{"id":29791,"date":"2023-02-16T17:52:59","date_gmt":"2023-02-16T15:52:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=29791"},"modified":"2023-02-16T17:52:59","modified_gmt":"2023-02-16T15:52:59","slug":"satellite-texts-and-emergency-sos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/satellite-texts-and-emergency-sos\/29791\/","title":{"rendered":"Textnachrichten und Notruf SOS via Satellit"},"content":{"rendered":"<p>Die Verbesserung von Handys folgt seit langem einem ausgetretenen Pfad: hellerer Bildschirm, mehr Speicher, bessere Kamera, l\u00e4ngere Akkulaufzeit. Das hat zur Folge, dass es bei Produktneuank\u00fcndigungen immer weniger Grund zur Freude gibt. Doch im Jahr 2022 haben Apple, Huawei und Motorola tats\u00e4chlich etwas Neues und Unerwartetes vorgestellt: den SMS-Versand per Satellit. Zwar ist die Rede noch nicht davon, vom Gipfel des Everest oder mitten im Pazifik bei Instagram zu surfen, aber immerhin k\u00f6nnen Sie bereits jetzt um Hilfe rufen oder Ihren Standort melden, auch ohne Zugriff auf WLAN oder 4G.<\/p>\n<h2>So funktioniert\u2019s<\/h2>\n<p>Satellitenhandys gibt es nun schon seit mehr als 3 Jahrzehnten, doch noch immer sind sie vergleichsweise teuer, unpraktisch und ziemlich sperrig. Eine Neuerung der letzten Jahre ist die Satellitenverbindung auf herk\u00f6mmlichen Handys \u2013 f\u00fcr die neue Satelliten ben\u00f6tigt wurden. Zuvor funktionierten Satellitenhandys unter Einsatz einer geringen Anzahl von Satelliten in der Erdumlaufbahn. Doch in den letzten 5 bis 7 Jahren, ver\u00f6ffentlichten die Big Player Iridium und Globalstar <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Satellitenorbit#Low_Earth_Orbit_(LEO)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">LEO<\/a>-Satelliten, die sich in der niedrigen Erdumlaufbahn befinden und auf einer H\u00f6he von lediglich 500 bis 800 Kilometern operieren. Das Projekt in diesem Rahmen, das wohl den gr\u00f6\u00dften Hype erfahren hat, ist zweifellos Elon Musks Starlink. Obwohl es eine \u00e4hnliche Technologie verwendet, zielt Starlink auf High-Speed-Internet ab und erfordert den Kauf eines speziellen Terminals seitens der Nutzer. Ende Dezember 2022 wurde jedoch der erste Starlink-Gen2-Satellit gestartet, der auch normale \u2013 nicht satellitengest\u00fctzte \u2013 Smartphones mit Internetanschl\u00fcssen versorgen soll.<\/p>\n<div id=\"attachment_29794\" style=\"width: 1510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29794\" class=\"size-full wp-image-29794\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2023\/02\/16174712\/satellite-texts-and-emergency-sos-01.jpg\" alt=\"Die LEO-Konstellation von Iridium und die geostation\u00e4ren Satelliten eines anderen Betreibers. Bildquelle iridium.com\" width=\"1500\" height=\"783\"><p id=\"caption-attachment-29794\" class=\"wp-caption-text\">Die LEO-Konstellation von Iridium und die geostation\u00e4ren Satelliten eines anderen Betreibers. Bildquelle iridium.com<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Satelliten kommunizieren mit einem Telefon im relativ niederfrequenten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/L_band\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">L-Band<\/a> (1,5-2 GHz). GPS- und GLONASS-Satelliten, die die Erde in einer H\u00f6he von etwa 20.000 Kilometern umkreisen, arbeiten im gleichen Frequenzbereich. Die Vorteile dieses Bereichs sind ein geringer Signalverlust auch \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen und geringe Interferenzen durch wetterbedingte \u00c4nderungen. Dies erm\u00f6glicht dem Satelliten den schwachen Sender des Telefons zu \u201eh\u00f6ren\u201c. Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil ist die geringe Daten\u00fcbertragungsrate. Deshalb basieren alle satellitengest\u00fctzten Dienste, \u00fcber die wir heute sprechen, im Wesentlichen auf dem SMS-Format: 140 Zeichen pro Nachricht und kein einziges Selfie in Sicht.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>Das neue #iPhone 14 besticht durch die Notruf-SOS-Funktion, um Notrufe via Satellit zu senden. Wie funktioniert das Feature und ist es auch auf anderen Smartphones verf\u00fcgbar?<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fen2u&amp;text=Das+neue+%23iPhone+14+besticht+durch+die+Notruf-SOS-Funktion%2C+um+Notrufe+via+Satellit+zu+senden.+Wie+funktioniert+das+Feature+und+ist+es+auch+auf+anderen+Smartphones+verf%C3%BCgbar%3F\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Um die Satellitenkommunikation zu unterst\u00fctzen, muss ein Handy \u00fcber folgende 3 Dinge verf\u00fcgen: ein Modem, das das Funkprotokoll des Satellitennetzwerks unterst\u00fctzt, eine modifizierte Antenne und eine spezielle Software. Punkt 1 gestaltet sich hier als besonders schwierig, da derartige Modems nicht nur hergestellt, sondern auch mit dem Satelliten-Betreiber koordiniert werden m\u00fcssen. Es \u00fcberrascht daher nicht, dass der Hersteller Qualcomm hier ungeschlagener Marktf\u00fchrer ist, da er nicht nur den Markt f\u00fcr mobile Chips\u00e4tze beherrscht, sondern auch mit mehr als 30 Jahren Erfahrungen im Bereich Satellitensysteme gl\u00e4nzt (nachdem er 1994 das Globalstar-Netzwerk mitbegr\u00fcndet hat). Die erste gro\u00df angelegte Einf\u00fchrung der Satellitentelefonie wurde also durch das Know-how von Qualcomm und die Finanzkraft von Apple erm\u00f6glicht. Letzterer bezahlte f\u00fcr die Implementierung der Funktion in die neuen iPhone-Chips und investierte dar\u00fcber hinaus satte 450 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Globalstar-Netzes, seiner Satelliten und Bodenstationen.<\/p>\n<p>Obwohl Apple als erstes Unternehmen den Markt betrat, wird es sich diesen in Zukunft mit vielen Gleichgesinnten teilen m\u00fcssen. Gleichzeitig implementierte Qualcomm die Funktion in seinen Modem-Chip Snapdragon X70, der Teil des Flaggschiffs <em>Snapdragon 8 Gen 2 Mobile Platform<\/em> ist. Der Snapdragon-Satellitendienst wurde in Zusammenarbeit mit dem Iridium-Netzwerk angek\u00fcndigt, so dass wir im zweiten Halbjahr 2023 mit (teuren) Smartphones rechnen k\u00f6nnen, die in der Lage sind, Textnachrichten \u00fcber Satellit zu senden und zu empfangen.<\/p>\n<p>Andere Akteure sind ebenfalls an Bord: Huawei plant einen \u00e4hnlichen Service f\u00fcr seine Smartphones unter Einsatz des chinesischen Satellitennavigationssystems <em>BeiDou<\/em> (obwohl es hier noch keine weiteren Details \u00fcber den genauen Zeitpunkt und die Abdeckung gibt); Motorola arbeitet mit dem Satelliten-Anbieter Skylo (Inmarsat) zusammen, w\u00e4hrend Starlink mit dem US-Betreiber T-Mobile eine Vereinbarung \u00fcber die gemeinsame Bereitstellung eines solchen Dienstes auf den lizenzierten 1,9-GHz-B\u00e4ndern von T-Mobile geschlossen hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr k\u00fcnftige 5G-Ger\u00e4te ist die F\u00e4higkeit zur Kommunikation mit Satellitenbasisstationen anstelle von Bodenstationen <a href=\"https:\/\/www.3gpp.org\/news-events\/partner-news\/ntn-rel17\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">bereits standardisiert<\/a>. Tats\u00e4chliche Ger\u00e4te mit einer solchen Funktionalit\u00e4t werden jedoch fr\u00fchestens 2024 erscheinen.<\/p>\n<h2>Qualit\u00e4t und Abdeckung<\/h2>\n<p>Die Technologie birgt ihre eigenen Beschr\u00e4nkungen, die mit denen des jeweiligen Handyherstellers \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Zum einen ist diese Art der Kommunikation deutlich langsamer und weniger zuverl\u00e4ssig als die regul\u00e4re zellulare Kommunikation. Aus diesem Grund werden Handys die Satellitenoption nur dann anbieten, wenn keine andere Verbindung verf\u00fcgbar ist, und auch nur mit gro\u00dfen Einschr\u00e4nkungen, um das Netz nicht zu \u00fcberlasten: eine Textnachricht mit maximal 140 Zeichen und keine Multimedia-Inhalte. Apple demonstriert dies sehr anschaulich. Zun\u00e4chst bestimmt das Handy den genauen Standort und fragt nach Details \u00fcber die Situation. Dann integriert es die gesammelten Informationen und verschickt diese als ein einziges Paket.<\/p>\n<div id=\"attachment_29793\" style=\"width: 157px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29793\" class=\"size-medium wp-image-29793\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2023\/02\/16174555\/satellite-texts-and-emergency-sos-02-EN-147x300.png\" alt=\"Sammeln von Informationen und Versand einer Notfall-SMS via iPhone. Bildquelle apple.com\" width=\"147\" height=\"300\"><p id=\"caption-attachment-29793\" class=\"wp-caption-text\">Sammeln von Informationen und Versand einer Notfall-SMS via iPhone. Bildquelle apple.com<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zum anderen funktioniert die Satellitenverbindung nur in Freir\u00e4umen. In dichten W\u00e4ldern, stark besiedelten Stadtgebieten oder felsigen Schluchten wird es keine Verbindung geben.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist der Versand einer Textnachricht nicht so einfach, wie wir es bis dato gewohnt sind. Um die Nachricht abschicken zu k\u00f6nnen, muss das Handy zun\u00e4chst in die richtige Richtung gehalten werden, um dann den jeweiligen Bildschirm-Anweisungen zu folgen. Im Anschluss m\u00fcssen 10 bis 60 Sekunden vergehen, bis die Hunderte von Bytes gesendet und empfangen wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_29792\" style=\"width: 157px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29792\" class=\"size-medium wp-image-29792\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2023\/02\/16174325\/satellite-texts-and-emergency-sos-03-EN-147x300.png\" alt=\"Anleitung f\u00fcr die Verbindung zu einem Satelliten mit einem iPhone. Bildquelle apple.com\" width=\"147\" height=\"300\"><p id=\"caption-attachment-29792\" class=\"wp-caption-text\">Anleitung f\u00fcr die Verbindung zu einem Satelliten mit einem iPhone. Bildquelle apple.com<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend ist der Service in einigen Regionen m\u00f6glicherweise nicht verf\u00fcgbar \u2013 das h\u00e4ngt voll und ganz vom jeweiligen Satellitenanbieter ab. Ein fehlender Markt f\u00fcr die Satellitenkommunikation oder das Roaming ist derzeit der wohl gr\u00f6\u00dfte Nachteil. So bieten sowohl Globalstar als auch Apple Emergency SOS in den USA, im S\u00fcden Kanadas und in einigen L\u00e4ndern Westeuropas an. Satelliten bedienen im Allgemeinen keine hohen Breitengrade (oberhalb des 62. Breitengrades), so dass Alaska und Nordkanada beispielsweise nicht in den Verf\u00fcgungsbereich fallen. Ein wenig besser sieht das Ganze bei Iridium aus: Seine Satelliten funktionieren sowohl am \u00c4quator als auch an den beiden Polen. Das einzige, was fehlt, sind kompatible Android-Terminals von Qualcomms Partnern. Einige Satellitenkonstellationen haben zudem L\u00fccken in ihrer Abdeckung, so dass bestimmte Orte nicht rund um die Uhr bedient werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Dienste von Apple und Qualcomm ist dies nicht relevant, aber bei einigen Wettbewerbern kann im entscheidenden Moment die Meldung \u201eBitte versuchen Sie es in einer halben Stunde erneut\u201c erscheinen.<\/p>\n<h2>Kosten<\/h2>\n<p>Momentan wei\u00df keiner, wie viel ein solcher Service kosten soll. Es handelt sich hierbei definitiv nicht um einen Markt, der Massen bedient, da ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung innerhalb des regul\u00e4ren Mobilfunknetzes lebt. Auf welche Summe sich der Aufpreis f\u00fcr Notrufe belaufen wird, wird der Markt in den kommenden Jahren pr\u00fcfen und entscheiden. Apple bietet den Service kostenfrei an, allerdings nur die ersten 2 Jahre nach Erwerb eine neuen iPhones. Wie hoch die Abo-Geb\u00fchr danach sein wird, hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben. Die Nutzung wird jedoch bescheiden sein, da Apple die Funktion ausschlie\u00dflich als Kommunikationskanal f\u00fcr Notf\u00e4lle positioniert. Alles, was wir zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags wissen, ist, dass Motorola 5 US-Dollar f\u00fcr 30 Nachrichten verlangen m\u00f6chte. Dabei kann es sich aber um beliebige Nachrichten handeln \u2013 nicht nur um Notfall-SMS.<\/p>\n<h2>Sicherheit<\/h2>\n<p>Der Nachrichtenversand ist allgemein als <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ss7-hacked\/25529\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unsicherer Kommunikationskanal<\/a> bekannt. Wie steht es also um die Sicherheit und Privatsph\u00e4re von Textnachrichten, die per Satellit verschickt werden? Apple sagt, dass seine Nachrichten verpackt und verschl\u00fcsselt werden und somit nicht verf\u00e4lscht oder abgefangen werden k\u00f6nnen, wenn sie von einem Handy an einen Satelliten verschickt werden. Da die Textnachrichten jedoch Notf\u00e4llen vorbehalten sind, leitet das Unternehmen sie umgehend an die zust\u00e4ndigen Notfallzentralen (Feuerwehr, Rettungskr\u00e4fte etc.) weiter, die sich in der N\u00e4he des Nutzer befinden. Hier angelangt, sind die Nachrichten nicht mehr verschl\u00fcsselt und werden gem\u00e4\u00df den Verfahren dieser Zentrale verarbeitet. Dasselbe gilt f\u00fcr den Snapdragon-Satellitendienst, der sich auf die inReach-Infrastruktur von Garmin st\u00fctzt: Die Daten\u00fcbertragung selbst ist verschl\u00fcsselt, aber die Betreiber verarbeiten den entschl\u00fcsselten Text. Wenn Sie mit Freunden und nicht mit dem Rettungsdienst kommunizieren, sollten Sie sich nicht auf eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung verlassen \u2013 in allen Spezifikationen wird nur die Verschl\u00fcsselung w\u00e4hrend der \u00dcbertragung erw\u00e4hnt. Die gute Nachricht ist, dass dies die Ersetzung der Absenderadresse oder des Nachrichtentextes ausschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Was wir in absehbarer Zeit von Handys zu erwarten haben? Sehen Sie selbst und werfen Sie einen Blick auf die Werbung f\u00fcr Garmins <a href=\"https:\/\/everywherecomms.com\/products\/secure-inreach%C2%AE-mini-2-by-garmin%C2%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">inReach<\/a>. Zu den potenziell unsicheren Funktionen in Bezug auf die Privatsph\u00e4re geh\u00f6rt die regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbermittlung des Nutzerstandorts an den Satelliten, damit seine Freunde beispielsweise seinen Aufstieg auf einen Berg verfolgen k\u00f6nnen. Bislang wirbt kein Dienst, der auf herk\u00f6mmlichen Smartphones basiert, mit dieser Option, sondern nur mit der \u00dcbermittlung des Standorts auf Abruf. Da man sein Smartphone aber explizit in die Richtung eines Satelliten drehen muss, braucht man sich um die heimliche \u00dcbermittlung des Standorts keine Sorgen zu machen, zumindest nicht im Moment. Aber es lohnt sich, die Entwicklung dieser Technologie im Auge zu behalten.<\/p>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"premium-generic\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue iPhone 14 besticht durch die Notruf-SOS-Funktion, um Notrufe via Satellit zu senden. 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