{"id":2453,"date":"2014-02-17T14:00:02","date_gmt":"2014-02-17T14:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=2453"},"modified":"2020-02-26T18:31:46","modified_gmt":"2020-02-26T16:31:46","slug":"ein-ganzheitlicher-ansatz-fuer-die-online-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ein-ganzheitlicher-ansatz-fuer-die-online-sicherheit\/2453\/","title":{"rendered":"Ein ganzheitlicher Ansatz f\u00fcr die Online-Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p>Die Geschichte von Naoki Hiroshima und seinem Twitter-Namen mit nur einem Buchstaben zeigt, wie wichtig ein ganzheitlicher Ansatz bei der Internetsicherheit ist, und dass die Sicherheit eines Online-Kontos oft ganz unvorhersehbar mit anderen Verbunden ist.<\/p>\n<p>Hiroshima hatte einen Twitter-Namen mit nur einem Buchstaben: @N. Ihm wurden wohl gigantische Summen daf\u00fcr geboten. Ich kann das nicht nachpr\u00fcfen, aber er behauptet, dass ihm f\u00fcr den Verkauf seines Profils 50.000 Dollar angeboten wurden. Er behauptet zudem, dass endlose Angriffe auf sein Konto gef\u00fchrt wurden. Ihm wurden laufend Passwort-Reset-Anfragen geschickt, die von anderen, nicht von ihm selbst, ausgel\u00f6st wurden.<\/p>\n<p>Die ganze Geschichte finden Sie <a href=\"http:\/\/thenextweb.com\/socialmedia\/2014\/01\/29\/lost-50000-twitter-username\/#%21t9ais\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier auf Next Web<\/a>. Ich sage dazu nur, dass ein Hacker es angeblich geschafft hat, Hiroshimas E-Mail-Konto und GoDaddy-Webseiten zu \u00fcbernehmen, indem er sich mit den letzen vier Ziffern von Hiroshimas Kreditkartennummer authentifiziert hat, die er angeblich durch Social Engineering von einem Kundendienstmitarbeiter von PayPal bekommen hat. Die Geschichte klingt sehr \u00e4hnlich wie die von Matt Honan (Twitter-Name: @mat), dessen komplettes digitales Leben laut einem Wired-Artikel aus dem Jahr 2012 in nur einer Stunde kompromittiert wurde. Honan hatte seine Web-Konten miteinander verkn\u00fcpft und ein Angreifer musste nur eines dieser Konten kompromittieren, so dass alle Dominosteine umgefallen sind.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es f\u00fcr mich nicht m\u00f6glich, Ihnen die perfekte M\u00f6glichkeit zum Schutz all Ihrer Dinge im Internet zu geben. Jeder hat andere Bed\u00fcrfnisse sowie unterschiedliche Konten und Profile. Daher m\u00f6chte ich die meistverbreiteten Dienste ansprechen und versuchen, entsprechende Regeln aufzustellen, die Sie hoffentlich davor sch\u00fctzen, durch solche Social-Engineering-Attacken zum Opfer von Datendieben zu werden.<\/p>\n<p>Sehen Sie diesen Artikel als \u00dcbersicht, als holistischen Ansatz f\u00fcr die Sicherheit all Ihrer Konten und Profile. Beginnend mit diesem Artikel werden wir immer wieder Anleitungen zum Schutz bestimmter Web-Konten ver\u00f6ffentlichen. Etwa so, wie diese <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/tweeting-as-securely-and-privately-as-possible\/103538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Anleitung zum Schutz des Twitter-Kontos<\/a>.<\/p>\n<p>Doch die erste Ma\u00dfnahme ist folgende: Installieren Sie eine zuverl\u00e4ssige Sicherheitsl\u00f6sung, so dass Sie vor Keyloggern, Trojanern, Viren und anderen Sch\u00e4dlingen optimal gesch\u00fctzt sind. Und dann sollten Sie \u2013 wie schon oft erw\u00e4hnt \u2013 Aktualisierungen installieren. Ohne diese Grundlagen, sind alle anderen Ma\u00dfnahmen relativ sinnlos.<\/p>\n<p>Noch ein paar allgemeine Hinweise, bevor wir ans Eingemachte gehen: Sie brauchen unterschiedliche Passw\u00f6rter f\u00fcr all Ihre Online-Dienste. Beim Merken all der verschiedenen Passw\u00f6rter kann ein <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/de\/kaspersky-password-manager\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Password-Manager<\/a> helfen, der die Passw\u00f6rter sicher speichert.<\/p>\n<p>Und Sie sollten eine spezielle E-Mail-Adresse anlegen, die nur dazu genutzt wird, sich die Passw\u00f6rter Ihrer anderen Konten schicken zu lassen. Wir empfehlen daf\u00fcr ein eigenes E-Mail-Konto, das nur als Backup f\u00fcr die anderen Konten genutzt wird. Im Idealfall ein geheimes E-Mail-Konto, von dem nur Sie selbst wissen. Und es ist ganz sinnvoll, nicht nur ein einziges solches E-Mail-Konto zu haben, so dass Sie nicht alles auf ein Pferd setzen. Allerdings ist es nat\u00fcrlich verst\u00e4ndlich, wenn Sie nicht Tausende E-Mail-Konten haben m\u00f6chten. Microsoft oder Yahoo bieten Alias-Funktionen, die Anwendern helfen, keine zu gro\u00dfen digitalen Fu\u00dfabdr\u00fccke zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel maxmustermann@outlook.com sind, k\u00f6nnen Sie ein Alias-Konto der Art [geheime Adresse]@outlook.com anlegen, das zum gleichen Posteingang f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte noch einmal betonen, dass so eine zus\u00e4tzliche Passwort-Adresse wirklich wichtig ist. Denn wenn jemand die Kontrolle \u00fcber das Konto \u00fcbernimmt, mit dem die Passw\u00f6rter aller anderen Konten zur\u00fcckgesetzt oder ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnen, haben Sie ausgespielt, denn dann sind all Ihre Konten kompromittiert.<\/p>\n<p><b>GOOGLE<\/b><\/p>\n<p>Fangen wir mit Google an. Zun\u00e4chst sollten Sie f\u00fcr Ihr Google-Konto eine zus\u00e4tzliche Passwort-Mail-Adresse einrichten, so wie oben erw\u00e4hnt. Denn falls Ihr Konto gehackt wird, k\u00f6nnen Sie sich dar\u00fcber ein zur\u00fcckgesetztes Passwort schicken lassen und Ihr Konto wieder zur\u00fcckbekommen. Und Sie sollten das Google-Konto mit Ihrem Handy verkn\u00fcpfen, so dass Sie die<a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/podcast-two-factor-authentication\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> Zwei-Faktoren-Authentifizierung<\/a> einschalten k\u00f6nnen, \u00fcber die wir gleich noch sprechen werden.<\/p>\n<p>Ihr Google-Konto hat einen Genehmigungsbereich, in dem Sie alle Apps und Services einsehen k\u00f6nnen, die auf Ihr Google-Konto zugreifen k\u00f6nnen. Pr\u00fcfen Sie diese Genehmigungen hin und wieder, und wenn Sie darin Apps finden, die Sie nicht kennen, sollten Sie etwas \u00fcber diese Apps herausfinden. Wenn diese Suche kein Ergebnis bringt oder klar zeigt, dass die fragliche App zwielichtig ist, sollten Sie die Genehmigungen daf\u00fcr l\u00f6schen. Denn vielleicht ist es eine legitime App, doch sie k\u00f6nnte auch sch\u00e4dlich sein und einem Angreifer vielleicht Zugriff auf Ihr Google-Profil geben.<\/p>\n<p>Noch einmal: Der Grund, warum wir empfehlen, Ihr Konto mit Ihrem Handy zu verkn\u00fcpfen, ist, dass Sie die Zwei-Faktoren-Authentifizierung nutzen k\u00f6nnen. Damit m\u00fcssen Sie jeden Login von einem neuen Ger\u00e4t mit einem sechsstelligen Code best\u00e4tigen, der Ihnen per SMS auf Ihr Handy geschickt wird. Ich gebe zu, das ist ein bisschen nervig, stellt aber f\u00fcr einen Angreifer eine massive Barriere dar, denn er m\u00fcsste f\u00fcr den Zugriff auf Ihr Konto auch Ihr Handy stehlen oder Google selbst hacken, was zwar vielleicht m\u00f6glich ist, aber bisher sind uns solche F\u00e4lle nicht bekannt\u2026 bisher. Sie k\u00f6nnen auch ein App-spezifisches Passwort einrichten, wenn Sie gmail von Ihrem iPhone oder einem anderen Mobilger\u00e4t nutzen, auf dem die Zwei-Faktoren-Authentifizierung per SMS nicht verf\u00fcgbar ist. Das ist auch recht unpraktisch, allerdings ebenfalls eine ganz gute Sache. Wir werden in einem sp\u00e4teren Artikel n\u00e4her darauf eingehen.<\/p>\n<p>Neben der Zwei-Faktoren-Authentifizierung sollten Sie mobile Warnungen einrichten, so dass Sie immer dann eine SMS erhalten, wenn jemand versucht, Ihr Passwort zu \u00e4ndern oder von einem fremden Ort auf Ihr Konto zuzugreifen. Davon abgesehen sollten Sie immer ein Auge auf die \u201ek\u00fcrzlichen Aktivit\u00e4ten\u201c werfen, um sicherzustellen, dass alles eine Richtigkeit hat. Wenn Sie etwas Seltsames bemerken \u2013 und mit seltsam meine ich Aktivit\u00e4ten, die von jemand anderem gestartet wurden \u2013, ist es wahrscheinlich an der Zeit, das Passwort zu \u00e4ndern. Android-Ger\u00e4te und das Google Wallet \u2013 die beide \u00fcber das Google-Konto erreicht werden k\u00f6nnen \u2013 enthalten h\u00f6chst vertrauliche Informationen wie Kreditkartendaten, also sollten Sie sicherstellen, dass sie gut gesch\u00fctzt sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Google\" alt=\"Sicherheit Google\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133356\/Google-security-2-factor4.png\" width=\"680\" height=\"299\"><\/p>\n<p>Es lohnt sich auch, zahlungsspezifische Sicherheitsma\u00dfnahmen Ihrer Kartenanbieter, Online-Banking-Konten und der Google-Dienste zu pr\u00fcfen. Viele Anwender nutzen Google auch in Kombination mit ihrer eigenen Domain. Dann sollten Sie wissen, dass ein Angreifer Ihre Domain hacken und als Geisel f\u00fcr den Zugang zu anderen Konten verwenden k\u00f6nnte (wie es im Fall @N passiert ist) oder sogar diesen gehackten Zugriff nutzen k\u00f6nnte, um andere Konten zu \u00fcbernehmen (wie es im Fall @mat passiert ist).<\/p>\n<p><b>Apple<\/b><\/p>\n<p>Ganz genau so sollten Sie auch mit Ihrer Apple ID verfahren (wenn Sie eine haben). Dazu k\u00f6nnen Sie auf die Seite appleid.apple.com gehen und auch hier die Zwei-Faktoren-Authentifizierung einschalten. Auf diese Art erhalten Sie immer, wenn Sie Ihr Apple-ID-Konto \u00e4ndern m\u00f6chten, einen Zugangscode auf Ihr Mobilger\u00e4t. Dies ist aus zwei Gr\u00fcnden gut: Zum einen ist es neben Ihrem Passwort eine zweite Zugangsbarriere. Zum anderen wissen Sie, wenn Sie eine Zwei-Faktoren-SMS erhalten und nicht selbst auf Ihre Apple ID zugreifen, dass wahrscheinlich jemand anderes versucht, darauf zuzugreifen.<\/p>\n<p>Davon abgesehen, haben Sie wahrscheinlich bereits Sicherheitsfragen eingerichtet. Ich bin kein gro\u00dfer Fan von vorgegebenen Sicherheitsfragen, doch wenn es nicht anders geht, versuche ich, sehr subjektive Fragen auszuw\u00e4hlen, deren Antwort ein Angreifer nicht im Internet finden kann. Ich empfehle auch hier, eine zus\u00e4tzliche E-Mail-Adresse einzurichten, falls es zum Ernstfall kommt. Die E-Mail, die bereits mit Ihrem Apple-Konto verkn\u00fcpft ist, sollten Sie als Hauptadresse nutzen, doch eine zweite richtet keinen Schaden an. Man sollte es nicht extra erw\u00e4hnen m\u00fcssen, aber dennoch: Das Passwort f\u00fcr Ihre Apple ID sollte stark und komplex sein, und nicht das gleiche wie f\u00fcr Ihre E-Mails oder andere Dienste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Apple ID Sicherheit\" alt=\"Apple Sicherheit\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133355\/AppleID-Security1.png\" width=\"680\" height=\"309\"><\/p>\n<p>Bitte beachten Sie: Manche Dienste \u2013 wie auch die @N-Geschichte zeigt \u2013 akzeptieren die letzten vier Stellen einer verkn\u00fcpften Kreditkarte als Beweis, dass Sie der Eigent\u00fcmer des Kontos sind. Apple geh\u00f6rt nicht dazu, doch wenn ein Service so arbeitet, sollten Sie daf\u00fcr eine spezielle Kreditkarte verwenden. Damit kann ein Hacker, der die letzten vier Ziffern Ihrer Kreditkarte herausfindet, nur diesen einen Dienst kompromittieren und nicht jeden anderen, der die gleiche Authentifizierungsmethode verwendet.<\/p>\n<p><b>PayPal<\/b><\/p>\n<p>Hier gibt es zwei verschiedene Dinge: Auf der einen Seite, bietet PayPal eine praktische M\u00f6glichkeit f\u00fcr das Online-Banking, auf der anderen Seite <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/smart-shopping-tips-for-black-friday-and-cyber-monday\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ist PayPal eine effektive M\u00f6glichkeit, den Zugriff von Dritten auf die Details Ihres Online-Bankings zu beschr\u00e4nken<\/a>. Ein Beispiel: Wenn Sie etwas von einem kleinen Online-H\u00e4ndler kaufen, k\u00f6nnen Sie nicht wissen, was auf deren Seite oder bei der Zahlung wirklich passiert. In solchen F\u00e4llen kann niemand garantieren, dass der H\u00e4ndler nicht Ihre vertraulichen Daten unverschl\u00fcsselt als Klartext speichert. Deshalb ist PayPal eine gute Alternative f\u00fcr solche Online-Transaktionen, bei denen Sie nicht unbedingt Ihre \u00fcblichen Zahlungsdaten preisgeben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Zudem muss man PayPal zugute halten, dass der Service wirklich praktisch ist und von vielen Online-H\u00e4ndlern angenommen wird. Wie bei vielen solchen Dienstleistern, m\u00f6chte PayPal, dass die Kunden dem Unternehmen bei der Sicherheit einfach nur vertrauen, aber die Firma bietet auch wirklich einige starke Schutzma\u00dfnahmen. So gibt es ein Limit f\u00fcr Abbuchungen (wobei ein Hacker, der das Konto kompromittiert, dieses Limit hochsetzen kann) \u2013 eine Funktion deren Nutzung ich absolut empfehle.<\/p>\n<p>Die zweite \u2013 und noch wichtigere \u2013 Sicherheitsfunktion von PayPal ist der \u201eSicherheitsschl\u00fcssel\u201c. Die Funktion ist im Grunde eine Art Zwei-Faktoren-Authentifizierung, auch wenn sie nicht so hei\u00dft. Die Anwender haben dabei einige M\u00f6glichkeiten: Sie k\u00f6nnen zum Beispiel die kostenlose Standard-SMS-Authentifizierung nutzen. Dabei geben Sie PayPal Ihre Handynummer, stimmen den Nutzungsbedingungen zu und erhalten immer einen einmaligen Zugriffscode, wenn Sie sich einloggen. Das bietet hohe Sicherheit, denn f\u00fcr Angreifer wird es schwerer, das Konto zu knacken und zudem erhalten Sie eine Warnung, wenn jemand Ihr Passwort gestohlen hat und versucht, auf das Konto zuzugreifen. Oder Sie zahlen 30 Dollar daf\u00fcr, dass Ihnen PayPal einen Schl\u00fcsselgenerator (in Kreditkartengr\u00f6\u00dfe) schickt. Darauf dr\u00fccken Sie einen Knopf und der Generator erstellt einen einmaligen Zugriffscode \u2013 \u00e4hnlich wie bei sicheren ID-Karten.<\/p>\n<p>Zudem bietet PayPal die M\u00f6glichkeit, den Validierungsmechanismus f\u00fcr Kundendienst-Anrufe zu \u00e4ndern. Standardm\u00e4\u00dfig wird hier die Kreditkartennummer verlangt, doch es gibt auch die M\u00f6glichkeit, einen speziellen numerischen Code zu verwenden. Wie schon oben erw\u00e4hnt ist dies eine sicherere Option.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollten Sie immer sicherstellen, dass Sie ein starkes Passwort nutzen und Ihr Konto mit einem Mobilger\u00e4t verkn\u00fcpft ist, so dass Sie von PayPal Warnungen zu Passwort\u00e4nderungen und verd\u00e4chtigen Kontobewegungen erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Twitter<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Twitter Sicherheit\" alt=\"Twitter Sicherheit\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133355\/Twitter-2FA-Security1.png\" width=\"680\" height=\"279\"><\/p>\n<p>Bei unseren Kollegen von Threatpost finden Sie umfassende \u00dcbersichten und Sicherheitstipps f\u00fcr Twitter. Generell gilt auch hier die Regel, ein starkes Passwort zu verwenden und die Zwei-Faktoren-Authentifizierung einzuschalten. Die Zwei-Faktoren-Authentifizierung hei\u00dft bei Twitter \u201eLogin Verifications\u201c.<\/p>\n<p>Sie sollten zudem die Funktion einschalten, die bei Passwort-Resets die Eingabe pers\u00f6nlicher Informationen verlangt. Davon abgesehen sollten Sie E-Mail- oder SMS-Benachrichtigungen f\u00fcr Erw\u00e4hnungen und Direktnachrichten einrichten, denn wenn jemand Ihr Konto hackt und Spam-Tweets oder sch\u00e4dliche Nachrichten absetzt, werden Ihre Freunde und Follower Sie wahrscheinlich dar\u00fcber informieren. Dadurch k\u00f6nnen Sie das Problem so schnell wie m\u00f6glich l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Und Sie sollten immer ein Auge auf die Apps haben, die mit Ihrem Konto verkn\u00fcpft sind, so dass diese immer aktuell sind. Zudem sollten Sie Apps, die Sie nicht mehr nutzen, den Zugriff auf Ihr Konto nehmen, denn ungenutzte Apps sind eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Hacker, Ihr Twitter-Konto zu kompromittieren.<\/p>\n<p><b>Facebook<\/b><\/p>\n<p>Das Gleiche gilt auch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/?s=paypal&amp;submit=Search\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Facebook<\/a>. Zun\u00e4chst sollten Sie auf jeden Fall das sichere Browsing einschalten, falls Sie das nicht schon gemacht haben. Richten Sie auch die Benachrichtigungen ein, so dass Sie erfahren, wenn von einem unbekannten Browser auf Ihr Konto zugegriffen wird. Richten Sie auch Login-Best\u00e4tigungen ein, die Facebook-Variante der Zwei-Faktoren-Authentifizierung. Dadurch sendet Facebook einen Code an Ihr Mobilger\u00e4t, wenn jemand versucht, von einem unbekannten Browser auf Ihr Konto zuzugreifen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Facebook Sicherheit\" alt=\"Facebook Settings\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133354\/Facebook-Security-Settings.png\" width=\"680\" height=\"336\"><\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist der Code-Generator, eine weitere Art der Zwei-Faktoren-Authentifzierungen. Statt SMS-Nachrichten mit Code, loggen Sie sich in die Facebook-App auf Ihrem Mobilger\u00e4t ein, die einen Zugangscode f\u00fcr Sie generiert. Wie bei Google k\u00f6nnen Sie auch App-spezifische Passw\u00f6rter f\u00fcr die Apps festlegen. Doch anders als bei Google bietet Facebook eine Funktion, mit der Sie vertrauensw\u00fcrdige Freunde anlegen k\u00f6nnen, eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit, im Notfall wieder Zugriff auf Ihr Konto zu erlangen. Der Notfall w\u00e4re hier, wenn Sie keinen Zugriff auf das E-Mail-Konto haben, \u00fcber das Sie normalerweise das Passwort zur\u00fccksetzen lassen k\u00f6nnen, wenn das Facebook-Konto gehackt wurde.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich auch hier der Tipp, Ihre aktiven Sitzungen zu beobachten und sicherzustellen, dass alle von Ihnen gestartet wurden. Und pr\u00fcfen Sie hin und wieder auch die Liste der \u201evertrauensw\u00fcrdigen Ger\u00e4te\u201c: Hier sollten nur Ihre eigenen aufgelistet sein.<\/p>\n<p><b>Amazon<\/b><\/p>\n<p>Wir nutzen hier Amazon als Beispiel f\u00fcr Online-Shops. Unser wichtigster Tipp \u2013 f\u00fcr alle Online-Shops \u2013 ist, am besten nicht Ihre Kreditkartennummer dort zu speichern, falls das m\u00f6glich ist. Manche H\u00e4ndler bieten Ihnen diese M\u00f6glichkeit nicht; wenn Ihre Kreditkartennummr einmal eingegeben ist, wird sie auch gespeichert. Andere fragen freundlich nach, ob Sie die Kartendaten speichern oder nur einmal nutzen m\u00f6chten. Andere wiederum speichern Ihre Kartendaten, erlauben Ihnen aber \u2013 wie Amazon \u2013 diese zu verwalten. In diesem Fall k\u00f6nnen Sie die Daten auf den Servern des H\u00e4ndlers speichern lassen, sp\u00e4ter aber wieder l\u00f6schen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Amazon Sicherheit\" alt=\"Amazon Sicherheit\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133354\/Amazon-Security-Settings.png\" width=\"680\" height=\"268\"><\/p>\n<div class=\"pullquote\">Stellen Sie sicher, ein starkes Passwort zu verwenden, und verkn\u00fcpfen Sie Ihr Konto mit einer sicheren E-Mail-Adresse und Ihrem Mobilger\u00e4t.<\/div>\n<p>Stellen Sie auch hier sicher, dass Sie ein starkes Passwort nutzen und\u00a0 Ihr Konto mit einer sicher konfigurierten E-Mail-Adresse verbunden sowie Ihrem Mobilger\u00e4t verkn\u00fcpft ist. Dar\u00fcber hinaus bietet der Web-Hosting-Service von Amazon meines Wissens eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung, der Online-Shop leider nicht. Stellen Sie also sicher, ein starkes Passwort zu verwenden, und verkn\u00fcpfen Sie Ihr Konto mit einer sicheren E-Mail-Adresse und Ihrem Mobilger\u00e4t.<\/p>\n<p><b>LinkedIn<\/b><\/p>\n<p>Wie bei Facebook, sollten Sie auch hier in den Kontoeinstellungen die sichere Verbindung ausw\u00e4hlen, so dass Sie immer im HTTPS-Modus auf die Seite zugreifen. Sie k\u00f6nnen dort auch eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung einrichten. Dar\u00fcber hinaus kann man generell sagen, dass man die Menge der pers\u00f6nlichen Informationen reduzieren sollte, die man auf solchen Seiten teilt. Vor allem auf einer Seite wie LinkedIn, wo pers\u00f6nliche Informationen recht schnell vertrauliche Daten enthalten k\u00f6nnen, etwa Informationen \u00fcber Ihre Arbeitsstelle. Je mehr Informationen wir online teilen, desto wahrscheinlicher wird es, dass sich ein Angreifer f\u00fcr uns ausgeben kann und Menschen oder Maschinen \u00fcberzeugt, ihm Zugang zu Nutzerkonten zu geben, auf die er eigentlich nicht zugreifen darf. Dar\u00fcber hinaus macht es eine F\u00fclle an arbeitsbezogenen Informationen Hackern leicht, Kollegen mit Phishing-Attacken hereinzulegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"LinkedIn Sicherheit\" alt=\"LinkedIn Settings\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2014\/02\/06133353\/LinkedIn-Security-Settings.png\" width=\"680\" height=\"292\"><\/p>\n<p><b>Yahoo<\/b><\/p>\n<p>Yahoo hat k\u00fcrzlich HTTPS eingef\u00fchrt und bietet auch eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung, und wir empfehlen nat\u00fcrlich, diese zu nutzen. Vergessen Sie auch nicht, eine Notfall-E-Mail-Adresse einzurichten. Und auch Yahoo bietet Sicherheitsfragen. Auch hier empfehlen wir, dass die Antworten zu diesen Fragen f\u00fcr Angreifer nicht leicht herauszufinden sein sollten.<\/p>\n<p>Yahoo bietet auch einen interessanten Phishing-Schutz, der den Anwendern ein spezielles Siegel anzeigt, wenn sie sich in einen legitimen Yahoo-Dienst einloggen. Damit haben Sie die Sicherheit, dass wenn Sie auf einen Phishing-Link klicken und auf eine Webseite geleitet werden, die vorgibt, von Yahoo zu sein, genau wissen, dass diese kein Sicherheitssiegel anzeigt.<\/p>\n<p>Wir werden sp\u00e4ter genauer auf die Sicherheits- und Privatsph\u00e4reeinstellungen von Yahoo eingehen.<\/p>\n<p><b>Microsoft<\/b><\/p>\n<p>Ein Micorosft-Dienst, auf den man ein Auge werfen sollte, ist Xbox Live, vor allem aufgrund der laufenden Verbindung mit dem Internet, die die neueste Microsoft-Konsole Xbox One bietet. Ich konnte mir das neue Ger\u00e4t noch nicht in jeder Einzelheit ansehen, habe aber Xbox Live auf der Xbox 360 jahrelang verwendet. Wenn Sie sich in Ihr Xbox-Live-Konto einloggen, haben Sie die M\u00f6glichkeit, eine Zwei-Faktoren-Authentifzierung zu nutzen, eine Notfall-E-Mail-Adresse einzurichten und k\u00f6nnen w\u00e4hlen, ob und wann sie Sicherheitsbenachrichtigungen erhalten m\u00f6chten. Damit sch\u00fctzen Sie zum einen Ihr Konto, aber auch die wahrscheinlich in Ihrem Konto gespeicherten Kreditkarte. Die letzten vier Stellen Ihrer Kreditkartennummer sind in Ihrem Web-Konto sichtbar \u2013 und vielleicht werden sie zum Einloggen in anderen Konten verwendet.<\/p>\n<p>\u2013<\/p>\n<p>Das soll es f\u00fcr heute gewesen sein, doch unsere Reihe mit Online-Sicherheitstipps wird weitergef\u00fchrt werden \u2013 auch als Video-Anleitungen. Also schauen Sie wieder einmal in unserem Blog vorbei\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte von Naoki Hiroshima und seinem Twitter-Namen mit nur einem Buchstaben zeigt, wie wichtig ein ganzheitlicher Ansatz bei der Internetsicherheit ist, und dass die Sicherheit eines Online-Kontos oft ganz unvorhersehbar mit anderen Verbunden ist.<\/p>\n","protected":false},"author":42,"featured_media":2454,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2711],"tags":[37,176,1653,1654,54],"class_list":{"0":"post-2453","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-threats","8":"tag-facebook","9":"tag-linkedin","10":"tag-security","11":"tag-tips","12":"tag-twitter"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ein-ganzheitlicher-ansatz-fuer-die-online-sicherheit\/2453\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/facebook\/","name":"Facebook"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/42"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2453"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22688,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2453\/revisions\/22688"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}