{"id":308,"date":"2012-10-18T15:50:58","date_gmt":"2012-10-18T15:50:58","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=308"},"modified":"2020-02-26T18:18:45","modified_gmt":"2020-02-26T16:18:45","slug":"phishing-ihr-offizieller-ratgeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/phishing-ihr-offizieller-ratgeber\/308\/","title":{"rendered":"Phishing: Ihr offizieller Ratgeber"},"content":{"rendered":"<p>Falls Sie das Internet l\u00e4nger als sieben Minuten benutzt haben, sind Sie wahrscheinlich Opfer von <a title=\"Phishing Attacks\" href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/unstoppable-new-phishing-attacks-blanket-facebook-twitter-hotmail-102909\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehreren Hundert Phishing-Angriffen<\/a> geworden. Phishing bedeutet, dass Angreifer versuchen, Kontonummern, Codes und Passw\u00f6rter von Benutzern zu stehlen, indem sie gef\u00e4lschte E-Mails, Links oder Anh\u00e4nge benutzen. Das ist fast so alt wie das Internet selbst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2012\/10\/06132943\/phishing-101-1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"268\"><\/p>\n<p>Diese E-Mails k\u00f6nnen in den verschiedensten Formen bei den ahnungslosen Benutzern eintreffen. Etwa indem sie sich als Mitteilung Sozialer Netzwerke, Kontoauszug oder Antiviren-Warnung ausgeben. Die Strategien der Angreifer sind in letzter Zeit noch schwieriger zu erkennen, da sie versuchen, ihre Scams tats\u00e4chlichen Warnungen anzugleichen. In den letzten paar Jahren, haben Scammer versucht, wirkliche Mitteilungen von <a title=\"Facebook Phishing\" href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/facebook-security-phishing-attack-wild-011312\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Facebook<\/a>, <a title=\"Paypal Phishing Attacks\" href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/new-phishing-scam-targets-paypal-users-022411\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">PayPal<\/a> und <a title=\"Mac Phishing\" href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/new-mac-phishing-attack-111809\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Apple<\/a> nachzuahmen und seit Beginn dieses Jahres, haben sie dadurch 687 Millionen Dollar von den Benutzern gestohlen.<\/p>\n<p>Einer dieser Phishing-Scams hat Anfang dieses Jahres auf Facebook die Runde gemacht, wobei versucht wurde, den Benutzern einzureden, dass ihr Account infiziert war. Die Angreifer sendeten Mitteilungen an alle Freunde der Personen, deren Facebook-Konto infiziert war, damit diese einen verd\u00e4chtig aussehenden Link \u00f6ffneten. Sobald die Benutzer diesen aufriefen, versuchte der Scam sie dazu zu bringen, ihre pers\u00f6nlichen Daten einzugeben, einschlie\u00dflich der Kreditkartennummer und dem Ablaufdatum der Kreditkarte.<\/p>\n<p>Um online auf Nummer sicher zu gehen, m\u00fcssen Sie also aufmerksam bleiben, vor allem, wenn es um merkw\u00fcrdige E-Mails geht. Nachdenken, beziehungsweise Lesen bevor man etwas anklickt ist der Schl\u00fcssel, um zu verhindern, betrogen zu werden.<\/p>\n<p>Oft versuchen Phishing-Mitteilungen Ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, indem sie Ihnen Angst einjagen. \u201eWir vermuten, dass eine nicht autorisierte \u00dcberweisung von Ihrem Konto get\u00e4tigt wurde\u201c ist eine \u00fcbliche Betreffzeile f\u00fcr eine Phishing-Mail. Angreifer versuchen st\u00e4ndig, Ihre Opfer dazu zu bringen, auf falsche Webseiten zuzugreifen und ihnen wichtige Informationen wie Passw\u00f6rter und Logins f\u00fcr Bankkonten und E-Mail-Postf\u00e4cher zu geben.<\/p>\n<p>Twitter-Nutzer sollten vor Phishing-Tweets auf der Hut sein und vermeiden, zweifelhafte Links anzuklicken, die Ihnen von unbekannten Nutzern getweetet wurden. Wie bei E-Mails gehen die Angreifer nun auf die bekanntesten sozialen Netzwerke los, wobei sie schadhafte Links tweeten, die leicht durch abgek\u00fcrzte URLs verschleiert werden k\u00f6nnen, wodurch es fast unm\u00f6glich wird, herauszufinden, ob diese sicher sind.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen sollten Benutzer vorsichtig sein, bevor sie auf verd\u00e4chtige Links in E-Mails oder Tweets von unbekannten Absendern zugreifen und diese Nachrichten besser ignorieren, l\u00f6schen oder sogar melden. <a title=\"Twitter Phishing\" href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/twitter-deploys-new-anti-phishing-service-031010\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Twitter<\/a> bietet den Benutzern an, gef\u00e4hrliche Nutzer zu blockieren oder sie wegen Spam-Angriffen zu melden, w\u00e4hrend Gmail den Benutzern erlaubt, Mails als Spam oder Phishing zu melden.<\/p>\n<p>Falls Sie <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/en_us\/blogs\/phishing-fanboys-phony-iphone-5-images-082112\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">irregef\u00fchrt<\/a> wurden und das Gef\u00fchl haben, einen Phishing-Link angeklickt zu haben, achten Sie darauf, keine wertvollen pers\u00f6nlichen Daten einzugeben wie etwa Passw\u00f6rter. Wenn Sie glauben, betrogen worden zu sein, \u00e4ndern Sie sofort Ihr <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/de\/kaspersky-password-manager\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Passwort<\/a> f\u00fcr die entsprechende Seite (und alle anderen Seiten, f\u00fcr die Sie dasselbe Passwort benutzen).<\/p>\n<p>Die <a title=\"FTC Phishing Tips\" href=\"http:\/\/www.ftc.gov\/bcp\/edu\/pubs\/consumer\/alerts\/alt127.shtm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Federal Trade Commission<\/a> r\u00e4t au\u00dferdem zur Nutzung aktualisierter Antivirus- und Anti-Spy-Software\u00a0 sowie Firewalls, um Phishing zu vermeiden und das <a title=\"Anti Phishing Tips\" href=\"http:\/\/www.us-cert.gov\/cas\/tips\/ST04-014.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">U.S. Computer Emergency Readiness Team<\/a> erinnert die Benutzer daran, auf die URLs zu achten, wenn sie pers\u00f6nliche Daten eingeben. Es ist leicht, sich zu vergewissern, ob Sie auf der richtigen Seite sind, da die Webseiten-Adresse wahrscheinlich leichte Fehler in der Schreibweise aufzeigt (z.B. www.faceboook.com), falls Sie von einem Phishing-Angriff betrogen wurden,. Bei den meisten Browsern werden sichere Verbindungen, die durch SSL verschl\u00fcsselt wurden, mit einem gr\u00fcnen Vorh\u00e4ngeschloss an der linken Seite der Adressleiste gekennzeichnet, was ein weiteres Merkmal f\u00fcr deren Legitimit\u00e4t ist.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Falls Sie das Internet l\u00e4nger als sieben Minuten benutzt haben, sind Sie wahrscheinlich Opfer von mehreren Hundert Phishing-Angriffen geworden. 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