{"id":2707,"date":"2014-03-24T12:46:19","date_gmt":"2014-03-24T12:46:19","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=2707"},"modified":"2020-02-26T18:32:12","modified_gmt":"2020-02-26T16:32:12","slug":"die-nachrichten-der-woche-nsa-gestandnisse-und-diebstahl-von-apple-ids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/die-nachrichten-der-woche-nsa-gestandnisse-und-diebstahl-von-apple-ids\/2707\/","title":{"rendered":"Die Nachrichten der Woche: NSA-Gest\u00e4ndnisse und Diebstahl von Apple-IDs"},"content":{"rendered":"<p>In der letzten Woche wurde \u00fcber eine Handvoll echter Kn\u00fcller berichtet. Wir stellen die interessantesten Security-Nachrichten vor.<\/p>\n<p><b>NSA verpetzt IT-Firmen<\/b><br>\nGleich zu Beginn gibt es eine kleine, aber dennoch <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/mar\/19\/us-tech-giants-knew-nsa-data-collection-rajesh-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">sensationelle<\/a> Nachricht. Beim Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) Meeting in der letzten Woche best\u00e4tigte der NSA-Consultant Rajesh De, dass IT-Giganten wie Facebook, Google und Yahoo! \u00fcber die gro\u00dfangelegte Datensammlung des US-Geheimdienstes informiert waren. Nicht, dass diese Mitteilung unerwartet gekommen w\u00e4re, doch eine offizielle Best\u00e4tigung ist schon etwas Besonderes. Noch interessanter ist das Ganze, da die genannten Firmen bisher alle Anschuldigungen der Mitwisserschaft bei diesen Spionageaktionen auf die B\u00fcrger von sich gewiesen haben. Manche Firmen (wir wollen hier keine Namen nennen, um die Gef\u00fchle der Apple-Fans nicht zu verletzen) sagten sogar, sie h\u00e4tten \u201enoch nie von Prism geh\u00f6rt\u201c. Mal sehen, wie die Firmen nun gegen die neuen \u201egemeinen Anschuldigungen\u201c vorgehen werden.<\/p>\n<p><b>Ein Betriebssystem f\u00fcr Smart Watches<\/b><br>\nAndroid Wear \u2013 so nennt sich die neu angek\u00fcndigte Betriebssystementwicklung von Google f\u00fcr die immer beliebter werdenden Smart Watches. <a href=\"http:\/\/googleblog.blogspot.ru\/2014\/03\/sharing-whats-up-our-sleeve-android.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Die Ank\u00fcndigung<\/a> wurde am vergangenen Dienstag im Firmenblog von Google ver\u00f6ffentlicht, gleichzeitig mit den Ank\u00fcndigungen neuer Smart Watches von Motorola und LG. Das Betriebssystem basiert auf Android, ist aber f\u00fcr die Steuerung durch die Stimme gedacht, nicht durch Ber\u00fchrung (genau wie Google Glass). Abgesehen vom Ger\u00e4t selbst, kann das Betriebssystem alle m\u00f6glichen Bluetooth-f\u00e4higen Ger\u00e4te verwalten, sogar Garagentore. Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Hacker werden\u2026 nun ja, unglaublich.<\/p>\n<p><b>Wie Microsoft dem FBI eine Rechnung schrieb<\/b><br>\nEin Sprichwort sagt \u201eWenn Du nicht gewinnen kannst, dann beherrsche zumindest das Spiel\u201c \u2013 und Microsoft w\u00fcrde vielleicht sagen: \u201eWenn Du das Spiel nicht beherrschen kannst, dann verdien zumindest etwas daran\u201c. <a href=\"http:\/\/www.dailydot.com\/news\/microsoft-compliance-emails-fbi-ditu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Laut der Syrian Digital Army<\/a> hat das Unternehmen bei jeder Weitergabe privater Daten, die vom FBI angefordert wurden, \u00fcber 100 Dollar verdient. Die Hacker best\u00e4tigten, dass das FBI zumindest im September 2012 mehr als 145.000 Dollar f\u00fcr solche Aktivit\u00e4ten ausgab. Und w\u00e4hrend damals die Herausgabe von Nutzerdaten 100 Dollar kostete, stieg der Preis im Jahr 2013 um das Doppelte. Nach der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit befragt, sagte Microsoft, dass dem FBI nicht die Aktion an sich, sonderen die daf\u00fcr ben\u00f6tigte Zeit f\u00fcr die Ausf\u00fchrung der Anfrage in Rechnung gestellt wurde. Denn Zeit ist ja schlie\u00dflich Geld.<\/p>\n<p><b>Gmail ist jetzt komplett HTTPS-sicher<\/b><br>\nAuch wenn es seltsam ist, dass dies erst im Jahr 2014 <a href=\"http:\/\/gmailblog.blogspot.co.uk\/2014\/03\/staying-at-forefront-of-email-security.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">passiert<\/a>, doch ab sofort werden alle Gmail-Aktivit\u00e4ten \u00fcber das sichere HTTPS-Protokoll ausgef\u00fchrt. Denn unabh\u00e4ngig davon, dass Gmail von Anfang an Verschl\u00fcsselung nutzte, wurden trotzdem bis jetzt einige Aktionen \u00fcber ungesch\u00fctzte Kan\u00e4le durchgef\u00fchrt. Doch nun haben die Anwender keine Wahl mehr: Die HTTPS-Verbindung ist standardm\u00e4\u00dfig eingeschaltet und kann auch nicht ausgeschaltet werden. Zudem werden Nachrichten beim Verschicken an den Empf\u00e4nger, aber auch bei der Weiterleitung innerhalb der Google-Server, verschl\u00fcsselt. Eine wichtige Entwicklung des Mail-Dienstes.<\/p>\n<p><b>Apple-IDs bei Electronic Arts gestohlen<br>\n<\/b>K\u00fcrzlich wurde \u00fcber den Hack der bekannten Spieleplattform Electronic Arts <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/ea-games-site-hacked-to-steal-apple-ids\/104925\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">berichtet<\/a>. Das Besondere daran ist, dass nicht die Daten von Electronic Arts das Ziel der Angreifer waren \u2013 die Hacker wollten die Apple-IDs der Anwender stehlen. Daf\u00fcr nutzten sie eine sehr elegante Strategie: Nachdem sie ea.com gehackt hatten, erstellten sie auf den Subdomains des Unternehmens eine sorgf\u00e4ltig kopierte Phishing-Webseite, die Apples Login-Anfrage nachmachte, die auch die M\u00f6glichkeit bot, Kreditkartendaten zu stehlen. Die Zahl der Opfer der kompromittierten Webseite ist nicht bekannt. Seltsam daran ist, dass Electronic Arts bisher nicht \u00f6ffentlich zugibt, dass die Phishing-Webseite auf den Servern der Firma zu finden war. Und das wirkt verd\u00e4chtig.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Das war\u2019s f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Woche!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der letzten Woche wurde \u00fcber eine Handvoll echter Kn\u00fcller berichtet. 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