{"id":2026,"date":"2013-11-26T14:00:13","date_gmt":"2013-11-26T14:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=2026"},"modified":"2020-02-26T18:30:18","modified_gmt":"2020-02-26T16:30:18","slug":"der-status-mobiler-zahlungen-und-das-aufkommen-von-inhaltsgetriebenem-e-commerce","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/der-status-mobiler-zahlungen-und-das-aufkommen-von-inhaltsgetriebenem-e-commerce\/2026\/","title":{"rendered":"Der Status mobiler Zahlungen und das Aufkommen von inhaltsgetriebenem e-Commerce"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr mobile Zahlung ist momentan eine interessante Zeit. Vor Jahren dachte man noch, dass zumindest Teile der Welt heute auf dem Weg zu NFC-Zahlungen sind, oder diese sogar schon komplett nutzen. NFC-Zahlungen nennt man die Vorgehensweise, wenn Kunden so genannte \u201eNear Field Communication\u201c nutzen, um den Kaffee zu bezahlen, indem ein kleiner Chip in ihrem Smartphone Geld direkt von ihrem Bankkonto abbucht.<\/p>\n<p>Doch nun haben wir fast das Jahr 2014 und mit jedem neuen iPhone, das die NFC-Ger\u00fcchte nicht erf\u00fcllen kann, bekommen die Kritiker recht und schreiben den n\u00e4chsten Abgesang auf diese Technologie. Dennoch behauptet eine aktuelle\u00a0<a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/econresdata\/mobile-devices\/2012-current-use-mobile-banking-payments.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Studie der Federal-Reserve-Bank<\/a>, dass 22 Prozent der Smartphone-Nutzer ihr Telefon bereits f\u00fcr das mobile Online-Banking benutzt haben. Doch selbst mit der Verbreitung mobiler Apps wie PayPal, Square und LevelUp, verwenden nur 15 Prozent der Anwender Ihr Smartphone regelm\u00e4\u00dfig zum Kaufen von Waren und Dienstleistungen \u2013 das ist weit weg von der prophezeiten Dominanz mobiler Zahlungen.<\/p>\n<p>In der letzten Woche trafen sich Manager und Mobile-Banking-Direktoren in einer der technologisch fortschrittlichsten St\u00e4dte, in San Francisco. Bei dem Treffen ging es um mobile M\u00f6glichkeiten und die Frage, welche M\u00f6glichkeiten wirklich existieren. In einer Diskussion beim MEF\u2019s Global Forum am Freitag beschrieben die Teilnehmer die Herausforderungen, vor denen sie stehen, diskutierten dar\u00fcber, wie sicher digitales Geld wirklich ist, und fragten sich, wohin diese Branche ihrer Meinung nach gehen wird.<\/p>\n<p>Darren Foulds, einer der Mobile-Banking-Drektoren bei Barclays stellte gleich zu Anfang der Diskussion heraus, wie allgegenw\u00e4rtig mobile Zahlungen bereits sind: Er verglich sie mit dem Senden von SMS-Nachrichten. Barclays, eine der gr\u00f6\u00dften Banken der Welt, machte im letzten Jahr Schlagzeilen, als sie eine Mobile-Banking-App mit dem Namen Pingit einf\u00fchrten, die ein \u00e4hnliches Ziel hat: Sie soll den Anwendern erm\u00f6glichen, Geld so einfach wie SMS-Nachrichten zwischen Mobiltelefonnummern hin- und herschicken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Annahme neuer Technologien durch die Anwender hat ihre Auf und Abs, und genau das passiert gerade in Gro\u00dfbritannien. Smartphone-Nutzer in den USA dagegen sind dem Produktkauf und dem \u00dcberweisen von Geld mit dem Mobiltelefon gegen\u00fcber weniger aufgeschlossen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/11\/06133312\/mef-g.jpeg\" width=\"746\" height=\"497\"><\/p>\n<p>Es kommt nicht \u00fcberraschend, dass Sicherheitsbedenken die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde f\u00fcr den Erfolg mobiler Transaktionen sind. Wie PCs und Laptops davor, sind nun mobile Ger\u00e4te reif f\u00fcr Schadprogramme und Cyberirminalit\u00e4t. <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/an-android-that-robbed-your-bank-account\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Sch\u00e4dliche Apps<\/a>, die Ihre Kreditkartennummer stehlen m\u00f6chten, lauern nach wie vor in den dunklen Ecken von Apples App Store und Googles Play. Die Zahl mobilerSchadprogramme ist in den letzten zwei Jahren regelrecht explodiert, und die <a href=\"https:\/\/www.securelist.com\/en\/blog\/8106\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky-Forscher <\/a>haben in diesem Sommer die bisher fortschrittlichsten Exemplare von Android-Malware entdeckt. Und wir wollen nicht davon reden, was passiert, wenn wir <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/vacation-emergency\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">unser Mobiltelefon verlegen oder verlieren<\/a>.Wir speichern bereits so viele vertrauliche Informationen darauf \u2013 etwa E-Mail-Adressen von Freunden, Konversationen und Fotos. Wenn wir nun auch noch unsere Bank- und Kontoinformationen darauf speichern, ist der Verlust des Smartphones genau so wie das Verlieren der Brieftasche.<\/p>\n<p>Eine aktuelle Studie von <a href=\"http:\/\/www.pwc.com\/mt\/en\/publications\/assets\/pwc_opening_the_mobile_wallet.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">PriceWaterhouseCoopers <\/a>zur Ablehnung mobiler Zahlungen zeigt, dass 85 Prozent der Befragten Angst haben, dass ihr Mobiltelefon gestohlen wird, w\u00e4hrend 79 Prozent Angst haben, dass ihre Informationen w\u00e4hrend der drahtlosen \u00dcbertragung von Zahlungen gestohlen werden, und 74 Prozent nicht zu viele Informationen am gleichen Ort speichern m\u00f6chten. Aunkur Arya, Mobile General Manger bei Braintree, einer Zahlungsplattform aus dem Silicon Valley, glaubt allerdings, dass die meisten dieser \u00c4ngste unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig aufgebauscht werden: \u201eIch denke, das ist ein viel, viel kleineres Problem als die Medien glauben\u201c, so Arya w\u00e4hrend der Diskussion. \u201eDie Vorstellung, dass ein St\u00fcck Plastik mit einem Magnetstreifen sicherer ist als ein Ger\u00e4t, von dem man wei\u00df, dass es eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung besitzt, ist einfach irrational.\u201c<a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/podcast-two-factor-authentication\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Zwei-Faktoren-Authentifizierung <\/a>bringt nat\u00fcrlich zus\u00e4tzliche Sicherheit, die Seiten wie Facebook, Google und Twitter in den letzten Jahren eingef\u00fchrt haben, so dass Anwender neben ihrem Passwort einen zuf\u00e4llig generierten Zahlencode eingeben m\u00fcssen, um Zugang auf die Seite und ihre E-Mails zu bekommen.<\/p>\n<p>Arya merkte an, dass durch die wachsende Popularit\u00e4t von digitalem Geld sicher auch Probleme auftauchen werden, doch dass die Anwender diese Ver\u00e4nderung als \u201e\u00c4nderung ihrer Gewohnheiten\u201c sehen m\u00fcssten. Hannes Van Rensburg, CEO von VISA Mobile, argumentierte, dass weniger das Sicherheitsproblem bei der Annahme mobiler Zahlungstechnologien problematisch sei, als eher die Aufkl\u00e4rung der Anwender. \u201eKunden sorgen sich um Dinge, die sie nicht verstehen\u201c, sagteVan Rensburg, und f\u00fcgte hinzu, dass Firmen es leichter haben w\u00fcrden, wenn sie besser erkl\u00e4ren k\u00f6nnten, was passiert, wenn etwas schiefgeht (zum Beispiel wenn die Sicherheit der Kunden kompromittiert wurde).<\/p>\n<p>Kevin Grant, Head of Mobile Payments bei Boku, einem Zahlungssystem, das die Telefonnummer f\u00fcr sichere Zahlungen nutzt, sagte, dass er die Dynamik der neuen mobilen Zahlungen bereits in der Praxis gesehen habe. \u201eSie sehen, dass wir in traditionelle Rollen schl\u00fcpfen. Wenn nun neue Kunden hereinkommen, speichern wir deren Telefonnummer, nicht ihre Kreditkartennummer\u201c, so Grant.<\/p>\n<p>Wie sehen Sie dieses Thema? Wird sich Mobile Payment in naher Zukunft durchsetzen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr mobile Zahlung ist momentan eine interessante Zeit. Vor Jahren dachte man noch, dass zumindest Teile der Welt heute auf dem Weg zu NFC-Zahlungen sind, oder diese sogar schon komplett nutzen. NFC-Zahlungen nennt man die Vorgehensweise, wenn Kunden so genannte \u201eNear Field Communication\u201c nutzen, um den Kaffee zu bezahlen, indem ein kleiner Chip in ihrem Smartphone Geld direkt von ihrem Bankkonto abbucht.<\/p>\n","protected":false},"author":56,"featured_media":2027,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2711],"tags":[786,785,1653,221],"class_list":{"0":"post-2026","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-threats","8":"tag-brieftasche","9":"tag-mobile-zahlung","10":"tag-security","11":"tag-smartphone"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/der-status-mobiler-zahlungen-und-das-aufkommen-von-inhaltsgetriebenem-e-commerce\/2026\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/brieftasche\/","name":"Brieftasche"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/56"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2026"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22636,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2026\/revisions\/22636"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}