{"id":17967,"date":"2018-10-24T15:42:11","date_gmt":"2018-10-24T13:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=17967"},"modified":"2019-11-22T12:14:11","modified_gmt":"2019-11-22T10:14:11","slug":"51-prozent-mehr-mobile-malware-in-deutschland-seit-september-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/51-prozent-mehr-mobile-malware-in-deutschland-seit-september-2017\/17967\/","title":{"rendered":"51 Prozent mehr mobile Malware in Deutschland seit September 2017"},"content":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Analyse von Kaspersky Lab zeigt die Trends der mobilen Bedrohungslandschaft in Deutschland: So stiegen seit September 2017 die Virenalarme auf den Smartphones und Tablets deutscher Nutzern um 51 Prozentpunkte an. Auch das BKA (Bundeskriminalamt) \u2013 unter anderem unter Berufung auf Erkenntnissen des BSI (Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik) \u2013 best\u00e4tigt in seinem aktuellen ,Bundeslagebild Cybercrime\u2018 den Anstieg mobiler Malware. Das BSI weist im k\u00fcrzlich erschienen Bericht ,Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland\u2018 insbesondere auf die Gef\u00e4hrdung im Bereich Mobile Banking hin.<\/p>\n<p>Die Kaspersky-Langzeitanalyse (September 2014 bis August 2018) zeigt zudem einen gef\u00e4hrlichen Trend die Entwicklung mobiler Sch\u00e4dlinge in Deutschland betreffend: So sind innerhalb eines Jahres die durchschnittlichen Virenalarme, die Kaspersky Lab auf den Ger\u00e4ten deutscher Nutzer blockiert hat, von 6,1 im Zeitraum September 2016 bis August 2017 auf 9,2 pro Nutzer zwischen September 2017 und August 2018 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent. Seit August 2014 haben Virenalarme auf Smartphones und Tablets in Deutschland sogar um 156 Prozent zugenommen.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Zahlen zeigen einen interessanten Ausschnitt, wie viel Schadsoftware f\u00fcr Mobileger\u00e4te in Deutschland im Umlauf sind\u201c, erkl\u00e4rt Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyse-Teams DACH bei Kaspersky Lab. \u201eDa es sich um Nutzer von Kaspersky-L\u00f6sungen handelt, konnten diese Gefahren allerdings blockiert werden. Wie viele Sch\u00e4dlinge sich tats\u00e4chlich auf den mobilen Ger\u00e4ten deutscher Nutzer befinden, ist schwer zu sagen, zumal viele Nutzer von einer Infizierung h\u00e4ufig nichts mitbekommen.\u201c<\/p>\n<p>Das BKA stellt in seinem aktuellen Bericht fest, dass im Jahr 2017 330 F\u00e4lle mobiler Attacken polizeilich bekannt wurden. Das entspricht einem Anteil von 6,4 Prozent an allen bei der Polizei angezeigten Malwareinfektionen im Jahr 2017. Allerdings d\u00fcrften die Zahlen wenig aussagekr\u00e4ftig sein, da das Anzeigeverhalten laut BKA im Deliktsbereich Cybercrime sehr schwach sei.<\/p>\n<h3>Wie gef\u00e4hrlich ist Mobile Banking?<\/h3>\n<p>Das BSI weist in seinem aktuellen Bericht auf die Wichtigkeit von Mobile Banking f\u00fcr deutsche Nutzer hin. Allerdings birgt laut BSI die Installation von Banking- oder TAN-Apps ein Risiko. Denn ist ein Ger\u00e4t mit einem Sch\u00e4dling kompromittiert, kann ein Angreifer potentiell Zugriff auf die Apps und somit die Kontrolle \u00fcber das Bank-Konto erlangen.<\/p>\n<p>Wie sich mobile Sch\u00e4dlinge auf Smartphone und Co. einnisten: Die Experten von Kaspersky Lab kennen derzeit \u00fcber 34 Millionen sch\u00e4dliche APK-Dateien (Android Installationspakete). Eine APK ist grunds\u00e4tzlich gutartig \u2013 also ein legitimes Programm. B\u00f6sartige APK-Dateien sind allerdings mit einem malizi\u00f6sen Code kompromittiert. Der Trick der Cyberkriminellen: Im Glauben sich eine legitime App auf dem Smartphone zu installieren, l\u00e4dt sich der Nutzer im Fall einer sch\u00e4dlichen APK unwissentlich den mobilen Sch\u00e4dling mit auf sein mobiles Ger\u00e4t. Im August 2017 waren es noch 28 Millionen APKs. Das bedeutet: Seit gut einem Jahr sind sechs Millionen mehr APKs im Umlauf, \u00fcber die ein Nutzer bei der Installation einen mobilen Sch\u00e4dling auf sein Ger\u00e4t mitgeliefert bekommt.<\/p>\n<p>\u201eImmer wenn Nutzer eine App \u2013 insbesondere au\u00dferhalb des offiziellen Appstores \u2013 herunterladen, ist Vorsicht geboten. F\u00e4ngt sich ein Nutzer beispielsweise einen mobilen Banking-Trojaner ein, sind Finanzdaten wie Kreditkarteninformationen oder Zug\u00e4nge zu Banking-Accounts, insbesondere Online-Payment-Systemen, in Gefahr. Bei zunehmender Nutzung sensibler Transaktionen \u00fcber Smartphones und Tablets m\u00fcssen wir auch mit einer Zunahme von mobilem Banking-Betrug in Deutschland rechnen. Grund genug, zus\u00e4tzliche Sicherheitsvorkehrungen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung zu nutzen\u201c, so Christian Funk.<\/p>\n<h3>Kaspersky-Tipps f\u00fcr Smartphone-Nutzer<\/h3>\n<p>Damit Nutzer nicht zum Opfer von mobiler Malware und Finanzdatenbetrug werden, sollten sie<\/p>\n<ul>\n<li>eine mobile Sicherheitsl\u00f6sung wie <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/advert\/downloads\/thank-you\/internet-security-free-trial?redef=1&amp;THRU&amp;reseller=de_trial17_trd_ona_smm__onl_b2c_kasperskydaily_lnk____kisa___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Internet Security for Android<\/a> nutzen;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Betriebssystem und Apps immer aktualisieren;<\/li>\n<li>Apps nur von vertrauensw\u00fcrdigen Quellen beziehen;<\/li>\n<li>WLAN-, Bluetooth- und Ortung nur bei Bedarf aktivieren<\/li>\n<li>sowie das Ger\u00e4t niemals \u201erooten, also sich keine erweiterten Rechte f\u00fcr das Ger\u00e4t verschaffen .<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit September 2017 steigen die Virenalarme auf den Smartphones und Tablets deutscher Nutzern um 51 Prozentpunkte an. <\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":17996,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2711,6],"tags":[755,1650,363,221,324],"class_list":{"0":"post-17967","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-threats","8":"category-news","9":"tag-banking","10":"tag-malware","11":"tag-mobile","12":"tag-smartphone","13":"tag-tablet"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/51-prozent-mehr-mobile-malware-in-deutschland-seit-september-2017\/17967\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/mobile\/","name":"Mobile"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17967"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17967\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20959,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17967\/revisions\/20959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}