{"id":2398,"date":"2014-02-10T14:00:05","date_gmt":"2014-02-10T14:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=2398"},"modified":"2019-11-22T12:43:27","modified_gmt":"2019-11-22T10:43:27","slug":"sieben-praktische-verhaltensweisen-fur-ein-sicheres-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/sieben-praktische-verhaltensweisen-fur-ein-sicheres-internet\/2398\/","title":{"rendered":"Sieben praktische Verhaltensweisen f\u00fcr ein sicheres Internet"},"content":{"rendered":"<p><i>Auch in diesem Jahr findet wieder der Safer Internet Day statt. Darum m\u00f6chten wir Ihnen heute zeigen, wie Sie Ihre Arbeit im Internet viel sicherer machen, ohne besondere Technologie oder harte Ma\u00dfnahmen. Einfach mit ein paar guten Verhaltensweisen.<\/i><\/p>\n<p>Am 11. Februar ist wieder Safer Internet Day \u2013 bereits zum zehnten Mal. F\u00fcr die Computersicherheit ein wichtiger Tag. Zum ersten mal fand der Safer Internet Day <a href=\"http:\/\/www.saferinternet.org\/safer-internet-day\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">im Jahr 2004<\/a> statt, und nach wie vor soll er die Menschen daran erinnern, wie viel \u201eWild West\u201c noch im Internet steckt, und dass wir alle ein paar Regeln brauchen k\u00f6nnen, um das Web zu einer zivilisierteren Umgebung zu machen. Leider ist im Internet (wie auch im echten Leben) keine 100-prozentige Sicherheit m\u00f6glich, deshalb passt der Name des Tags \u2013 Safer Internet Day \u2013 auch so gut: Es geht darum, das Internet zu einem <b>sichereren Ort<\/b> zu machen. Sie sollten nicht darauf vertrauen, dass Regierungen, Internet-Beh\u00f6rden oder Apple und Google sich darum k\u00fcmmern. Jeder von uns ist hier in der Verantwortung.<i> <\/i>Sie m\u00fcssen wissen, dass Sie selbst Ihr Surfen im Internet viel sicherer machen k\u00f6nnen, ohne besondere Technologien oder harte Ma\u00dfnahmen. Sie brauchen nur ein paar gute Verhaltensweisen.<\/p>\n<p><strong>1 Liebe Deine Updates wie Dich selbst<\/strong><\/p>\n<p>Schalten Sie bei allen Programmen, die Sie t\u00e4glich nutzen, das automatische Update ein. Am wichtigsten sind dabei das Betriebssystem, der Web-Browser, das Mail-Programm und Instant Messenger. Denken Sie auch an PDF-Reader, Flash-Player und Java.\u00a0Sie sollten das bei allen Programmen auf einmal machen \u2013 das dauert nur drei Minuten, st\u00e4rkt aber Ihren PC gegen Viren und andere Bedrohungen um ein Vielfaches.<\/p>\n<p><strong>2 Denken Sie an die \u201eNetzwerk-Hygiene\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Sie w\u00fcrden sich nicht zum Essen hinsetzen, ohne vorher die H\u00e4nde zu waschen \u2013 warum also tun Sie das Gleiche (virtuell gesprochen) nicht auch bei der Arbeit am PC? Verwenden Sie keine \u201eschmutzigen Computer\u201c. Wenn es Ihr eigener Rechner ist, sollte zun\u00e4chst eine aktuelle und zuverl\u00e4ssige Antiviren-L\u00f6sung installiert werden. Doch mehr ist hier meist besser \u2013 etwa durch eine umfassende L\u00f6sung wie eine Internet-Security-Suite.<\/p>\n<p>Wenn Sie einen fremden PC nutzen, pr\u00fcfen Sie besser vorher, ob ein Schutzprogramm installiert ist und die Viren-Datenbank aktualisiert wurde, und vielleicht auch, wann die letzte Virenpr\u00fcfung ausgef\u00fchrt wurde. Ist das schon l\u00e4nger her, sollten Sie einen kurzen F\u00fcnf-Minuten-Scan durchf\u00fchren, bevor Sie auf dem PC Passw\u00f6rter eingeben, egal ob f\u00fcr Firmen-E-Mails, Online-Banking oder Soziale Netzwerke. Denn es kann immer sein, dass ein Keylogger auf dem Computer genau diese Daten an Cyberkriminelle schickt.<\/p>\n<p><strong>3 Das Smartphone IST ein Computer<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Mantra m\u00fcssen Sie einfach mehrmals wiederholen. Es geht nicht darum, ein Smartphone dem PC vorzuziehen, sondern um das Verst\u00e4ndnis, dass auch ein Smartphone Software starten kann, inklusive Schadprogrammen. Das bedeutet, dass alle Schutzma\u00dfnahmen \u2013 Updates einschalten, Virenschutz installieren, Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr nicht-vertrauensw\u00fcrdige Software \u2013 hier genau so wichtig sind, wie auf dem PC. Und eine mobile Schutz-Software bietet zudem einige weitere Funktionen: Sie fungiert auch als Anti-Spam- sowie Anti-Phishing-Programm und kann dabei helfen, ein verlorenes oder gestohlenes Smartphone wieder zu bekommen.<\/p>\n<div class=\"pullquote\">Alle Schutzma\u00dfnahmen \u2013 Updates einschalten, Virenschutz installieren, Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr nicht-vertrauensw\u00fcrdige Software \u2013 sind hier genau f\u00fcr das Smartphone wie f\u00fcr den PC.<\/div>\n<p><strong>4 Gef\u00e4hrliche Links<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich sind Web-Links dazu da, das Leben einfacher zu machen: Man kommt mit einem Klick auf die richtige Seite mit den passenden Informationen. Leider nutzen aber auch \u00dcbelt\u00e4ter Links, um Sie auf Seiten mit Schadprogrammen zu f\u00fchren oder Sie erpresserischer Ransomware auszusetzen. Das k\u00f6nnen Sie vermeiden, aber deshalb m\u00fcssen Sie nicht selbst auf einen Blick jeden sch\u00e4dlichen Link von einem guten Link unterscheiden k\u00f6nnen. Wenn Sie einen Link per E-Mail, Instant Message oder SMS erhalten, klicken Sie einfach nicht darauf, au\u00dfer Sie haben den Link selbst angefordert. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist folgendes: Wenn Ihre Bank Ihnen eine wichtige Nachricht schickt und Sie auffordert, daf\u00fcr auf einen Link zu klicken, tun Sie das nicht. Starten Sie stattdessen den Web-Browser und geben Sie die Web-Adresse Ihrer Bank manuell ein.<\/p>\n<p>Der zweite Typ gef\u00e4hrlicher Links sind alarmierende, provokative oder verf\u00fchrerische Banner. Hierbei gibt es eine eiserne Regel: Bilder auf Webseiten oder Banner mit Aussagen wie \u201eIhr PC ist in Gefahr\u201c, \u201eUpdate f\u00fcr den Player\u201c, \u201eSie haben gewonnen\u201c, \u201eVerbessern Sie die Leistung Ihres PCs\u201c und \u00e4hnlichen Botschaften, sind fast immer Betr\u00fcgereien und Sie sollten sie nicht anklicken.<\/p>\n<p><strong>5 Verwenden Sie einen Passwort-Manager<\/strong><\/p>\n<p>Es ist eine ziemliche Herausforderung, sich all die Passw\u00f6rter zu Dutzenden von Webseiten zu merken, bei denen man sich anmelden muss. Doch ein und dasselbe Passwort f\u00fcr alle Seiten zu verwenden ist keine gute Idee. \u00dcbrigens war das im letzten Jahr beliebteste Passwort leider nach wie vor \u201e123456\u201c. Um nicht zu einer Nummer in den Opfer-Statistiken zu werden, k\u00f6nnen Sie aber einfach ein Programm verwenden, das einzigartige Passw\u00f6rter f\u00fcr Webseiten erstellen, diese in einer sicheren Datenbank speichert und sie automatisch beim Einloggen auf Webseiten in das Passwortfeld eintr\u00e4gt. Das einzige Passwort, das Sie sich dann noch merken m\u00fcssen ist das Passwort f\u00fcr diesen Passwort-Manager. \u00dcbrigens empfehlen wir nicht, den in den Browser integrierten Passwort-Manager zu verwenden, denn bei vielen dieser L\u00f6sungen ist es m\u00f6glich, die gespeicherten Passw\u00f6rter auszulesen.<\/p>\n<p><strong>6 Verpetzen Sie auch einmal<\/strong><\/p>\n<p>Online-Bedrohungen sind nicht nur auf Schadprogramme und Betrug begrenzt. Rowdies, Provkateure und Forum-Trolle sind auch nicht viel besser. Teenagers und Kinder sind f\u00fcr diese Gefahren besonders empf\u00e4nglich, da sie verbale Angriffe nicht so einfach abwehren oder ignorieren k\u00f6nnen. Aber man kann sich im Internet auch ohne hitzige Diskussionen oder b\u00f6se Kommentare zu jemandes Mutter bewegen. Fast jedes Forum, jedes Soziale Netzwerk und jeder Chat hat einen \u201eNutzer-blockieren\u201c-Button, sowie \u201eSpam melden\u201c oder \u201eBeleidigung melden\u201c. Aber nutzen Sie diese M\u00f6glichkeiten mit Bedacht: Melden Sie zun\u00e4chst einen beleidigenden Kommentar, sp\u00e4ter k\u00f6nnen Sie den Angreifer melden, um ihn zu entwaffnen. Das gilt auch f\u00fcr F\u00e4lle, in denen jemand besonders provokante Inhalte schreibt, etwa zu Gewalt, Drogen oder \u00c4hnlichem.<\/p>\n<p><strong>7 Sprechen Sie mit Ihren Kindern \u2013 und Ihren <i>Eltern<\/i><\/strong><\/p>\n<p>All die oben genannten Regeln sind einfach zu merken und einfach anzuwenden, doch manchmal sind sie bestimmten Anwendergruppen nicht bewusst \u2013 vor allem Menschen, die sich mit PCs nicht so gut auskennen: Kinder und Senioren. Deshalb sollten Sie sie immer wieder an diese Regeln erinnern. Neben den Regeln der \u201ePC-Hygiene\u201c und Hilfe beim Schutz des Computers vor Schadprogrammen und Cyberkriminellen, ist es hilfreich, ihnen zu erkl\u00e4ren, dass nicht alles, das im Internet steht, wahr ist \u2013 gar nicht unbedingt aus b\u00f6ser Absicht, sondern versehentlich. Deshalb sollte man jede Information \u00fcberpr\u00fcfen. Daf\u00fcr braucht man nur kurz bei Google oder Bing suchen, um zum Beispiel herauszufinden, ob sich Barack Obama wirklich scheiden l\u00e4sst, ob Ocylococcynum wirklich gegen Grippe hilft, oder Spenderblut immer noch f\u00fcr den kleinen Jungen ben\u00f6tigt wird (solche Nachrichten bleiben monatelang online, oft noch lange, nachdem das Problem bereits gel\u00f6st worden ist).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in diesem Jahr findet wieder der Safer Internet Day statt. Darum m\u00f6chten wir Ihnen heute zeigen, wie Sie Ihre Arbeit im Internet viel sicherer machen, ohne besondere Technologie oder harte Ma\u00dfnahmen. 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