Be My Eyes sicher nutzen<\/h2>\n<p>Trotz der strengen Datenschutzrichtlinie von Be My Eyes solltest du bei der Nutzung des Dienstes einige wichtige Regeln beachten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verwende Be My AI zur ersten \u00dcberpr\u00fcfung verd\u00e4chtiger E-Mails oder Seiten, aber verlasse dich nicht ausschlie\u00dflich darauf. <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/premium?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kprem___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spezielle Sicherheitssoftware<\/a><\/strong>\u00a0kann Bedrohungen besser erkennen und neutralisieren.<\/li>\n<li><strong>Wenn eine Website, E-Mail oder Nachricht ungew\u00f6hnlich erscheint, sind Links oder Anh\u00e4nge tabu.<\/strong> Gib stattdessen die Adresse der offiziellen Website manuell in deinen Browser ein oder \u00f6ffne die offizielle App, um die Informationen zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/li>\n<li><strong>Nicht vergessen: Ein freiwilliger Helfer schaut quasi durch deine Kamera.<\/strong> Deshalb ist es wichtig, dass keine Daten im Bild sind, die andere Personen nicht sehen sollten. Beispielsweise ein Tresorcode oder ein aufgeschlagener Reisepass. Vermeide es, deinen Namen zu nennen, dein Gesicht zu zeigen oder deine Umgebung preiszugeben. Vorsicht auch mit Spiegelungen, die dich oder deine pers\u00f6nlichen Daten zeigen k\u00f6nnten. Zeige nur das, was f\u00fcr die konkrete Aufgabe unbedingt erforderlich ist.<\/li>\n<li><strong>Wende dich nur an vertrauensw\u00fcrdige Personen.<\/strong> Erstelle in der App eine spezielle Gruppe und f\u00fcge deine Freunde und Familienmitglieder hinzu. Dadurch wird sichergestellt, dass deine Videoanrufe nur an Personen gehen, die du kennst, und nicht an zuf\u00e4llige Freiwillige.<\/li>\n<li><strong>Verwende Be My AI nicht, um Dokumente zu lesen, die vertrauliche Informationen enthalten.<\/strong> Beachte, dass deine Bilder und Texteingaben an OpenAI gesendet werden, um die Anfrage zu verarbeiten und eine Antwort zu generieren.<\/li>\n<li><strong>L\u00f6sche Chats, die du nicht mehr ben\u00f6tigst.<\/strong> Andernfalls bleiben sie 30\u00a0Tage gespeichert.<\/li>\n<li><strong>Wenn du etwas Pers\u00f6nliches oder Vertrauliches lesen m\u00f6chtest, sind Apps mit Echtzeit-Lesefunktionen besser geeignet. <\/strong>Dazu geh\u00f6ren z.\u00a0B. <a href=\"https:\/\/www.letsenvision.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Envision<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.seeingai.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Seeing AI<\/a> und <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.google.android.apps.accessibility.reveal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Lookout<\/a>. Diese Apps verarbeiten Daten lokal auf deinem Ger\u00e4t und senden sie nicht in die Cloud.<\/li>\n<\/ul>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"premium-geek\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Be My Eyes ist eine praktische App, die blinde und sehbehinderte Nutzer unterst\u00fctzt. Aber kann sie Cyberbedrohungen wirklich erkennen? 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