{"id":28478,"date":"2022-04-21T08:42:31","date_gmt":"2022-04-21T06:42:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=28478"},"modified":"2022-04-22T09:59:54","modified_gmt":"2022-04-22T07:59:54","slug":"interview-jeffrey-esposito","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/28478\/","title":{"rendered":"Jeffrey Esposito: &#8222;Ich dachte, die Branche w\u00e4re langweilig&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Jeffrey lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in einem Vorort der US-amerikanischen Stadt Boston. In seiner Freizeit braut er leidenschaftlich Bier und baut im heimischen Garten Paprika f\u00fcr die Herstellung scharfer Saucen an. Im folgenden Interview erz\u00e4hlt uns Jeff, wie sehr sein Privatleben von seiner Arbeit als <em>Head of Regional Social Media<\/em> bei Kaspersky beeinflusst wird.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Als Kind konntest du dir nicht im entferntesten Sinne vorstellen, f\u00fcr ein Cybersicherheitsunternehmen zu arbeiten, da es so etwas damals nat\u00fcrlich noch nicht gab. Von welchem Beruf hast du als kleiner Junge getr\u00e4umt?<\/strong><\/p>\n<p>Als Kind wollte ich Transformer werden! Wie die meisten Kinder hatte auch ich extrem viel Fantasie und habe mich f\u00fcr die Dinge interessiert, die im wirklichen Leben eigentlich v\u00f6llig ungreifbar waren. Vieles, was ich mochte, war mit der Sci-Fi-Welt verbunden. Als ich \u00e4lter wurde, wollte ich Redakteur, Schriftsteller oder Lehrer werden.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Ich wollte damals auch schreiben! Wurden deine Werke ver\u00f6ffentlicht?<\/strong><\/p>\n<p>Einige meiner Kurzgeschichten und Gedichte wurden ver\u00f6ffentlicht, aber so wirklich ausgezahlt hat sich die ganze Arbeit nie. Also habe ich nach beruflichen M\u00f6glichkeiten in einem anderen Bereich Ausschau gehalten und bin schlie\u00dflich im Sportmarketing gelandet; tats\u00e4chlich habe ich mich dort sehr gut geschlagen und damals ein Angebot f\u00fcr ein kostenloses Hochschulstudium zum Universit\u00e4tsprofessor abgelehnt.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wie bist du vom Sportmarketing zur Cybersicherheit gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Bei mir war es die typische Geschichte: Junge trifft M\u00e4dchen, sie verlieben sich, den Rest kennt man. Ich habe meine damalige Frau auf einem Kreuzfahrtschiff kennengelernt und wir f\u00fchrten ein Jahr lang eine Fernbeziehung. Dann haben wir uns dazu entschieden, es gemeinsam in Boston zu probieren, also k\u00fcndigte ich meinen damaligen Job und nahm eine neue Stelle in der E-Commerce-Branche in Boston an.<\/p>\n<p>Nach acht Jahren in diesem Unternehmen suchte ich nach etwas Neuem. Ein Freund von mir arbeitete bei Kaspersky und ermutigte mich dazu, mich auf eine offene Stelle zu bewerben. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir die Branche total langweilig vorgestellt und nur als \u00dcbergangsl\u00f6sung im Sinn gehabt. Ich wurde aber schnell eines Besseren belehrt: An meinem dritten Arbeitstag <a href=\"https:\/\/securelist.com\/the-mystery-of-duqu-2-0-a-sophisticated-cyberespionage-actor-returns\/70504\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gaben wir die Entdeckung von Duqu 2.0 bekannt<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-28482\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/04\/21083859\/interview-jeffrey-esposito-photo-1.jpg\" alt=\"Interview mit Jeffrey Esposito\" width=\"1460\" height=\"960\"><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Duqu ist ein gutes Beispiel, um unseren Lesern zu erkl\u00e4ren, worum es in deinem Job geht. Was genau hast du gemacht, als die Entdeckung ver\u00f6ffentlicht wurde?<\/strong><\/p>\n<p>Am Vorabend wurden wir zu einem Pflichtmeeting um 6 Uhr morgens am n\u00e4chsten Tag beordert. Ich wei\u00df noch, wie ich damals dachte: \u201eOh man, was f\u00fcr ein Mist\u201c. Ich werde nie die ruhigen Stimmen meiner Kollegen vergessen, die \u00fcber die Vorkommnisse, den Ablauf der Pressekonferenz, die Ver\u00f6ffentlichung usw. diskutierten. Dann bekam ich eine Nachricht von Serge (<em>Head of Social Media<\/em>)<em>,<\/em> ihn um 8 Uhr morgens im B\u00fcro zu treffen, um weitere Dinge zu besprechen und sicherzustellen, dass alle Informationen f\u00fcr den Blog fertig waren.<\/p>\n<p>Es war mein dritter Arbeitstag und ich hatte absolut keine Ahnung, was mich erwarten w\u00fcrde. Die gesamte Verantwortung unserer Social-Media-Konten lag in meiner Hand: Jeder Tweet, jede Facebook-Nachricht und jeder Kommentar auf Blogs\/News-Seiten\/Reddit wurde an mich weitergeleitet. Nat\u00fcrlich hatte ich zu dieser Zeit noch Serge an meiner Seite, der mir das finale gr\u00fcne Licht f\u00fcr meine Antworten gab. Ab diesem Moment wusste ich, dass dieser Job alles andere als langweilig werden w\u00fcrde!<\/p>\n<p>Heute \u2013 \u00fcber ein Dutzend Krisenmomente und wichtige APT-Ank\u00fcndigungen sp\u00e4ter \u2013 blicke ich v\u00f6llig anders auf manche Dinge und bin mittlerweile an der Erstellung von Nachrichten, Antworten, \u00f6ffentlichen Statements und Social-Media-Ank\u00fcndigungen beteiligt.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Welche neuen Erfahrungen bringt der Job in einem ausl\u00e4ndischen Unternehmen mit sich?<\/strong><\/p>\n<p>Am Anfang habe ich mir tats\u00e4chlich Fragen gestellt, die mit vielen Stereotypen zusammenhingen, mit denen ich w\u00e4hrend des Kalten Krieges in den USA aufgewachsen bin. Damals habe ich viele Dinge durch meine schmale amerikanische Brille betrachtet. Mittlerweile arbeite ich seit vielen Jahren bei Kaspersky und leite ein multinationales Team. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und wurde angesichts vieler meiner damaligen Vorstellungen eines Besseren belehrt.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Gibt es Verst\u00e4ndnisprobleme zwischen dir und deinen multinationalen Kollegen\/Kolleginnen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich muss langsamer sprechen und W\u00f6rter perfekt aussprechen und betonen \u2013 besonders f\u00fcr diejenigen, deren Muttersprache nicht Englisch ist. Manchmal muss ich Dinge wiederholen oder neu formulieren; das passiert mir mindestens einmal pro Woche.<\/p>\n<p>Zum Thema Verst\u00e4ndnis: Wir haben gro\u00dfartige Teammitglieder, die in jeder Hinsicht v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von ihrer Sprache eine Bereicherung f\u00fcr das Unternehmen sind. Dabei meine ich nicht nur meine Social-Media-Kollegen, sondern das gesamte K-Team.<\/p>\n<p>Ich habe versucht, Russisch zu lernen und w\u00fcrde mein Sprachniveau mit dem eines Kindergartenkindes vergleichen. Aus Zeitmangel musste ich leider aufh\u00f6ren. Aber selbst das hat mich einiges gelehrt: So kann ich viel besser nachvollziehen, wie schwer es f\u00fcr andere ist, in einer f\u00fcr sie fremden Sprache zu kommunizieren. Das \u00e4ndert die eigene Sichtweise grundlegend.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28480 size-full\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/04\/21083703\/interview-jeffrey-esposito-photo-2.jpg\" alt=\"Interview mit Jeffrey Esposito\" width=\"1460\" height=\"960\"><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Was hat dich bei deinem ersten Besuch in Russland am meisten \u00fcberrascht? In meinem Fall war es beispielsweise das st\u00e4ndige L\u00e4cheln auf den Gesichtern der Menschen in den USA!<\/strong><\/p>\n<p>Das Erste, was mich \u00fcberrascht hat, war die Tatsache, dass die Menschen dort gar nicht so ernst und kaltherzig sind, wie oft angenommen wird. Ganz im Gegenteil: Sie sind sehr warmherzig und \u00fcberhaupt nicht so, wie es immer in Filmen dargestellt wird. Aber eine Sache, die ich nicht erwartet h\u00e4tte, war, wie kalt \u2013 und auch wie hei\u00df \u2013 es in Russland sein kann.<\/p>\n<p>Ich fand es gro\u00dfartig herauszufinden, wie meine Kollegen beispielsweise erzogen wurden. Und wie herzhaft wir \u00fcber den politischen Unsinn, der im Rahmen des Kalten Krieges stattgefunden hat, lachen konnten.<\/p>\n<p>Klar gibt es Unterschiede. Aber mal im Ernst \u2013 am Ende des Tages sind wir alle nur Menschen! Und genau das ist es, was ich so genial finde: Neue Kulturen kennenzulernen und Dinge auszuprobieren, die es eben nicht in den USA gibt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>\u2013 Ist es schwierig, diese Ansicht in den USA zu vermitteln? Wie wirst du von Amerikanern behandelt, wenn sie erfahren, dass Du f\u00fcr Kaspersky arbeitest?<\/strong><\/p>\n<p>Als ich den Job gerade neu angenommen habe, musste ich einige Witze \u00fcber Rocky IV mit Ivan Drago \u00fcber mich ergehen lassen. Und nein, ich habe auch noch keinen B\u00e4ren beim Autofahren zusehen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens ist einer meiner Neffen davon \u00fcberzeugt, dass ich als Spion arbeite, und erz\u00e4hlt seinen Freunden auch genau das. Und ja, ich hatte auch schon einen wirklich sehr interessanten Elternsprechtag, nachdem eines meiner Kinder seinem Lehrer erz\u00e4hlt hatte, dass ich ein Spion bin und deshalb so viel verreise, unter anderem auch nach Russland.<\/p>\n<p>Eine der Fragen, die ich am h\u00e4ufigsten gestellt bekomme, wenn ich nach Russland reise, ist, ob das Land wirklich sicher ist, ob die Leute dort tats\u00e4chlich so angsteinfl\u00f6\u00dfend sind, usw.<\/p>\n<p>In Bezug auf Social Media legt man sich schnell ein dickes Fell zu. Viele Leute greifen einen pers\u00f6nlich an. Heutzutage hat man viel mit Personen zu tun, die behaupten, Kaspersky sei Teil der Regierung \u2013 was nicht stimmt.<\/p>\n<p>Ich sehe das Ganze so: Wenn du ein niveauvolles Gespr\u00e4ch mit jemandem f\u00fchren kannst, ist das gro\u00dfartig, aber wenn du es mit jemandem zu tun hast, der von seiner Ignoranz nicht abzubringen ist, \u2013 dann ist das einfach so.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-28481\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2022\/04\/21083817\/interview-jeffrey-esposito-photo-3.jpg\" alt=\"Interview mit Jeffrey Esposito\" width=\"1460\" height=\"960\"><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Ist es dir in den letzten zwei Monaten schwergefallen, mit der Kritik auf Social Media fertig zu werden? Was hast du als besonders schwierig empfunden?<\/strong><\/p>\n<p>Aus gesch\u00e4ftlicher Sicht schaue ich mir viele Dinge an, die in unserem Unternehmen und den Konten von Eugene Kaspersky passieren. Zum einen tummeln sich dort nat\u00fcrlich viele Bots und sogenannte <em>Social-Signaler<\/em> \u2013 das sind Nutzer, die auf jeden Account-Beitrag zu einem bestimmten Thema oder Trend antworten. In der aktuellen Situation antworten diese Konten beispielsweise jedem Unternehmen, das nicht aufgeh\u00f6rt hat, den russischen Markt zu beliefern. Zum anderen fehlt es nat\u00fcrlich auch nicht an zuf\u00e4lligen Trollen, die sich in jedes Gespr\u00e4ch einmischen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfere Problematik bestand eigentlich darin, mit unseren Mitarbeitern zu sprechen und sie darin zu coachen, wie sie auf Menschen reagieren sollten und was gesagt oder nicht gesagt werden kann. Das war vor allem ein Thema bei unseren EU-Kollegen. Sie arbeiten f\u00fcr ein in Russland gegr\u00fcndetes Unternehmen. In der momentanen Situation bedeutet dies, dass sie unausweichlich mit Fragen konfrontiert werden. Das Problem ist, dass viele Menschen die Arbeit in einem russischen Unternehmen jetzt mit der Arbeit f\u00fcr die russische Regierung in Verbindung bringen. Was offensichtlich \u00fcberhaupt nicht der Fall ist.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Werfen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft. Wie wird sich deiner Meinung nach die Situation in der Cybersicherheit nach diesem Konflikt ver\u00e4ndern? Zum Beispiel raten einige Politiker Nutzern, Kaspersky-Produkte nicht mehr zu verwenden, nur weil sie von einem in Russland ans\u00e4ssigen Unternehmen stammen. Werden so nicht T\u00fcren f\u00fcr Cyberkriminelle ge\u00f6ffnet?<\/strong><\/p>\n<p>Schwierige Frage. F\u00fcr mich ist klar, dass der private und der \u00f6ffentliche Sektor in Zukunft besser zusammenarbeiten m\u00fcssen. Weder die Cyberkriminalit\u00e4t noch staatlich gef\u00f6rderte Angriffe werden verschwinden. Eines der Dinge, die Kaspersky einzigartig machen, ist, dass es uns ehrlich gesagt egal ist, woher eine Bedrohung stammt. Wir melden jede potenziell gef\u00e4hrliche Bedrohung und arbeiten mit allen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zusammen, um Cyberkriminelle zu stoppen. Wir haben in der Vergangenheit sowohl den Regierungen der USA als auch der EU geholfen, die uns jetzt \u00fcbrigens \u00f6ffentlich meiden, \u2013 aber das ist Politik. Es w\u00fcrde allen Beteiligten erheblich schaden, wenn L\u00e4nder ihre Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit einstellen oder diese Zusammenarbeit durch willk\u00fcrliche Blockgrenzen aufspalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Ich hoffe nur, dass Menschen erkennen, dass wir eine globale Gesellschaft und nicht nur ein paar Linien auf einer Karte sind. Jedes Unternehmen, das nicht ausschlie\u00dflich danach strebt, Kunden aktiv vor Cybersicherheitsrisiken zu sch\u00fctzen, hat sein Ziel klar verfehlt.<\/p>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"kis-top3\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lernen Sie Jeffrey Esposito, Head of Regional Social Media bei Kaspersky, kennen.<\/p>\n","protected":false},"author":2497,"featured_media":28479,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2712],"tags":[226,326],"class_list":{"0":"post-28478","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-special-projects","8":"tag-interview","9":"tag-kaspersky"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/28478\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/24045\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/19532\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/26370\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/24314\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/24677\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/27089\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/26633\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/44105\/"},{"hreflang":"fr","url":"https:\/\/www.kaspersky.fr\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/18773\/"},{"hreflang":"pt-br","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.br\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/19305\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/30394\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/interview-jeffrey-esposito\/30162\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/kaspersky\/","name":"Kaspersky"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28478","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2497"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28478"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28478\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28496,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28478\/revisions\/28496"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}