{"id":31215,"date":"2024-04-26T15:29:21","date_gmt":"2024-04-26T13:29:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=31215"},"modified":"2024-04-26T15:29:21","modified_gmt":"2024-04-26T13:29:21","slug":"whatsapp-interop-other-messengers-risks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/whatsapp-interop-other-messengers-risks\/31215\/","title":{"rendered":"\u00dcber WhatsApp mit anderen Plattformen chatten: Vor- und Nachteile"},"content":{"rendered":"<p>In der Europ\u00e4ischen Union gilt seit 2022 das Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte (DMA). Es verpflichtet gro\u00dfe Technologieunternehmen, ihre Produkte offener zu gestalten und f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t zu sorgen. Dadurch sollen die Wettbewerbsbedingungen verbessert werden. Dank des DMA wird iOS <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ios-alternative-app-stores-and-browsers-security\/31064\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bald die Installation alternativer App-Stores zulassen<\/a>, und die gro\u00dfen Messaging-Plattformen m\u00fcssen die Kommunikation mit anderen \u00e4hnlichen Apps erm\u00f6glichen, um eine plattform\u00fcbergreifende Kompatibilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. <a href=\"https:\/\/engineering.fb.com\/2024\/03\/06\/security\/whatsapp-messenger-messaging-interoperability-eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Die Entwickler von Meta (Facebook) haben bereits ausf\u00fchrlich beschrieben<\/a>, wie diese Kompatibilit\u00e4t in WhatsApp und den Messenger von Meta implementiert wird. Die Vorteile der Interoperabilit\u00e4t liegen auf der Hand \u2013 ein Vergleich mit SMS oder E-Mail zeigt es. Du kannst Nachrichten senden und empfangen, ohne dar\u00fcber nachzudenken, welches Telefon, welchen Computer oder welche App die andere Person verwendet oder in welchem Land sie sich befindet. Es gibt jedoch auch Nachteile: Erstens haben oft auch Dritte (von Geheimdiensten bis hin zu Hackern) Zugriff auf deine Korrespondenz. Zweitens sind solche Nachrichten <a href=\"https:\/\/securelist.com\/spam-phishing-report-2023\/112015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die wichtigsten Ziele f\u00fcr Spam und Phishing<\/a>. Wird es dem DMA wohl gelingen, die Interoperabilit\u00e4t und deren Vorteile zu bewahren und gleichzeitig deren Nachteile zu beseitigen?<\/p>\n<p>Die Auswirkungen des DMA auf den App Store in iOS betreffen zwar nur europ\u00e4ische Nutzer, mit dem plattform\u00fcbergreifenden Messaging werden jedoch wahrscheinlich alle Bekanntschaft machen \u2013 selbst wenn sich nur europ\u00e4ische Partner mit der WhatsApp-Infrastruktur verbinden.<\/p>\n<h2>Kannst du \u00fcber WhatsApp mit Nutzern anderer Plattformen chatten?<\/h2>\n<p>Das funktioniert bisher nur theoretisch. Meta hat Spezifikationen und technische Anforderungen f\u00fcr potentielle Partner ver\u00f6ffentlicht, die ihre Apps mit WhatsApp oder dem Meta-Messenger kompatibel machen wollen. Nun sind die Partner am Zug und m\u00fcssen eine geeignete Br\u00fccke zwischen ihren Diensten und WhatsApp errichten. Bisher ist allerdings noch nichts von solchen Partnerschaften zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise z\u00f6gern Besitzer und Entwickler anderer Messaging-Dienste mit der Implementierung solcher Funktionen. Manche haben Sicherheitsbedenken. Andere wollen nicht in eine derart komplexe Integration investieren. Meta verlangt von potenziellen Partnern, dass sie eine <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/what-is-end-to-end-encryption\/25190\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung (E2EE)<\/a> implementieren, die den Standards von WhatsApp entspricht. Dies stellt aber f\u00fcr viele Plattformen eine gro\u00dfe Herausforderung dar.<\/p>\n<p>Selbst wenn Drittanbieterdienste an Bord gehen, m\u00fcssen WhatsApp-Nutzer diese Funktion ausdr\u00fccklich aktivieren, um mit anderen Plattformen kommunizieren zu k\u00f6nnen. Sie ist nicht standardm\u00e4\u00dfig eingeschaltet.<\/p>\n<h2>Wie sehen solche Nachrichten aus?<\/h2>\n<p>Wie <a href=\"https:\/\/wabetainfo.com\/whatsapp-beta-for-android-2-23-19-8-whats-new\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Beta-Versionen von WhatsApp<\/a> zeigen, befinden sich Nachrichten mit anderen Plattformen in einem separaten Abschnitt der App, um sie von Chats mit WhatsApp-Nutzern zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst werden nur Chats mit zwei Nutzern sowie der Austausch von Dateien, Bildern und Videos unterst\u00fctzt. Anrufe und Gruppenchats lassen mindestens noch ein Jahr auf sich warten.<\/p>\n<p>Eine weitere Frage bleibt offen: Wie werden die Nutzer identifiziert? In WhatsApp finden sich Nutzer \u00fcber die Telefonnummer. Bei Facebook funktioniert die Suche \u00fcber Name, Arbeitsplatz, Schule, Freunde von Freunden oder \u00e4hnliche Merkmale (letztendlich also \u00fcber eindeutige Identifikatoren). Andere Plattformen verwenden m\u00f6glicherweise inkompatible IDs, wie beispielsweise Kurznamen in <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/malware-in-discord\/27706\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Discord<\/a> oder alphanumerische IDs in <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/7-threema-vulnerabilities\/29669\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Threema<\/a>. Dies kann einerseits die automatische Suche und den Abgleich von Nutzern erschweren und zugleich Angriffe erleichtern, bei denen sich Betr\u00fcger als andere Personen ausgeben.<\/p>\n<h2>Probleme bei der Verschl\u00fcsselung<\/h2>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei der Integration verschiedener Messaging-Plattformen ist die Implementierung einer zuverl\u00e4ssigen Verschl\u00fcsselung. Selbst wenn beide Plattformen dasselbe Verschl\u00fcsselungsprotokoll verwenden, k\u00f6nnen technische Probleme auftreten \u2013 unter anderem bei der Speicherung und beim Abgleich von Schl\u00fcsseln sowie bei der Benutzerauthentifizierung.<\/p>\n<p>Wenn sich die Verschl\u00fcsselungsmethoden stark unterscheiden, ist wahrscheinlich eine Br\u00fccke erforderlich. Das ist ein zwischengeschalteter Server, der Nachrichten aus einem Protokoll entschl\u00fcsselt und sie in einem anderen erneut verschl\u00fcsselt. Das klingt stark nach einem Einfallstor f\u00fcr <a href=\"https:\/\/encyclopedia.kaspersky.com\/glossary\/man-in-the-middle-attack\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM)<\/a>. Wenn der Zwischenserver gehackt wird, k\u00f6nnen Konversationen mitgelesen werden. Die missgl\u00fcckte App <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/nothing-chats-imessage-for-android-security-disaster\/30712\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nothing Chats<\/a>, die ein \u00e4hnliches Schema verwendete, um iMessage auf Android zu aktivieren, hat diese Schwachstelle erst k\u00fcrzlich auf traurige Weise demonstriert. Auch Metas eigene Bem\u00fchungen weisen auf solche Schwierigkeiten hin: Schon vor f\u00fcnf Jahren wurde die verschl\u00fcsselte Nachrichten\u00fcbertragung zwischen dem Messenger und Instagram angek\u00fcndigt. Die <a href=\"https:\/\/engineering.fb.com\/2023\/12\/06\/security\/building-end-to-end-security-for-messenger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">umfassende Verschl\u00fcsselung im Messenger<\/a> wurde jedoch erst im Dezember 2023 eingef\u00fchrt, und die nahtlose E2EE in Instagram funktioniert bis heute nur unvollst\u00e4ndig. Wie <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/story\/meta-messenger-instagram-end-to-end-encryption\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">dieser ausf\u00fchrliche Artikel<\/a> erl\u00e4utert, liegt es nicht an Faulheit oder Zeitmangel, sondern einfach an der au\u00dferordentlichen technischen Komplexit\u00e4t des Projekts.<\/p>\n<p>Die meisten Kryptografen stehen der Idee einer plattform\u00fcbergreifenden E2EE <a href=\"https:\/\/www.wired.co.uk\/article\/dma-interoperability-messaging-imessage-whatsapp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">sehr skeptisch<\/a> gegen\u00fcber. Einige Experten glauben, <a href=\"https:\/\/matrix.org\/blog\/2022\/03\/25\/interoperability-without-sacrificing-privacy-matrix-and-the-dma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">das Problem kann gel\u00f6st werden<\/a> \u2013 zum Beispiel, indem die Br\u00fccke direkt auf dem Nutzercomputer platziert wird oder wenn alle Plattformen ein einziges, dezentrales Messaging-Protokoll verwenden. Die gro\u00dfen Fische auf dem Messaging-Markt schwimmen jedoch \u00fcberhaupt nicht in diese Richtung. Dabei kann man ihnen keine Tr\u00e4gheit vorwerfen \u2013 die Praxis zeigt deutlich: Die Implementierung einer zuverl\u00e4ssigen und benutzerfreundlichen Nachrichtenverschl\u00fcsselung in offenen \u00d6kosystemen ist \u00fcberaus schwierig. Davon zeugen sowohl die <a href=\"https:\/\/www.cryptologie.net\/article\/487\/a-history-of-end-to-end-encryption-and-the-death-of-pgp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Saga<\/a> von der PGP-Verschl\u00fcsselung in E-Mails als auch die <a href=\"https:\/\/moxie.org\/2015\/02\/24\/gpg-and-me.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bekenntnisse f\u00fchrender Kryptographie-Experten<\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben Informationen \u00fcber die Integrationspl\u00e4ne mit WhatsApp und dem Meta-Messenger f\u00fcr die wichtigsten Kommunikationsplattformen zusammengestellt und die technische Machbarkeit der plattform\u00fcbergreifenden Funktionalit\u00e4t bewertet<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"90\"><strong>Service<\/strong><\/td>\n<td width=\"173\"><strong>Erkl\u00e4rung zur Kompatibilit\u00e4t mit WhatsApp<\/strong><\/td>\n<td width=\"208\"><strong>Verschl\u00fcsselungskompatibilit\u00e4t<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Discord<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Keine E2EE-Unterst\u00fctzung, Integration unwahrscheinlich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">iMessage<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet eine eigene Verschl\u00fcsselung, die vergleichbar stark ist wie bei WhatsApp<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Matrix<\/td>\n<td width=\"173\">Ist an der technischen Integration mit WhatsApp <a href=\"https:\/\/matrix.org\/blog\/2023\/03\/15\/the-dma-stakeholder-workshop-interoperability-between-messaging-services\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">interessiert<\/a> und unterst\u00fctzt den DMA im Allgemeinen<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet eine eigene Verschl\u00fcsselung, die vergleichbar stark ist wie bei WhatsApp<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Signal<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet das <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/signal-privacy-security\/27011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Signal<\/a>-Protokoll, das auch in WhatsApp eingesetzt wird<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Skype<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet das <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/signal-privacy-security\/27011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Signal<\/a>-Protokoll, das auch in WhatsApp eingesetzt wird, jedoch nur f\u00fcr private Chats<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Telegram<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Die meisten Chats sind unverschl\u00fcsselt und private Chats werden <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/telegram-why-nobody-uses-secret-chats\/29678\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit einem unzuverl\u00e4ssigen Algorithmus verschl\u00fcsselt<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Threema<\/td>\n<td width=\"173\">Macht sich Sorgen \u00fcber Datenschutzrisiken bei einer WhatsApp-Integration. Integration unwahrscheinlich<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet eine eigene Verschl\u00fcsselung, die vergleichbar stark ist wie bei WhatsApp<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\">Viber<\/td>\n<td width=\"173\">Nicht vorhanden<\/td>\n<td width=\"208\">Verwendet eine eigene Verschl\u00fcsselung, die vergleichbar stark ist wie bei WhatsApp<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Sicherheitsprobleme<\/h2>\n<p>Abgesehen von Problemen mit der Verschl\u00fcsselung bringt die Integration verschiedener Dienste zus\u00e4tzliche Herausforderungen beim Schutz vor Spam, Phishing und anderen Cyberbedrohungen mit sich. Wenn du Spam \u00fcber WhatsApp erh\u00e4ltst, kannst du den T\u00e4ter an Ort und Stelle blockieren. Wird ein Spammer von mehreren Nutzern blockiert, kann er nur noch eingeschr\u00e4nkt Nachrichten an Unbekannte senden. Inwieweit solche Anti-Spam-Techniken mit Diensten von Drittanbietern funktionieren, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist die Moderation unerw\u00fcnschter Inhalte \u2013 von Pornografie bis hin zu gef\u00e4lschten Lotterien. Wenn Algorithmen und Experten mehrerer Unternehmen gemeinsam an einem Brei kochen, leiden Reaktionsgeschwindigkeit und Qualit\u00e4t darunter.<\/p>\n<p>Auch Probleme mit dem Datenschutz vielf\u00e4ltigen sich. Angenommen, du installierst die Skype-App \u2013 also teilst du Daten mit Microsoft, das diese Daten speichert. Sobald du jedoch aus Skype eine Nachricht an einen WhatsApp-Nutzer sendest, landen bestimmte Informationen \u00fcber dich und deine Aktivit\u00e4ten auf den Meta-Servern. F\u00fcr diesen Fall gibt es bei WhatsApp \u00fcbrigens eine <a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/legal\/dma-notice-non-users?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">G\u00e4stevereinbarung<\/a>. Genau dieses Problem beunruhigt das Threema-Team aus der Schweiz. Es bef\u00fcrchtet, dass die Kommunikation mit WhatsApp-Nutzern die Anonymit\u00e4t von Threema-Nutzern aufdecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich sollten wir auch nicht vergessen, dass die Nachricht \u00fcber die plattform\u00fcbergreifende Unterst\u00fctzung in den Ohren von Malware-Autoren wie ein wahres Geschenk klingt. Dadurch wird es viel einfacher, Opfer mit fiktiven Angeboten wie <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/why-messenger-mods-are-dangerous\/29398\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eWhatsApp f\u00fcr Chats mit Telegram\u201c<\/a> zu locken. F\u00fcr dieses Problem gibt es \u00fcbrigens eine ganz einfache L\u00f6sung: Installiere nur Apps aus den offiziellen Stores und verwende einen <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/premium?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kprem___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zuverl\u00e4ssigen Schutz f\u00fcr deine Smartphones und Computer<\/a>.<\/p>\n<h2>Was tun?<\/h2>\n<h4>Wenn du WhatsApp verwendest und mit Nutzern anderer Dienste chatten m\u00f6chtest<\/h4>\n<p>Z\u00e4hle, wie viele deiner Kontakte andere Plattformen als WhatsApp verwenden, die eine Interoperabilit\u00e4t mit WhatsApp angek\u00fcndigt haben. Wenn es nicht viele sind, ist es besser, die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Drittanbieter-Messenger <a href=\"https:\/\/wabetainfo.com\/whatsapp-beta-for-android-2-24-6-2-whats-new\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">nicht zu aktivieren<\/a>: Die Risiken von Spam und unerw\u00fcnschten Nachrichten sind gr\u00f6\u00dfer als der potenzielle Nutzen.<\/p>\n<p>Wenn es viele solche Personen gibt, \u00fcberlege, ob du mit ihnen \u00fcber vertrauliche Themen sprichst. Trotz der Verschl\u00fcsselungsanforderungen von Meta gilt plattform\u00fcbergreifendes Messaging \u00fcber eine Br\u00fccke als anf\u00e4llig f\u00fcr Abh\u00f6rversuche und unbefugte \u00c4nderungen. F\u00fcr vertrauliche Kommunikation ist es daher am besten, wenn beide Seiten den gleichen <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/33c3-private-messenger-basics\/9482\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sicheren<\/a> Messenger verwenden (z.\u00a0B. <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/signal-privacy-security\/27011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Signal<\/a>).<\/p>\n<p>Wenn du die Kombination <em>WhatsApp + Drittanbieter-Messenger<\/em> f\u00fcr das Erfolgsrezept h\u00e4ltst, stelle sicher, dass du die WhatsApp-Datenschutzeinstellungen maximierst und sei vorsichtig bei seltsamen Nachrichten \u2013 insbesondere wenn sich Fremde bei dir melden, aber auch wenn Freunde \u00fcber ungew\u00f6hnliche Themen schreiben. Stelle sicher, dass dir \u00fcber einen Drittanbieterdienst wirklich die Person schreibt, f\u00fcr die sie sich ausgibt, und dass es kein Betr\u00fcger ist.<\/p>\n<h4>Wenn du einen anderen Messenger verwendest, der die Interoperabilit\u00e4t mit WhatsApp angek\u00fcndigt hat<\/h4>\n<p>Es ist zwar praktisch, in deinem bevorzugten Messenger auf alle WhatsApp-Nutzer zugreifen zu k\u00f6nnen, aber wenn du aus Datenschutzgr\u00fcnden einen anderen Messenger verwendest, bringt eine Verkn\u00fcpfung mit WhatsApp wahrscheinlich eher Nachteile mit sich. Meta-Dienste sammeln w\u00e4hrend der Chats <a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/legal\/dma-notice-non-users?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">bestimmte Metadaten<\/a>, was zu einer De-Anonymisierung deines Benutzerkontos f\u00fchren kann. Zudem kann die Verschl\u00fcsselungsbr\u00fccke anf\u00e4llig f\u00fcr Lauschangriffe sein. Kurz gesagt: Wir raten davon ab, diese Funktion in sicheren Messengern zu aktivieren, falls sie \u00fcberhaupt jemals verf\u00fcgbar wird.<\/p>\n<h4>Tipps f\u00fcr alle<\/h4>\n<p>H\u00fcte dich vor <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/why-messenger-mods-are-dangerous\/29398\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eMods\u201c<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/nothing-chats-imessage-for-android-security-disaster\/30712\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wenig bekannten Apps<\/a>, die plattform\u00fcbergreifendes Messaging und andere Wunder versprechen. Hinter einer verf\u00fchrerischen Benutzeroberfl\u00e4che verbirgt sich h\u00e4ufig <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/telegram-signal-malware-in-google-play\/30448\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Malware<\/a>. Installiere unbedingt einen <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/premium?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kprem___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schutz auf deinem Computer und Smartphone<\/a>. Nur so kannst du verhindern, dass Angreifer <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/telegram-signal-malware-in-google-play\/30448\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deine Korrespondenz direkt aus Messengern stehlen<\/a>.<\/p>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"premium-geek\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund von EU-Vorschriften bietet WhatsApp bald die M\u00f6glichkeit, mit anderen Messengern zu kommunizieren. Ist das n\u00fctzlich? 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