{"id":29256,"date":"2022-09-16T20:24:17","date_gmt":"2022-09-16T18:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=29256"},"modified":"2022-09-16T20:24:17","modified_gmt":"2022-09-16T18:24:17","slug":"crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/29256\/","title":{"rendered":"Die Krypto-Wahrheit Teil 1: Blockchains und Kryptow\u00e4hrungen"},"content":{"rendered":"<style>.c-wysiwyg blockquote{background: rgb(0 153 129 \/ 10%);}.c-wysiwyg blockquote p{font-style:normal} .img-big { width: 100vw!important; max-width: 66.875rem!important; left: 53%!important; position: relative; transform: translateX(-50%); }.accent{color: #00a88e; margin: 0;font-size:1.5rem;font-weight: 900;}.c-wysiwyg .accented-list li:before {top:1.15rem}.c-wysiwyg .accented-list li{margin-bottom:1.25rem}.c-wysiwyg hr+*{margin-top:2.5rem}.c-wysiwyg hr{border-bottom: 2px solid #00a88e; width: 120px;margin: 1rem 0 -1.25rem 0;}blockquote h5 { color: #00a88e; font-style: initial; } span.accented-quote { display: block; font-size: 60px; font-family: sans-serif; line-height: 20px; margin-top: 30px; margin-left: -3px; }@media(min-width: 40.6875rem){.accent{font-size:2rem}.c-wysiwyg .accented-list li:before {top:1.75rem}.c-wysiwyg hr{border-bottom: 2px solid #00a88e; width: 160px;}}.c-wysiwyg ol>li:before{left: -1.85rem; top: -0.25em; font-size: 2.875rem;}.c-wysiwyg ol>li{padding-left: 1rem;}span.footnotes { position: relative; display: inline-block; border-bottom: 3px dashed #e5f6f3; line-height: 1em;transition: 0.5s; background: transparent; color: #00a88e; cursor: pointer; } span.note { color: rgba(0,0,0,.8); position: absolute;line-height: 1.6em; width: 500px; opacity: 0; visibility: hidden; left: 0; top: 15px; transform: translateX(-50%); transition: 0.3s; background: white; padding: 15px 20px; box-shadow: 0px 3px 7px #ababab; border-radius: 3px; cursor: initial; } span.footnotes:hover { background: #00a88e2e; } span.footnotes:hover .note { z-index:999;opacity: 1; visibility: visible; }@media(max-width:768px){span.footnotes:hover .note{display:block;box-shadow: 0 0 0 4000px #7070707a;}span.footnotes .note {display: none; position: fixed; bottom: 0; top: auto; left: 0%!important; right: 0%!important; width:100vw; box-shadow: 0 0 0 4000px #70707000; z-index: 9999;transform: none;}}.c-wysiwyg .illustration-list { margin-left: 0; display: grid; grid-column-gap: 5vw; grid-template-areas: \"a a\" \"b c\" \"d e\"; } @media (max-width: 640px) { .illustration-list { grid-template-areas:\"a\" \"b\" \"c\" \"d\" \"e\" }  } .c-wysiwyg .illustration-list li { margin-bottom: 2em; } .illustration-list li:before { display: none; } .illustration-list span.accent { font-size: 1em; } .illustration-list img { width: 128px; }.desktop-banner {display:block!important} .mobile-banner{display:none!important} @media(max-width:768px){.desktop-banner {display: none!important} .mobile-banner{display: block!important}}<\/style>\n<p><script>$(function() { function positionFootnotes(note){ const winWidth = $(window).width(); if (winWidth<768) return; const noteWidth = note.offset().left + note.width() + 50; if(winWidth < noteWidth) { note.css({left: winWidth - noteWidth}) }; if(note.offset().left<0) { note.css({left: -note.offset().left + 10}) } }; $('.footnotes .note').each((i,o)=>{ positionFootnotes($(o)) }); $('.footnotes').mouseover(e=>{ const note = $('.note', e.currentTarget); positionFootnotes(note) }); });<\/script><\/p>\n<p>Nachdem Sie in den letzten Jahren zahlreiche <a href=\"https:\/\/www.business2community.com\/nft-news\/how-to-get-rich-off-crypto-and-nfts-02491306\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Erfolgsgeschichten<\/a> \u00fcber Menschen gelesen haben, die durch NFTs oder Kryptow\u00e4hrungen unermesslich reich geworden sind, ist Ihre Entscheidung gefallen: Auch Sie m\u00f6chten in Zukunft stolzer Besitzer von NFTs sein. Wenn es bei anderen geklappt hat, warum sollte das Gl\u00fcck nicht auch auf Ihrer Seite stehen? An dieser Stelle m\u00f6chten wir Ihnen nur so viel \u00fcber den weiteren Verlauf des Beitrags verraten: \u201eFalsch gedacht\u201c w\u00e4re ebenfalls eine sehr treffende \u00dcberschrift f\u00fcr diesen Artikel gewesen. Das NFT-\u00d6kosystem an sich ist ziemlich komplex, und alle Technologien, die es umfasst, bauen aufeinander auf. Um verstehen zu k\u00f6nnen, was NFTs wirklich sind, ist daher ein gewisses Basiswissen erforderlich.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund haben wir diesen Artikel in 3 Teilabschnitte aufgegliedert. Im ersten Teil gehen wir genauer auf die Blockchain-Technologie und die allgemeinen Ideen hinter dem Ph\u00e4nomen \u201eKryptow\u00e4hrung\u201c ein, um im zweiten Teil tiefer in das NFT-\u00d6kosystem einzutauchen, bevor wir abschlie\u00dfend die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen dieser Branche genauer analysieren.<\/p>\n<h2 id=\"theblockchaintechnology\">Die Technologie hinter Blockchain<\/h2>\n<p>Obwohl Blockchains im Jahr 2022 kaum noch als \u201einnovative Technologie\u201c bezeichnet werden k\u00f6nnen, \u00fcberrascht es mich immer wieder aufs Neue, wie wenig die meisten Menschen dar\u00fcber tats\u00e4chlich wissen. Sollten Sie auf dem Gebiet Blockchain bereits firm sein, k\u00f6nnen Sie diesen Abschnitt getrost \u00fcberspringen. Sagt Ihnen der Begriff Blockchain nichts und wieder nichts, obwohl Sie in Erw\u00e4gung ziehen, dank Ihrer zuk\u00fcnftigen Krypto-Verdienste vorzeitig in Rente zu gehen, sollte dies wahrscheinlich das erste Warnsignal sein \u2013 haben Sie wirklich gehofft, mit Entit\u00e4ten Geld zu verdienen, deren Kernkonzept sich Ihnen v\u00f6llig entzieht? Der K\u00fcrze und Klarheit halber wird die folgende Einf\u00fchrung so vereinfacht wie m\u00f6glich dargestellt, um einen der essenziellen Aspekte zu verstehen, auf den ich immer wieder zur\u00fcckkomme: welches Problem Blockchains \u00fcberhaupt l\u00f6sen sollen!<\/p>\n<p>Blockchains sind sogenannte \u201e<em>Distributed Ledgers<\/em>\u201c (englisch f\u00fcr <em>verteilte Kassenb\u00fccher<\/em>). Mit anderen Worten stellen sie eine M\u00f6glichkeit dar, Daten dezentralisiert zu speichern. Auf dem Papier scheint dies nicht bahnbrechend zu sein: In der IT-Welt werden schon seit langem verteilte Datenbanken verwendet, um es Unternehmen zu erm\u00f6glichen, Daten \u00fcber mehrere Standorte hinweg zu replizieren und zu synchronisieren. Diese Standorte werden jedoch in der Regel von einer einzigen, vertrauensw\u00fcrdigen Einheit (d. h. einem Unternehmen) kontrolliert.<\/p>\n<p>Blockchains hingegen besitzen eine weitere Eigenschaft: Sie k\u00f6nnen auf diverse Einheiten verteilt werden, die einander nicht zwangsm\u00e4\u00dfig vertrauen m\u00fcssen. Am Beispiel Bitcoin, die Kryptow\u00e4hrung, die die erste erfolgreiche Anwendung der Blockchain-Technologie darstellte, veranschaulichen wir, warum genau das notwendig ist. Bitcoin wurde als Geldsystem konzipiert, das keine zentrale Beh\u00f6rde ben\u00f6tigt, um zu funktionieren. Es handelt sich um eine verteilte Datenbank, die bei jeder Transaktion aktualisiert wird und Informationen dar\u00fcber enth\u00e4lt, wer wie viel zu jedem Zeitpunkt besitzt.<\/p>\n<p>Meiner Erfahrung nach wird der Aspekt der verteilten Datenspeicherung von Blockchains normalerweise gut verstanden. Die meisten Menschen haben ein gutes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Idee aneinandergereihter Informationsbl\u00f6cke, die eine Pr\u00fcfsumme (oder einen kryptografischen Hash, im Beispiel unten als <em>H <\/em>bezeichnet) enthalten, um die Integrit\u00e4t der vorherigen Verbindung zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_29258\" style=\"width: 1310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201218\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-1-DE.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29258\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201218\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-1-DE.png\" alt=\"Beispiel einer Blockchain\" width=\"1300\" height=\"750\" class=\"size-full wp-image-29258\"><\/a><p id=\"caption-attachment-29258\" class=\"wp-caption-text\">Beispiel einer Blockchain<\/p><\/div>\n<p>Da alle Netzwerkteilnehmer \u00fcber eine konsistente Kopie der Blockchain verf\u00fcgen m\u00fcssen, sind einige Sicherheitsfragen nicht von der Hand zu weisen: Was hindert Sie als Nutzer beispielsweise daran, die verteilte Datenbank mit einem Eintrag zu aktualisieren, der belegt, dass Sie ab sofort stolzer Besitzer von 10.000 BTC sind? Denn offensichtlich gibt es keine zentrale Regulierungsinstanz, die das Gegenteil beweisen kann. Oder noch besser: Besteht vielleicht die M\u00f6glichkeit, Ihr Verm\u00f6gen gleich doppelt auszugeben, indem Sie mehrere Transaktionsauftr\u00e4ge senden, bevor sich die notwendigen Informationen \u00fcber alle Kopien des Ledgers verbreiten k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Die technischen Antworten auf diese Probleme sind weniger wichtig als ihre Folgen: <strong>Blockchains sind sowohl ein Mittel zur verteilten Speicherung als auch ein Algorithmus zur Konsensbildung<\/strong>. Ich m\u00f6chte dies noch einmal betonen, weil es f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Blockchains so wichtig ist: Was sie tats\u00e4chlich bieten, ist die F\u00e4higkeit, Informationen konsequent zwischen mehreren nicht vertrauensw\u00fcrdigen Parteien auszutauschen, die einen direkten finanziellen Anreiz haben, sie mit falschen Daten zu vergiften.<\/p>\n<h2>Kryptow\u00e4hrung ist keine W\u00e4hrung!<\/h2>\n<p>Hier sind wir also, bewaffnet mit einem netten Tool zum Austausch von Daten. Wie wir sehen werden, erweist sich die Suche nach Anwendungen daf\u00fcr als viel schwieriger, als Sie zun\u00e4chst vermuten w\u00fcrden. Im Jahr 2009 ver\u00f6ffentlichte eine unbekannte Person (oder eine Gruppe von Personen) unter dem Pseudonym <em>Satoshi Nakamoto<\/em> die erste \u00f6ffentliche Version des Bitcoin-Clients; diesem ging die Ver\u00f6ffentlichung eines <a href=\"https:\/\/www.bitcoin.com\/satoshi-archive\/whitepaper\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Whitepapers<\/a> voraus. Die Idee hinter Bitcoin war es, ein rein digitales Peer-to-Peer-W\u00e4hrungssystem zu schaffen, das ohne Banken \u2013 ob zentral oder dezentral \u2013 und ohne staatliche Unterst\u00fctzung funktionieren sollte. Im Zusammenhang mit Bitcoin fungiert das Hauptbuch als Aufzeichnung aller im System vorhandenen <em>Coins<\/em>, wobei jeder Block eine bestimmte Anzahl von Transaktionen darstellt. Die Bitcoins bewegen sich in <em>Wallets<\/em> (dem groben \u00c4quivalent eines Bankkontos); Nutzer k\u00f6nnen mit Hilfe der Public-Key-Kryptographie nachweisen, dass es sich bei einem Wallet um ihr Eigentum handelt, was ihnen wiederum das Recht gibt, ihr Geld an andere Nutzer zu senden.<\/p>\n<p>In der Theorie klingt all das nach einer soliden Idee. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Die Beantwortung dieser Frage ist sehr facettenreich. Beginnen wir mit der praktischen Verwendung von Bitcoin, der bis heute das wichtigste Krypto-Asset ist. Der erste aufgezeichnete Kauf von physischen G\u00fctern mit Kryptow\u00e4hrungen (<a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/rufaskamau\/2022\/05\/09\/what-is-bitcoin-pizza-day-and-why-does-the-community-celebrate-on-may-22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">eine Pizza f\u00fcr 10.000 BTC<\/a> im Jahr 2010) wurde als ermutigendes Zeichen daf\u00fcr angesehen, dass solche Zahlungen eines Tages zur Norm werden w\u00fcrden. Mehr als ein Jahrzehnt sp\u00e4ter ist dies noch immer Wunschdenken.<\/p>\n<p>Viele Anbieter, darunter <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/business-57096305\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tesla<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bleepingcomputer.com\/news\/cryptocurrency\/microsoft-halts-bitcoin-transactions-because-its-an-unstable-currency\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Microsoft<\/a>, <a href=\"https:\/\/steamcommunity.com\/games\/593110\/announcements\/detail\/1464096684955433613\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Steam<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.dell.com\/en-us\/blog\/we-re-now-accepting-bitcoin-on-dell-com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Dell<\/a>, haben alle versucht, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, bevor sie aus verschiedenen Gr\u00fcnden aufgaben: geringe Nachfrage, instabile Wechselkurse oder sogar Bedenken hinsichtlich der \u00f6kologischen Auswirkungen (dazu sp\u00e4ter mehr). Als eigenst\u00e4ndige W\u00e4hrung ist Bitcoin also kl\u00e4glich gescheitert. Ich gehe davon aus, dass viele Bef\u00fcrworter von Kryptow\u00e4hrungen diese Aussage bestreiten werden, aber sehen wir den Tatsachen ins Auge:<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt kaum Gesch\u00e4fte, die Bitcoin akzeptieren.<\/li>\n<li>Die Verz\u00f6gerungen bei der Validierung von Transaktionen sind unerschwinglich. Wenn Sie in ein Gesch\u00e4ft gehen, um mit Bitcoin zu bezahlen, m\u00fcssen Sie mindestens zehn Minuten warten, bevor Sie es wieder verlassen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Bei Zahlungen mit Bitcoin werden Geb\u00fchren f\u00e4llig (Geb\u00fchren, die die Teilnehmer des Netzwerks als Bezahlung f\u00fcr die Best\u00e4tigung von Transaktionen erhalten). Sie sind derzeit relativ niedrig und liegen bei rund 1 US-Dollar pro Transaktion, erreichten aber w\u00e4hrend des Booms 2017 fast 60 US-Dollar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Selbst, wenn Sie eine B\u00e4ckerei finden w\u00fcrden, in der Sie Ihr Baguette mit Bitcoin bezahlen k\u00f6nnen, halten Sie auf diese Weise nicht nur die \u00fcbrige Kundschaft unn\u00f6tig auf, sondern zahlen am Ende auch doppelt so viel f\u00fcr Ihr Brot. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Anwendungsf\u00e4llen, auf die keines dieser Probleme zutrifft, und diese lassen sich im Wesentlichen auf den Kauf von Drogen und die Zahlung von L\u00f6segeld reduzieren \u2013 beides hat einen fragw\u00fcrdigen sozialen Nutzen. Doch obwohl Bitcoin ein furchtbares Zahlungssystem zu sein scheint sind Nutzer derzeit bereit, \u00fcber 23.000 Dollar f\u00fcr 1 BTC zu zahlen\u2026 also <em>muss<\/em> es doch <em>irgendeinen<\/em> Nutzen geben, oder nicht?<\/p>\n<p>Bei einer gro\u00dfen Mehrheit der Krypto-Enthusiasten, <strong>ist der Bitcoin-Kauf vor allem mit einer Sache verbunden: der Spekulation<\/strong>: W\u00e4hrend das Projekt als eigene W\u00e4hrung gescheitert ist, hat es die Erwartungen als Gl\u00fccksspielsystem weit \u00fcbertroffen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Gl\u00fccksspiele; nur in der Regel f\u00fchren Gl\u00fccksspiele jeglicher Art in den finanziellen Ruin.<\/p>\n<div id=\"attachment_29259\" style=\"width: 979px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-003.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29259\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-003.png\" alt=\"Kursanstiege sind in der Welt der Kryptow\u00e4hrungen besonders gerne gesehen.\" width=\"969\" height=\"551\" class=\"size-full wp-image-29259\"><\/a><p id=\"caption-attachment-29259\" class=\"wp-caption-text\">Kursanstiege sind in der Welt der Kryptow\u00e4hrungen besonders gerne gesehen.<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/ccaf.io\/cbeci\/index\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index<\/a><\/p><\/div>\n<p>Doch damit h\u00f6rt die Kritik an Bitcoin nicht auf. Vor allem ein Argument spricht gegen die Kryptow\u00e4hrung: die schreckliche Ineffizienz des Netzwerks. Denn dieses kann maximal <a href=\"https:\/\/phemex.com\/blogs\/what-is-transactions-per-second-tps\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">drei bis sieben Transaktionen pro Sekunde (TPS)<\/a> abwickeln, im Gegensatz zu tats\u00e4chlichen Zahlungsabwicklern wie Visa und MasterCard (hier liegt die Rate bei 1700 bzw. 5000 TPS, mit einer maximalen Kapazit\u00e4t, die weit dar\u00fcber hinaus liegt). Ethereum, eine weitere wichtige Blockchain, meldet im Durchschnitt 15-25 TPS. \u00dcber diese Zahlen k\u00f6nnte man hinwegsehen, wenn die Kosten f\u00fcr das Erreichen von 3-7 TPS nicht so unglaublich hoch w\u00e4ren. Jede Transaktion erfordert einen Stromverbrauch von \u00fcber 2000 kWh, was f\u00fcr das Jahr 2022 sch\u00e4tzungsweise 89 Terawattstunden (TWh) ausmachen w\u00fcrde (aktuelle Statistiken finden Sie <a href=\"https:\/\/ccaf.io\/cbeci\/index\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>). Zum Vergleich: <a href=\"https:\/\/www.mastercard.us\/content\/dam\/mccom\/global\/aboutus\/Sustainability\/mastercard-sustainability-report-2019.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Mastercard hat im gesamten Jahr 2019 0,000109 TWh verbraucht<\/a>, w\u00e4hrend der Gesamtverbrauch von L\u00e4ndern wie Frankreich und Deutschland im Jahr 2021 bei jeweils 441 TWh bzw. 503 TWh lag <span class=\"footnotes\">[1]<span class=\"note\"> Gegenargumente von Blockchain-Bef\u00fcrwortern zu diesen Problemen analysieren wir im n\u00e4chsten Abschnitt.<\/span><\/span>.<\/p>\n<p>Die Ursache f\u00fcr diesen absurden Energieverbrauch ist ein Mechanismus namens Proof of Work. Ich habe bereits erw\u00e4hnt, dass Blockchains eine gewisse Anzahl von Garantien bieten m\u00fcssen \u2013 eine dieser Garantien ist die Tatsache, dass b\u00f6swillige Akteure keine falschen Informationen in das Hauptbuch einspeisen k\u00f6nnen. Um dies zu verhindern, muss jeder Block, der der Kette hinzugef\u00fcgt wird, vom Netzwerk validiert werden. Bei diesem Prozess wetteifern die Nutzer des Netzwerks um die L\u00f6sung eines komplexen Problems <span class=\"footnotes\">[2]<span class=\"note\"> Wer die L\u00f6sung des Problems zuerst findet, erh\u00e4lt eine Belohnung (derzeit 6,25 BTC). Dieser Prozess wird Mining genannt und genutzt, um neue W\u00e4hrung im System zu sch\u00fcrfen. Ohne diesen Belohnungsmechanismus h\u00e4tte niemand einen Anreiz, bei der Validierung von Transaktionen zu helfen, und das gesamte System w\u00fcrde zusammenbrechen.<\/span><\/span>; dahinter steckt die Idee, dass kein Angreifer jemals in der Lage sein wird, ausreichend Rechenleistung (d. h. Energie) aufzubringen bzw. zu verschwenden, um die Gesamtheit der Nutzer zu \u00fcbertreffen. Das folgende Bild veranschaulicht, welche Art von Hardware ben\u00f6tigt wird, um eine gute Chance auf die passende L\u00f6sung zu haben:<\/p>\n<div id=\"attachment_29261\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29261\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-005.jpg\" alt=\"Eine Mining-Farm mit 2500 GPUs\" width=\"480\" height=\"360\" class=\"size-full wp-image-29261\"><\/a><p id=\"caption-attachment-29261\" class=\"wp-caption-text\">Eine Mining-Farm mit 2500 GPUs <span class=\"footnotes\">[3]<span class=\"note\"> Grafikkarten sind bei Mining-Operationen sehr effizient und sind die wichtigsten Hardwarekomponenten, die von Minern verwendet werden. Ihre Nachfrage hat \u00fcbrigens zu einer <a href=\"https:\/\/www.notebookcheck.net\/Scathing-report-claims-that-miners-speculators-and-gougers-are-responsible-for-the-ongoing-GPU-shortage.612508.0.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">weltweiten Knappheit<\/a> gef\u00fchrt, mit der wir immer noch zu k\u00e4mpfen haben.<\/span><\/span>. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-AJhJKSx_70\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Quelle<\/a><br><\/p><\/div>\n<h2>Intensivkurs Wunschdenken<\/h2>\n<p>Bef\u00fcrworter von Kryptow\u00e4hrungen weisen schnell darauf hin, dass viele (wenn nicht sogar alle) der in diesem ersten Abschnitt beschriebenen Probleme mit schlechten Designentscheidungen zusammenh\u00e4ngen, die bei der Gr\u00fcndung von Bitcoin getroffen wurden, und dass Blockchains im Jahr 2022 nicht mehr das sind, was sie 2010 waren. Sie werden zweifellos bemerkt haben, dass ich mich immer wieder auf \u201eBlockchains\u201c im Plural beziehe. Das liegt daran, dass es heutzutage viele dieser Ketten gibt, die mit unterschiedlichen Eigenschaften implementiert wurden. In Anbetracht dessen hier die beiden wichtigsten Gegenargumente, die immer wieder vorgebracht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt Alternativen zu verschwenderischen Proof-of-Work-Algorithmen, z. B. Proof-of-Stake-Algorithmen <span class=\"footnotes\">[4]<span class=\"note\"> Proof-of-Stake-Algorithmen werden in einem anderen Abschnitt dieses Artikels ausf\u00fchrlicher erl\u00e4utert, da sie Probleme des Energieverbrauchs gegen schlechtere Governance-Probleme tauschen.<\/span><\/span>;<\/li>\n<li>Die Anzahl der von Blockchains abgewickelten Transaktionen pro Sekunde sollen erh\u00f6ht werden, m\u00f6glicherweise \u00fcber sogenannte \u201eLayer 2\u201c-Protokolle wie <a href=\"https:\/\/www.coinhouse.com\/learn\/what-is-the-lightning-network\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Lightning<\/a> <span class=\"footnotes\">[5]<span class=\"note\"> Das Lightning-Protokoll baut auf Bitcoin auf und st\u00fctzt sich auf Smart-Vertr\u00e4ge, um Zahlungskan\u00e4le zwischen Nutzern zu \u00f6ffnen. Das System erm\u00f6glicht es Nutzern, untereinander Geld zu transferieren, bis sie sich entschlie\u00dfen, dieses erneut Geld auszuzahlen. Die daraus resultierende Transaktion wird dann in der Blockchain gespeichert. Ironischerweise beinhaltet die von diesen L2-Protokollen angebotene L\u00f6sung f\u00fcr die Ineffizienz der Blockchain in der Regel die Verlagerung von Transaktionen aus der Blockchain heraus, oder noch schlimmer: die Niederlegung der Dezentralisierung.<\/span><\/span>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bef\u00fcrworter scheinen Recht zu haben: Blockchains m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig so schrecklich sein wie Bitcoin selbst. Dar\u00fcber hinaus kann argumentiert werden, dass die gesamte Technologie noch immer in den Kinderschuhen steckt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie dramatisch verbessert werden kann. Leider spielt all das keine Rolle. Denn die Geschichte der Wissenschaft lehrt uns, dass die Verbreitung (bahnbrechender) Technologien Dutzende von Jahren dauern kann.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, welche gro\u00dfartigen neuen Blockchains das Jahr 2022 hervorbringt: Bitcoin und Ethereum dominieren den Markt und es ist unwahrscheinlich, dass sich das in absehbarer Zukunft \u00e4ndert. Auch, wenn die wichtigsten Akteure das Feld von hinten aufrollen w\u00fcrden (z. B. durch das <a href=\"https:\/\/ethereum.org\/en\/developers\/docs\/consensus-mechanisms\/pos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Aufgeben von Proof-of-Work-Algorithmen<\/a>), wird dies nur \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume und in einem begrenzten Rahmen geschehen. Mit anderen Worten: Wenn es nicht zu einer gro\u00dfen Umw\u00e4lzung des \u00d6kosystems von katastrophalem Ausma\u00df kommt, werden die aktuellen Blockchains und all ihre Probleme (einschlie\u00dflich einiger, auf die ich hier nicht eingehe <span class=\"footnotes\">[6]<span class=\"note\"> Ein Gro\u00dfteil der verbleibenden Diskussionen \u00fcber die Herausforderungen von Kryptow\u00e4hrungen dreht sich um die Garantien, die sie zum Schutz der Privatsph\u00e4re bieten (im Fall von Bitcoin sind dies nicht besonders viele). Meiner Meinung nach spielen solche \u00dcberlegungen keine gro\u00dfe Rolle mehr, vor allem deshalb, weil man mit Kryptow\u00e4hrungen sowieso nichts kaufen kann.<\/span><\/span>) in mehr oder weniger identischer Form weiterbestehen.<\/p>\n<h2>Das leere Versprechen der Freiheit<\/h2>\n<p>Besiegelt wird das Schicksal der Kryptow\u00e4hrungen jedoch durch eine stumpfe Kraft, die alles andere bedeutungslos erscheinen l\u00e4sst: die Dezentralisierung! Wie ich bereits zu <a href=\"#theblockchaintechnology\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Beginn dieses Beitrags<\/a> betont habe, handelt es sich bei der Dezentralisierung um <em>die<\/em> Daseinsberechtigung der Kryptow\u00e4hrungen. Ihre eifrigsten Verfechter gehen sogar so weit zu sagen, dass alle oben genannten Kosten und Unpraktiken der Preis sind, den sie f\u00fcr Peer-to-Peer-Zahlungen, die wirklich ohne vertrauensw\u00fcrdige Dritte auskommen, bereit sind zu zahlen. Werfen Sie einen Blick auf die <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DECLARATION_201508\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">viermin\u00fctige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung\u00a0 von Bitcoin<\/a> <span class=\"footnotes\">[7]<span class=\"note\"> Die Personen in diesem Video spiegeln nicht unbedingt die offizielle Position der aktuellen Bitcoin-Maintainer wider, aber sie sind repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Ansichten, die viele in der Krypto-Community teilen.<\/span><\/span> und sehen Sie selbst, ob Ihnen die Anti-Establishment-Sprache auff\u00e4llt. Eine Abschrift finden Sie <a href=\"https:\/\/bitcoinmagazine.com\/culture\/declaration-bitcoins-independence\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Was ich damit sagen m\u00f6chte ist Folgendes: Wenn Kryptow\u00e4hrungen keine echte Dezentralisierung bieten \u2013 ergo eine echte Alternative zu staatlich \u00fcberwachten, bankkontrollierten Zahlungssystemen \u2013, k\u00f6nnten sie genauso gut \u00fcberhaupt nicht existieren. Denn zentralisierte Kryptow\u00e4hrungen w\u00e4ren eine schlechtere Form der Dienstleistung, die bereits von Visa und MasterCard erbracht wird.<\/p>\n<p>Und jetzt halten Sie sich fest: <strong>Blockchains <em>sind tats\u00e4chlich nicht wirklich dezentralisiert<\/em>.<\/strong> Und das ist eine vielschichtige Wahrheit. Nehmen wir noch einmal Bitcoin als Beispiel. Sie erinnern sich, dass Nutzer aufgrund des Proof-of-Work-Verfahrens in der Lage sein m\u00fcssen, enorme Mengen an Rechenleistung bereitzustellen, um am Netzwerk teilzunehmen. Besitzen Sie eine GPU-Farm wie die im Bild oben gezeigte? Nein? Dann ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass Sie jemals in der Lage sein werden, eine Transaktion zu validieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die gro\u00dfen Akteure, die f\u00fcr die Validierung einer Transaktion belohnt werden, ihre Chancen erh\u00f6hen, indem sie ihre Ressourcen vereinen, was zu einer noch st\u00e4rkeren Konzentration der Rechenleistung von Bitcoin f\u00fchrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_29260\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-006.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29260\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201227\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-006.png\" alt=\"Verteilung der Hashrate im Bitcoin-Netzwerk\" width=\"640\" height=\"512\" class=\"size-full wp-image-29260\"><\/a><p id=\"caption-attachment-29260\" class=\"wp-caption-text\">Verteilung der Hashrate im Bitcoin-Netzwerk. <a href=\"https:\/\/www.blockchain.com\/charts\/pools\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Quelle<\/a><\/p><\/div>\n<p>Das obige Diagramm zeigt, dass zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels mehr als die H\u00e4lfte der Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk von nur f\u00fcnf Unternehmen abgewickelt werden. Ethereum scheint in einem \u00e4hnlichen <a href=\"https:\/\/blockchair.com\/de\/ethereum\/charts\/hashrate-distribution\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Dilemma<\/a> zu stecken. Sollte eine dieser Entit\u00e4ten zu einem bestimmten Zeitpunkt 51 % des Gesamtbildes ausmachen, w\u00e4re das eine Katastrophe. Denn Blockchains sind vor allem eines: Konsensprotokolle. Und ein Konsens macht definitiv keinen Sinn, wenn jemand die Mehrheit hat!<\/p>\n<p>Zugegeben, wir scheinen noch nicht an diesem Punkt angekommen zu sein, also sind Bitcoin, Ethereum &amp; Co. technisch gesehen noch immer dezentralisiert. Aber wir sind auch sehr weit vom urspr\u00fcnglichen Peer-to-Peer-Ideal entfernt: Es gibt keine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Sie als Neueinsteiger, sich sinnvoll am Netzwerk zu beteiligen. Und wenn Entscheidungen \u00fcber die Zukunft dieser Blockchains getroffen werden m\u00fcssen, ist es offensichtlich, dass die Stimmen dieser Entit\u00e4ten mehr z\u00e4hlen werden als Ihre eigene.<\/p>\n<p>Die zuvor erw\u00e4hnten Proof-of-Stake-Algorithmen schlagen vor, die Proof-of-Work-Verfahren zu ersetzen, indem sie ihre Validierung nicht auf die pure Energie, sondern auf die Menge an W\u00e4hrung st\u00fctzen, die Sie als Sicherheitspfand bieten k\u00f6nnen. Es steht zwar au\u00dfer Frage, dass dem Planeten so ein Gefallen getan w\u00fcrde, aber es ist auch offensichtlich, dass solche Algorithmen die Macht in die H\u00e4nde einer begrenzten Anzahl wohlhabender Personen spielen, zu denen weder Sie noch ich in naher Zukunft geh\u00f6ren werden. Es \u00fcberrascht deshalb nicht, dass die selbsternannten libert\u00e4ren Tendenzen des Silicon Valley eine Variante des Sp\u00e4tkapitalismus hervorgebracht haben.<\/p>\n<p>Ein gutes Beispiel f\u00fcr dieses Problem ist Ethereums geplante <a href=\"https:\/\/ethereum.org\/en\/upgrades\/merge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Umstellung auf einen Proof-of-Stake-Algorithmus<\/a> im Laufe dieses Jahres. Das ist keine Entscheidung, die ich kritisiere, wenn man bedenkt, wie viel Energie dadurch letztendlich eingespart werden kann. Dennoch \u00e4ndert hier eine Krypto-Aristokratie die f\u00fcr alle geltenden Spielregeln \u2013 und zwar auf eine Art und Weise, die wohl ihre Macht \u00fcber das gesamte \u00d6kosystem konsolidieren wird <span class=\"footnotes\">[8]<span class=\"note\"> Weitere Informationen \u00fcber den Entscheidungsprozess von Ethereum finden Sie <a href=\"https:\/\/ethereum.org\/en\/governance\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>. Dort hei\u00dft es: \u201eDie Ethereum-Governance findet<em> off-chain <\/em>statt, wobei eine Vielzahl von Interessengruppen an dem Prozess beteiligt ist.\u201c<\/span><\/span>.<\/p>\n<p>Aber das ist noch lange nicht alles! <em>Trail of Bits<\/em> hat ebenfalls eine hervorragende Forschungsarbeit mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.trailofbits.com\/reports\/Unintended_Centralities_in_Distributed_Ledgers.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Unintended centralities in distributed ledger<\/a> ver\u00f6ffentlicht, in der weitere technische Herausforderungen der Dezentralisierung in Blockchains beschrieben werden <span class=\"footnotes\">[9]<span class=\"note\"> Eventuell interessiert Sie auch dieser Artikel aus dem Jahr 2019, der einen mathematischen Beweis f\u00fcr die \u201e<a href=\"https:\/\/arxiv.org\/pdf\/1905.05158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Unm\u00f6glichkeit einer vollst\u00e4ndigen Dezentralisierung in genehmigungsfreien Blockchains<\/a>\u201c enth\u00e4lt.<\/span><\/span>:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Anzahl der Entit\u00e4ten, die erforderlich sind, um das Netzwerk zu st\u00f6ren, ist viel geringer, als man erwarten w\u00fcrde;<\/li>\n<li>Blockchain-Entwickler konzentrieren eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Macht, die nur durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bitcoin_Cash\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u00e4u\u00dferst st\u00f6rende Abspaltungen<\/a> angefochten werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Strenggenommen und in der Theorie sind Blockchains dezentralisiert, da sie nicht von einer einzigen Einheit kontrolliert werden; in der Praxis sind sie aufgrund einer ungleichgewichtigen Machtverteilung jedoch das genaue Gegenteil: zentralisiert! Eben genau das, was sie nicht sein sollten.<\/p>\n<h2>Traditionelles Banking durch die Hintert\u00fcr<\/h2>\n<p>Wir haben also festgestellt, dass Blockchains nicht so dezentralisiert sind, wie sie es sein sollten. Aber wie steht es um die Branche der Kryptow\u00e4hrungen? Besteht sie wirklich, wie beworben, aus eingefleischten Aktivisten, die die Menschheit aus den Fesseln korrupter Staaten befreien wollen?<\/p>\n<p>Ein kurzer Blick auf die gr\u00f6\u00dften Namen im Bereich der Kryptow\u00e4hrungen beantwortet diese Frage klar mit \u201eNEIN\u201c. <a href=\"https:\/\/mashable.com\/article\/elon-musk-never-told-people-to-invest-in-cryptocurrency\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Elon Musk<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/peter-thiels-founders-fund-makes-big-bet-on-bitcoin-1514917433\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Peter Thiel<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/features\/2022-04-13\/twitter-founder-jack-dorsey-s-bitcoin-obsession-explained\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Jack Dorsey<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.fool.com\/the-ascent\/buying-stocks\/articles\/how-the-winklevoss-twins-amassed-a-6-billion-bitcoin-fortune\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Winklevoss-Br\u00fcder<\/a>, um nur einige wenige zu nennen, sollen alle massiv in Kryptow\u00e4hrungen investiert haben. Haben die Tech-Milliard\u00e4re eine geheime Agenda, um den Menschen dieser Welt ihre Macht zur\u00fcckzugeben? Wohl eher nicht: Ich bezweifle, dass die reichsten 1 % der Welt ein besonderes Interesse daran haben, das gesamte kapitalistische System, von dem sie so sehr profitieren, zum Sturz zu bringen.<\/p>\n<p>Werfen wir nun einen Blick auf das Gesamtbild. Angenommen, Sie wollen nach all diesen Erl\u00e4uterungen noch immer in Bitcoin investieren. Wo bekommen Sie die begehrten Coins? Wahrscheinlich suchen Sie zun\u00e4chst nach einer Online-B\u00f6rse, die Ihr hart verdientes Geld in die Kryptow\u00e4hrung Ihrer Wahl <span class=\"footnotes\">[10]<span class=\"note\"> Ja, es gibt <a href=\"https:\/\/localbitcoins.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">M\u00f6glichkeiten<\/a>, ein Treffen mit privaten Verk\u00e4ufern zu vereinbaren und den Austausch offline durchzuf\u00fchren, aber wir alle wissen, dass es dazu nicht kommen wird. In jedem Fall macht dies nur einen kleinen Teil aller Transaktionen aus.<\/span><\/span>. umwandelt. Diese Plattformen sind die Torw\u00e4chter zur Welt der Kryptow\u00e4hrungen. Sie verlangen eine Kopie Ihres Reisepasses und verifizieren Ihre Identit\u00e4t, um die jeweils geltenden staatlichen Vorschriften einzuhalten. Danach k\u00f6nnen Sie Geld per \u00dcberweisung oder Kreditkarte einzahlen und mit Ihrem Guthaben Kryptow\u00e4hrungen kaufen \u2013 nat\u00fcrlich gegen eine Geb\u00fchr.<\/p>\n<p>Die Plattformen, aus denen Sie w\u00e4hlen k\u00f6nnen, gibt es wie Sand am Meer. Aber ein Blick auf ihre Partner zeichnet ein besorgniserregendes Bild:<\/p>\n<ul>\n<li>Bitstamp ist mit der franz\u00f6sischen Bank Cr\u00e9dit Agricole <a href=\"https:\/\/blog.bitstamp.net\/post\/bitstamp-and-caceis-launch-corporate-bitcoin-inves\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">liiert<\/a>;<\/li>\n<li>Die Handelsplattform FTX, die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BH5-rSxilxo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">w\u00e4hrend des Super Bowls beworben<\/a> wurde, scheint in Gespr\u00e4chen mit <a href=\"https:\/\/www.coindesk.com\/business\/2022\/04\/21\/goldman-sachs-eyes-collaboration-with-crypto-exchange-ftx-as-ceos-meet-report\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Goldman Sachs<\/a> zu sein;<\/li>\n<li>Coinbase erhielt eine Investition in H\u00f6he von a 10,5 Millionen US-Dollar von der <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-bitcoin-coinbase-bank-of-tm-ufj-idUSKCN0ZN27D\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bank of Tokyo<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und ich k\u00f6nnte immer so weitermachen. Aber warum sollten Banken aktiv eine Technologie finanzieren, deren ideologische Grundlage darin besteht, sie aus dem Weg zu schaffen? Die Antwort ist, dass dies offensichtlich nicht der Fall ist. Die Banken haben Kryptow\u00e4hrungen als Spekulationsobjekt erkannt und sich dazu entschieden, als vermittelndes Glied mit auf den Zug aufzuspringen \u2013 denn im Endeffekt geht es nur um den wirtschaftlichen Nutzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_29257\" style=\"width: 1110px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201213\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-5-DE.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-29257\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/09\/16201213\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies-5-DE.png\" alt=\"Ein typischer Kauf von Kryptow\u00e4hrungen\" width=\"1100\" height=\"550\" class=\"size-full wp-image-29257\"><\/a><p id=\"caption-attachment-29257\" class=\"wp-caption-text\">Ein typischer Kauf von Kryptow\u00e4hrungen<\/p><\/div>\n<p>Das T\u00fcpfelchen auf dem i ist die Art und Weise, wie solche B\u00f6rsen unter der Haube funktionieren. Denn wie sich herausstellt, aktualisieren Krypto-Plattformen beim Kauf von den beliebten W\u00e4hrungen einfach Ihren Kontostand in ihrer lokalen Datenbank \u2013 denn auch hier w\u00e4re die Nutzung der Blockchain zu teuer und langsam! <strong>Viele Krypto-Trader haben in der Tat noch nie eine einzige Transaktion an die Blockchain gesendet<\/strong>, weil sie pausenlos zwischen W\u00e4hrungen hin- und herwechseln, um von schwankenden Wechselkursen zu profitieren\u2026 und diese Vorg\u00e4nge finden lokal statt.<\/p>\n<p>Und hier schlie\u00dft sich der Kreis: Der Zugang zur Welt der Kryptow\u00e4hrungen ist nur \u00fcber eine Handvoll Unternehmen m\u00f6glich, die im Wesentlichen den \u00dcberblick dar\u00fcber behalten, wie viel (Krypto-)Geld man besitzt, bis man sich entscheidet, dieses wieder abzuheben. Wenn das nicht die Definition der Bankenindustrie ist, der wir urspr\u00fcnglich entkommen wollten, dann wei\u00df ich auch nicht.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Bis hierhin war es ein langer Weg \u2013 und von hier an geht es nur noch bergab. Eigentlich wollte ich \u00fcber NFTs berichten, aber es ist unm\u00f6glich, ihre schwerwiegenden Bedenken zu verstehen, wenn man nicht wei\u00df, auf welchem Scherbenhaufen sie aufgebaut sind. Lassen Sie mich im Interesse der Klarheit die wichtigsten Punkte bis dato festhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Hinter der Blockchain-Technologie stecken konsensbildende Algorithmen, die an verteilte Datenbanken gebunden sind. Sie sind bei dem, was sie tun, sehr ineffizient, was sie durch ihre angebliche Dezentralit\u00e4t kompensieren sollen.<\/li>\n<li>Kryptow\u00e4hrungen wurden urspr\u00fcnglich als Alternative zu realen W\u00e4hrungen konzipiert \u2013 ein Ziel, das sie kl\u00e4glich verfehlt haben. Sie sind sofort zu h\u00f6chst volatilen Spekulationsobjekten verkommen und haben seitdem keinen praktischen Nutzen mehr.<\/li>\n<li>Das Kernversprechen der Dezentralisierung wurde nicht erf\u00fcllt, was dem ganzen Unterfangen einen fatalen Schlag versetzt. Zentralisierte Kryptow\u00e4hrungen sind nichts anderes als digitales Banking, und das hatten wir bereits, nur in jeder erdenklichen Hinsicht besser umgesetzt. Offiziell werden Kryptow\u00e4hrungen jedoch als genau das Gegenteil angepriesen. Ironisch, nicht wahr?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im n\u00e4chsten Beitrag dieser Reihe geht es um: Ethereums Smart-Vertr\u00e4ge, non-fungible Token und die subtile Kunst, unglaublich einzigartige jpeg-Bilder in industriellem Ma\u00dfstab herzustellen. Bleiben Sie dran!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles, was Sie schon immer \u00fcber Kryptow\u00e4hrungen im Allgemeinen und NFTs im Besonderen wissen wollten und warum ich kein Fan dieser Technologie bin.<\/p>\n","protected":false},"author":2658,"featured_media":29262,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2287],"tags":[872,1400,2744,2745,3993],"class_list":{"0":"post-29256","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-technology","8":"tag-bitcoin","9":"tag-blockchain","10":"tag-ethereum","11":"tag-kryptowahrungen","12":"tag-nft"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/29256\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/24470\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/19936\/"},{"hreflang":"ar","url":"https:\/\/me.kaspersky.com\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/10066\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/26914\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/24830\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/25209\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/27531\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/27194\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/33885\/"},{"hreflang":"tr","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.tr\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/10946\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/45181\/"},{"hreflang":"fr","url":"https:\/\/www.kaspersky.fr\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/19352\/"},{"hreflang":"pt-br","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.br\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/19969\/"},{"hreflang":"ja","url":"https:\/\/blog.kaspersky.co.jp\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/32944\/"},{"hreflang":"nl","url":"https:\/\/www.kaspersky.nl\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/28438\/"},{"hreflang":"ru-kz","url":"https:\/\/blog.kaspersky.kz\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/25370\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/30875\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/crypto-actually-blockchains-and-cryptocurrencies\/30583\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/kryptowahrungen\/","name":"Kryptow\u00e4hrungen"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2658"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29256"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29266,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29256\/revisions\/29266"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}