{"id":22069,"date":"2020-02-03T12:05:12","date_gmt":"2020-02-03T10:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=22069"},"modified":"2020-02-07T15:27:23","modified_gmt":"2020-02-07T13:27:23","slug":"internet-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/internet-sicherheit\/22069\/","title":{"rendered":"Das sollten Sie in Sachen Internet-Sicherheit wissen"},"content":{"rendered":"<p>Was ist eigentlich <strong>Ransomware<\/strong>? K\u00f6nnte ich selbst Opfer von <strong>Stalkerware<\/strong> oder <strong>Cybermobbing<\/strong> werden, und wie kann ich mich davor sch\u00fctzen? Wie erstelle ich ein sicheres <strong>Passwort<\/strong> und warum ist <strong>Streaming<\/strong> so gef\u00e4hrlich?<\/p>\n<p>Diese und viele weitere Themen werde ich in den n\u00e4chsten Tagen hier vorstellen und Ihnen dabei auch Tipps geben, wie Sie sich vor Cyberkriminellen- und deren Aktivit\u00e4ten sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Was Sie \u00fcber <strong>Ransomware<\/strong> wissen sollten erkl\u00e4re ich Ihnen heute.<\/p>\n<p>Niemand erwartet Ransomware \u2013 bis sie passiert. Wenn Sie glauben, dass es Sie niemals treffen wird, dann bedenken Sie: Laut Kaspersky traf Ransomware im vergangenen Jahr alle zehn Sekunden auf ein neues Opfer.<\/p>\n<p>Ransomware-Trojaner haben es sowohl auf Privatnutzer als auch auf Unternehmen abgesehen, da diese Art digitaler Erpressungstechniken sehr effektiv eingesetzt werden k\u00f6nnen: sie verschl\u00fcsseln Daten auf einem Computer und fordern anschlie\u00dfend einen bestimmten Geldbetrag als L\u00f6segeld f\u00fcr die Freigabe der Daten.<\/p>\n<p>Allein im zweiten Quartal 2019 entdeckten die Experten von Kaspersky \u00fcber 16.000 neue Ransomware-Varianten \u2013 darunter auch acht neue Malware-Familien. Das entspricht einer Verdoppelung der im selben Zeitraum 2018 entdeckten Anzahl neuer Erpresser-Sch\u00e4dlinge (7.620). Insgesamt wurden zwischen April und Juni 2019 232.292 Nutzer durch Ransomware attackiert \u2013 dies entspricht einem Anstieg von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (158.921). Der aktivste Malware-Typus im Untersuchungszeitraum war im \u00dcbrigen \u2013 immer noch \u2013 WannaCry.<\/p>\n<p style=\"padding: 2px 6px 4px 6px;color: #555555;background-color: #eeeeee;border: #dddddd 2px solid\"><strong>Auch kleine Unternehmen sind sehr h\u00e4ufig im Visier von Cyberkriminellen. Hier finden Sie eine <a href=\"https:\/\/media.kaspersky.com\/de\/business-security\/KSOS_Marketing_Infographic_Don't_Bank_on_It_Customer_0818_DE_GLB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">interessante Infografik<\/a> dazu.<\/strong><\/p>\n<p>Der Anstieg im zweiten Quartal ver\u00e4nderter Ransomware sowie das Aufkommen neuer Ransomwareversionen ist ein bedrohliches Zeichen f\u00fcr erh\u00f6hte kriminelle Aktivit\u00e4t. Doch welche Familie ist am aktivsten? Tats\u00e4chlich vereinte WannaCry die meisten Angriffe auf sich und machte fast ein Viertel (23 Prozent) aller Ransomware-Attacken im zweiten Quartal aus. Diejenige Malware, die im Mai 2017 f\u00fcr eine der schwerwiegendsten Cyberangriffe bis heute verantwortlich war. Obwohl Microsoft schon zwei Monate vor dem Ausbruch dieser Ransomware-Epidemie einen Patch f\u00fcr sein Betriebssystem ver\u00f6ffentlicht hatte, um die betroffenen Schwachstelle zu schlie\u00dfen, taucht WannaCry auch heute noch ,in the wild\u2018, also im Netz, auf.<\/p>\n<p><strong>IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen gegen Ransomware<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Betriebssysteme und verwendete Programme beziehungsweis Apps sollten stets auf dem aktuellen Stand sein, um neueste Sicherheitsl\u00fccken zu schlie\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Eine robuste Sicherheitsl\u00f6sung wie Kaspersky Security Cloud einsetzen, deren Bedrohungsdatenbanken in Echtzeit auf dem neuesten Stand sind.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Den L\u00f6segeldforderungen von Cyberkriminellen nicht nachkommen. Alles andere w\u00fcrde Cyberkriminelle lediglich hinsichtlich ihres illegalen Gesch\u00e4ftsmodells ermutigen. Au\u00dferdem gibt es keine Garantie daf\u00fcr, dass die Erpresser die Daten nach einer L\u00f6segeldzahlung wirklich wieder frei geben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Immer Sicherungskopien aller Dateien durch regelm\u00e4\u00dfige Backups bereithalten, damit bei Verlust die Daten wieder hergestellt werden k\u00f6nnen \u2013sowohl auf dem Ger\u00e4t selbst als auch in der Cloud.<\/li>\n<li>Sch\u00fctzen Sie Ihr Unternehmen ganz einfach vor Ransomware mit dem\u00a0<a href=\"https:\/\/kas.pr\/9bff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Anti-Ransomware Tool for Business<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Artikel vom 06.02.2020<\/p>\n<h3>Sicherheit von Passw\u00f6rtern<\/h3>\n<p>Der Einsatz von Schadsoftware, die Daten von Nutzern abgreifen \u2013 sogenannte Password Stealer \u2013 hat im letzten Jahr deutlich zugenommen. Kaspersky-Daten zufolge ist die Zahl der von Cyberkriminellen ins Visier genommenen Nutzer von knapp 600.000 im ersten Halbjahr 2018 auf \u00fcber 940.000 im Vergleichszeitraum 2019 angestiegen.<\/p>\n<p>Wenn es darum geht, die Privatsph\u00e4re von Nutzern zu kompromittieren, ist Password Stealing Ware (PSW) eine der Hauptwaffen im Toolkit von Cyberkriminellen. Diese sch\u00e4dliche Software erfasst mit Hilfe verschiedener Methoden Daten direkt aus den Webbrowsern. H\u00e4ufig sind diese Informationen sensibel und beinhalten Zugangsdaten f\u00fcr Online-Konten oder Finanzinformationen \u2013 wie etwa gespeicherte Passw\u00f6rter, AutoFill-Formulardaten oder Kreditkarteninformationen.<\/p>\n<p><strong>Um ein m\u00f6glichst sicheres Passwort zu erstellen, empfehlen wir folgende Punkte unbedingt zu beachten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Empfohlene L\u00e4nge von mindestens 16 Zeichen<\/li>\n<li>Einzigartiges Passwort f\u00fcr jeden Online-Account<\/li>\n<li>Kennwort sollte Klein- und Gro\u00dfbuchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Sonderzeichen enthalten<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Keine personenbezogenen, leicht nachvollziehbaren Informationen wie Vornamen, Nachnamen, Geburtsjahre oder -tage nutzen<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Logische und simple W\u00f6rter, Phrasen, feste Wortverbindungen und Zeichens\u00e4tze, die leicht zu erraten sind, meiden<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Methoden zur Erstellung sicherer Kennw\u00f6rter<\/strong><\/p>\n<p>Um Passw\u00f6rter m\u00f6glichst sicher zu gestalten, empfehlen wir die Nutzung eines selbst gestalteten Algorithmus, etwa in Form von leicht zu merkenden S\u00e4tzen mit pers\u00f6nlichem Praxisbezug. Setzt man die Anfangsbuchstaben jedes Wortes zusammen und ersetzt einzelne Bestandteile durch Sonderzeichen, entsteht ein komplexes Kennwort, das einen hohen Schutz bietet und das Hacken von Benutzerkonten maximal erschwert.<\/p>\n<p><strong>Ein Passwort-Manager bringt System in das Chaos<\/strong><\/p>\n<p>Die Flut an Passw\u00f6rtern und Zugangsdaten, die sich der durchschnittliche Internetnutzer heute merken muss, wird immer gr\u00f6\u00dfer. Oft werden von verschiedenen Diensten, Programmen oder Anwendungen unterschiedlich lange Passw\u00f6rter verlangt. Verwirrung und Passwort-Amnesie sind hier vorprogrammiert. Entsprechende Software \u2013 etwa der kostenlose <a href=\"https:\/\/go.onelink.me\/2MPC\/PasswordManagerDE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Password Manager<\/a> \u2013 kann dem Ged\u00e4chtnis auf die Spr\u00fcnge helfen. Alle Passw\u00f6rter, Kreditkarteninformationen und Adressen werden zentral in einem verschl\u00fcsselten Speicher abgelegt, der Nutzer muss sich lediglich das Master-Passwort der Verwaltungsapplikation merken, die auch mobil genutzt werden kann und damit zeit- und ortsunabh\u00e4ngige Sicherheit auf diversen Endger\u00e4ten bietet. Mithilfe des <a href=\"https:\/\/go.onelink.me\/2MPC\/PasswordManagerDE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Password Managers<\/a> k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus komplizierte Kennw\u00f6rter erstellt und deren St\u00e4rke \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p><strong>Mit diesen Tipps k\u00f6nnen Sie sicherstellen, dass Ihre Passw\u00f6rter und andere Zugangsdaten sicher bleiben:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Keine Passw\u00f6rter oder pers\u00f6nlichen Daten an Freunde oder Verwandte weitergeben; sie k\u00f6nnten diese unwissentlich f\u00fcr Malware anf\u00e4llig machen. Auch in Foren oder auf Social Media-Kan\u00e4len sollten solche sensiblen Informationen niemals preisgegeben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfig Updates und Produkt-Patches installieren, um den Schutz vor den neuesten Malware- und Bedrohungslagen zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Zuverl\u00e4ssige Sicherheitsl\u00f6sungen wie <a href=\"https:\/\/go.onelink.me\/2MPC\/PasswordManagerDE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Password Manager<\/a> nutzen, die Passw\u00f6rter und pers\u00f6nliche Daten wie Reisep\u00e4sse, F\u00fchrerscheine und Bankkarten sicher speichern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Artikel vom 05.02.2020<\/p>\n<h3>Cybermobbing \u2013 die untersch\u00e4tzte Gefahr<\/h3>\n<p>Von H\u00e4nseleien \u00fcber Beleidigungen bis hin zu Gewaltandrohungen \u2013 die Grenzen von Mobbing unter Sch\u00fclern haben sich l\u00e4ngst aus dem Pausenhof ins Internet verlagert. F\u00fcr viele Eltern stellt sich daher die Frage, ob der eigene Nachwuchs hier eher Opfer oder T\u00e4ter ist. Eine aktuelle repr\u00e4sentative Studie von Kaspersky, bei der 500 Eltern in Deutschland mit Kindern zwischen 12 und 18 Jahren befragt wurden, zeigt: 40 Prozent sorgen sich, ihr Kind k\u00f6nnte Opfer von Cybermobbing sein. Fast jeder f\u00fcnfte Elternteil (20,4 Prozent) bef\u00fcrchtet wiederum, dass der eigene Nachwuchs selbst andere Klassenkameraden digital mobbt. Von allen Befragten haben lediglich 57 Prozent keinerlei Sorgen, dass Ihr Kind ein Cybermobbing-T\u00e4ter ist.<\/p>\n<p>Auch wenn \u2013 oder gerade weil \u2013 nur 60,2 Prozent der innerhalb der Kaspersky-Studie befragten Eltern der Aussage widerspricht, die Gefahr f\u00fcr Kinder und Jugendliche, Opfer digitalen Mobbings zu werden, sei v\u00f6llig \u00fcberbewertet, besteht Aufkl\u00e4rungsbedarf \u2013 denn knapp 40 Prozent stimmten der Aussage zu. Und eines ist sicher: Cybermobbing ist ein gef\u00e4hrliches Ph\u00e4nomen, das Eltern wie Kinder gleicherma\u00dfen betrifft und dem entschieden entgegen getreten werden muss.<\/p>\n<p>Immerhin 61,8 Prozent der Eltern in Deutschland haben \u2013 nach eigener Aussage \u2013 schon mit ihrem Kind \u00fcber dieses wichtige Thema gesprochen.der Erziehungsberechtigten jedoch hat Cybermobbing noch nie thematisiert. Angesichts der Tatsache, dass der Nachwuchs aller Studienteilnehmer zwischen 12 und 18 Jahre alt ist, ein unerwartet hoher Wert.<\/p>\n<p><strong>Eltern mit Opferverdacht: Jeder Dritte w\u00fcrde Social-Media verbieten<\/strong><\/p>\n<p>Fast jeder dritte Elternteil (30,4 Prozent) w\u00fcrde dem eigenen Nachwuchs Social-Media verbieten, wenn er erfahren w\u00fcrde, dass das eigene Kind digital gemobbt wird. Jeder Vierte (24,8 Prozent) wei\u00df allerdings nicht, was er dem eigenen Kind konkret raten w\u00fcrde bzw. wie er ihm helfen k\u00f6nnte, sollte es Opfer von Cybermobbing werden. Die Skepsis gegen\u00fcber Social-Media mag daran liegen, dass sechs von zehn (59,8 Prozent) der befragten Eltern der Auffassung sind, das Internet \u2013 respektive Social Media-Kan\u00e4le wie Facebook, Instagram, WhatsApp oder Snapchat \u2013 f\u00f6rdere die Gefahr von Cybermobbing. Zwei Drittel (66,4 Prozent) stimmen erg\u00e4nzend der Aussage zu, die heutige anonyme Diskussionskultur im Internet sei ein N\u00e4hrboden f\u00fcr Cybermobbing.<\/p>\n<p><strong>Mein Kind mobbt? Die Mehrheit der Eltern ohne Scham<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrde ein Elternteil erfahren, dass das eigene Kind andere digital mobbt, w\u00e4re das nur jedem Dritten (32 Prozent) peinlich und unangenehm. Auch w\u00fcrden nur 43,8 Prozent den Kontakt zum mutma\u00dflichen Opfer suchen \u2013 und 50,8 Prozent zu dessen Eltern. Was ebenfalls \u00fcberrascht: Die gro\u00dfe Mehrheit sieht zwar ein aufkl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch mit dem eigenen Kind als dringend notwendig \u2013 allerdings ist der Anteil hier mit 71,6 Prozent weniger hoch als erwartet.<\/p>\n<p>Unsere Studie zeigt deutlich, dass unter Eltern noch konkreter Informationsbedarf herrscht, was das Thema Cybermobbing anbelangt. Zu einem sicheren Verhalten im Web geh\u00f6rt nicht nur eine Schutzsoftware, sondern vor allem Aufkl\u00e4rung und eine St\u00e4rkung des digitalen Bewusstseins \u2013 egal ob es um Cybermobbing oder um den richtigen Umgang mit einer Phishing-Attacke geht.<\/p>\n<p><strong>Kaspersky und DsiN unterst\u00fctzen Eltern und Kinder bei der Aufkl\u00e4rung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der komplette Report \u201eCybermobber oder Gemobbter? Was treibt mein Kind online?\u201c gibt es\u00a0<a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2019\/10\/22094330\/Kaspersky_Report_Cybermobbing_final-1.pdf\">hier zum Download.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Auch hat Kaspersky gemeinsam mit Deutschland sicher im Netz (DsiN) eine Checkliste mit praktischen Handlungsempfehlungen und weiteren Informationen f\u00fcr Eltern zum Thema Cybermobbing erstellt, die unter\u00a0<a href=\"https:\/\/kas.pr\/cybermobbing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/kas.pr\/cybermobbing<\/a>\u00a0heruntergeladen werden kann.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Artikel vom 04.02.2020<\/p>\n<h3>Cyberbedrohungen und Gefahren im Darkweb<\/h3>\n<p>Das Internet ist riesig. Millionen von Webseiten, Datenbanken und Servern, die alle 24 Stunden t\u00e4glich, sieben Tage die Woche verf\u00fcgbar sind. Aber das \u201esichtbare\u201c Internet, also Seiten, die \u00fcber Suchmaschinen gefunden werden k\u00f6nnen, stellt nur die Spitze des Eisbergs dar. Unter der Oberfl\u00e4che befindet sich das Deep Web, das ca. 90 Prozent aller Webseiten ausmacht. Dieses Web war einst das Reich von Hackern, Strafverfolgern und Kriminellen. Heute jedoch kann mithilfe neuer Technologien, wie Verschl\u00fcsselung und des Anonymisierungs-Browsers Tor, jeder Interessierte tief in das Deep Web eintauchen.<\/p>\n<p>Es sind verschiedene Begriffe f\u00fcr dieses nicht sichtbare Internet im Umlauf. Wenn Sie die bekannten Pfade verlassen wollen, empfiehlt es sich jedoch, den Unterschied zwischen den einzelnen Bezeichnungen zu kennen. Laut\u00a0<a href=\"http:\/\/www.pcadvisor.co.uk\/how-to\/internet\/what-is-dark-web-how-access-dark-web-deep-joc-3593569\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">PC Advisor<\/a> beschreibt der Begriff \u201eDeep Web\u201c alle Webseiten, die nicht durch Suchmaschinen gefunden werden k\u00f6nnen. Das \u201eDark Web\u201c hingegen beschreibt Webseiten mit kriminellem Hintergrund oder illegalen Inhalten sowie Marktpl\u00e4tzen, auf denen Benutzer illegale Waren und Dienstleistungen erwerben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Benutzer stellt das Deep Web eine M\u00f6glichkeit dar, lokale Beschr\u00e4nkungen zu umgehen und auf TV- oder VoD-Services (Video-on-Demand) zuzugreifen, die ansonsten nicht in ihrer Region verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Andere tauchen tief, um illegal urheberrechtlich gesch\u00fctzte Musik oder neue Kinofilme noch vor dem Starttermin herunterzuladen. Am dunklen Ende des Deep Web, dem Dark Web, kann es hingegen deutlich be\u00e4ngstigender, anz\u00fcglicher und oftmals auch merkw\u00fcrdiger zugehen. Laut\u00a0<a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2015\/oct\/30\/stolen-credit-card-details-available-1-pound-each-online\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">The Guardian<\/a> stehen beispielsweise Kreditkartendaten oder mittlerweile auch Patientendaten im Dark Web f\u00fcr nur wenige Dollar zum Verkauf. Dar\u00fcber hinaus berichtet ZDNet, dass dort f\u00fcr Benutzer, die wissen, wo sie suchen m\u00fcssen, alles verf\u00fcgbar ist: von gef\u00e4lschten Ausweispapieren \u00fcber Reisep\u00e4sse bis hin zu Dienstleistungen wie Auftragsmord. Interessenten k\u00f6nnen auch pers\u00f6nliche Daten beziehen und sie nutzen, um arglose Internetbenutzer zu erpressen. Denken Sie beispielsweise an den erfolgten <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ashley-madison-data-finally-leaked\/5988\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ashley-Madison-Hack<\/a>, bei dem riesige Mengen an Daten, darunter echte Namen, Adressen und Telefonnummern, am Ende im Dark Web zum Verkauf standen. Auch wenn Sie also nicht in den tr\u00fcben Gew\u00e4ssern des Dark Web unterwegs sind, k\u00f6nnen Sie zum Opfer von Erpressung oder Schlimmerem werden, wenn Seiten, die Sie regelm\u00e4\u00dfig nutzen, gehackt werden.<\/p>\n<p><strong>Reale Risiken<\/strong><\/p>\n<p>Durch den Einsatz von Verschl\u00fcsselung und Anonymisierung sowohl durch Benutzer als auch durch Webseiten sind Strafverfolgungsbeh\u00f6rden im Dark Web nahezu machtlos. Das bedeutet, dass sich dort alles findet \u2013 auch Dinge, die in h\u00f6chstem Ma\u00dfe moralisch verwerflich sind. Hier endet das Bild des Dark Web als sicherer und privater Ort. Wer sich entscheidet, ins Deep Web einzutauchen, sollte den Zugang zu dem Ger\u00e4t, auf dem Tor installiert ist, beschr\u00e4nken, damit Kinder oder andere Familienmitglieder nicht auf Dinge sto\u00dfen, die niemand sehen sollte. Besuchen Sie das Deep Web ruhig, wenn Sie interessiert sind, aber tun Sie sich selbst einen Gefallen: Lassen Sie Kinder nicht in die N\u00e4he, und seien Sie vorsichtig \u2026 es ist ein langer Weg nach unten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Artikel vom 03.02.2020<\/p>\n<h3>Von Banking-Trojanern und Phishing<\/h3>\n<p><strong>Mehr als doppelt so viele Banking-Trojaner als im Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4tten Sie gedacht, dass alleine im ersten Halbjahr 2019 mehr als doppelt so viele Banking-Trojaner auf Windows-Ger\u00e4ten erkannt und blockiert wurden als noch im selben Zeitraum des Vorjahres?<\/p>\n<p>Auch die mobile Gef\u00e4hrdungslage hat sich versch\u00e4rft: In Deutschland haben wir fast doppelt so viele Erkennungen mobiler Banking-Trojaner registriert wie im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Banking-Trojaner richten sich in erster Linie gegen Finanzdienstleister wie Banken und deren Kunden. Ziel der Cyberkriminellen sind nat\u00fcrlich finazielle Ressourcen oder Finanzdaten einzelner Kunden wie etwa deren Zugangsdaten f\u00fcr das Online-Banking, Konto- und Kreditkartennummern oder Kryptow\u00e4hrungen.<\/p>\n<p><strong>Wie Cyberkriminelle vorgehen<\/strong><\/p>\n<p>Ein h\u00e4ufig gesehenes Instrument mobiler Schadsoftware ist ein Overlay, das \u00fcber bekannte und popul\u00e4re Apps wie dem offiziellen Playstore eingeblendet wird. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass periodisch Kreditkarteninformationen zur Zahlung bei In-App K\u00e4ufen oder anderen Transaktionen zur \u00dcberpr\u00fcfung der G\u00fcltigkeit abgefragt werden. Bei Eingabe der sensitiven Information gelangen diese in die H\u00e4nde der Malware-Autoren.<\/p>\n<p style=\"padding: 2px 6px 4px 6px;color: #555555;background-color: #eeeeee;border: #dddddd 2px solid\"><strong>Auch kleine Unternehmen sind sehr h\u00e4ufig im Visier von Cyberkriminellen. Hier finden Sie eine <a href=\"https:\/\/media.kaspersky.com\/de\/business-security\/KSOS_Marketing_Infographic_Don't_Bank_on_It_Customer_0818_DE_GLB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">interessante Infografik<\/a> dazu.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfte Phishing-Gefahr: Fake-Mails im Namen der Bank<\/strong><\/p>\n<p>Spam und Phishing sind die typischen Angriffsvektoren f\u00fcr Finanz-Malware. So z\u00e4hlten wir in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2019 weltweit \u00fcber 339.000 Phishing-Versuche mit Hilfe gef\u00e4lschter Webseiten, die sich als Startseiten gro\u00dfer Finanzinstitute ausgaben. Damit liegen die Kunden von Banken im Bereich Phishing auf Rang eins, vor Webportalen und Bezahlsystemen.<\/p>\n<p><strong>Kaspersky-Tipps zum Schutz gegen Cyberr\u00e4uber<\/strong><\/p>\n<p>Um sich vor neuen wie alten Formen finanzieller Cybermalware zu sch\u00fctzen, empfehlen wir privaten Nutzern,<\/p>\n<ul>\n<li>Sicherheitsupdates immer so rasch wie m\u00f6glich zu installieren,<\/li>\n<li>niemals Software von unbekannten Quellen herunter zu laden und diese Option bei mobilen Ger\u00e4ten explizit abzuschalten,<\/li>\n<li>die von Apps eingeforderten Zugriffsrechte zu \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls beim Anbieter nachzufragen,<\/li>\n<li>niemals Links in Spam-Messages anklicken und angeh\u00e4ngte Dokumente in unbekannten E-Mails \u00f6ffnen,<\/li>\n<li>starke und vor allem einzigartige Passw\u00f6rter f\u00fcr jeden Account zu nutzen (mindestens 16 Stellen und im besten Fall eine Kombination aus Gro\u00df- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen)<\/li>\n<li>sowie verl\u00e4ssliche Sicherheitssoftware f\u00fcr station\u00e4re und mobile Ger\u00e4te wie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/advert\/downloads\/thank-you\/try-security-cloud-family?redef=1&amp;THRU&amp;reseller=de_trial17_trd_ona_smm__onl_b2c_kasperskydaily_lnk____ksc___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Security Cloud<\/a>\u00a0zu installieren. Die plattform\u00fcbergreifende Kaspersky-L\u00f6sung bietet adaptiven Sicherheitsservice und sch\u00fctzt automatisch vor Cybergefahren, beispielsweise bei Zahlungstransaktionen.<\/li>\n<\/ul>\n<input type=\"hidden\" class=\"category_for_banner\" value=\"ksos\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist Online-Banking sicher? Kann ich Opfer von Cybermobbing oder Stalkerware werden? Diese und viele weitere Fragen beantworte ich hier in den n\u00e4chsten Tagen.<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":22093,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[755,1069,1853,223,125,535,3269,257],"class_list":{"0":"post-22069","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news","8":"tag-banking","9":"tag-cybermobbing","10":"tag-internetsicherheit","11":"tag-online-banking","12":"tag-passworter","13":"tag-ransomware","14":"tag-stalkerware","15":"tag-trojaner"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/internet-sicherheit\/22069\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/internetsicherheit\/","name":"Internetsicherheit"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22069"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22137,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22069\/revisions\/22137"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}