{"id":176,"date":"2010-09-15T15:58:00","date_gmt":"2010-09-15T15:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/2010\/09\/15\/neue-version-des-sms-trojaners-fur-android-smartphones\/"},"modified":"2017-09-27T15:34:27","modified_gmt":"2017-09-27T13:34:27","slug":"neue-version-des-sms-trojaners-fur-android-smartphones","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/neue-version-des-sms-trojaners-fur-android-smartphones\/176\/","title":{"rendered":"Neue Version des SMS-Trojaners f\u00fcr Android-Smartphones"},"content":{"rendered":"<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Die Meldung \u00fcber einen Trojaner f\u00fcr Android-Smartphones ist kaum einen Monat her, jetzt gibt es schon die zweite Version eines SMS-Trojaners. Bei dessen Verbreitung wird auf klassische Suchmaschinenoptimierung gesetzt. Der Trojaner wird \u00fcber russische Webseiten verbreitet, die bei der Suche nach pornografischen Videos an den ersten Stellen gelistet sind.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Android-Nutzer dieser Seiten werden direkt dazu aufgefordert, sich den neuen Trojaner herunter zu laden, andere Besucher erhalten den eigentlichen Inhalt.<a name=\"more\"><\/a><\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Wie sein Vorg\u00e4nger tarnt sich die neue Version des SMS-Trojaners, Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.b, als Media-Player. Ein Smartphone kann jedoch nur infiziert werden, wenn\u00a0 die sch\u00e4dliche Anwendung manuell installiert wird. Nutzer von Android-Smartphones werden dabei gebeten, die nur 16,4 <\/span><span style=\"font-size: small\">kB gro\u00dfe Datei<\/span><span style=\"font-size: small\"> pornplayer.apk herunter zu laden, um das gew\u00fcnschte Video sehen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend der Installation sucht der Trojaner nach Inhalten des Smartphone-Besitzers, um SMS-Nachrichten zu versenden \u2013 eine Funktion, die in einem Media-Player normalerweise nicht gebraucht wird.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Sobald der Benutzer die falsche Anwendung startet, versendet Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.b SMS-Nachrichten an geb\u00fchrenpflichtige Nummern, ohne dass der Anwender etwas davon merkt. Die Nachrichten kosten sechs US-Dollar, die in kleinen Raten vom Konto des Benutzers an die Onlinekriminellen \u00fcberwiesen werden. <\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Daher sollte man auf jeden Fall darauf achten, welche Funktionen eine Anwendung nutzt. Wenn beispielsweise eine neue Applikation erst einmal die Erlaubnis hat, auf jeden Dienst zugreifen zu k\u00f6nnen, besteht die Gefahr, dass sch\u00e4dliche oder unerw\u00fcnschte Programme selbstst\u00e4ndig agieren.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: small\">Der Code von Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.b ist \u00e4hnlich zu dem von Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.a, den Kaspersky Lab vor einem Monat entdeckte. Das deutet darauf hin, dass die beiden Schadprogramme von ein und derselben Person beziehungsweise Gruppe stammen.<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Meldung \u00fcber einen Trojaner f\u00fcr Android-Smartphones ist kaum einen Monat her, jetzt gibt es schon die zweite Version eines SMS-Trojaners. Bei dessen Verbreitung wird auf klassische Suchmaschinenoptimierung gesetzt. 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