{"id":17346,"date":"2018-07-23T18:37:33","date_gmt":"2018-07-23T16:37:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=17346"},"modified":"2021-03-02T16:12:57","modified_gmt":"2021-03-02T14:12:57","slug":"kaspersky-lab-mythbusters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/kaspersky-lab-mythbusters\/17346\/","title":{"rendered":"Drei hartn\u00e4ckige Mythen \u00fcber Kaspersky"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"EN-US\">Fake News m\u00f6gen sich mit l\u00e4cherlichen Behauptungen ihren Lebensunterhalt verdienen, aber eines steht fest: f\u00fcr IT-Sicherheitsfirmen sind sie nichts als sch\u00e4digend. In unserer 21-j\u00e4hrigen Karriere sind wir auf viele Halbwahrheiten und glatte L\u00fcgen \u00fcber uns und unsere Produkte gesto\u00dfen. Hier folgen die drei best\u00e4ndigsten Mythen:<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">1. Kaspersky Anti-Virus beeintr\u00e4chtigt die Rechenleistung.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">2. Kaspersky wird vom KGB kontrolliert (bzw. teilt Daten mit dem Geheimdienst).<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">3. Kaspersky schreibt Viren selbst, um ein lukratives Business f\u00fcr das Unternehmen zu schaffen.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Wir l\u00fcften das Geheimnis des Ursprungs dieser belanglosen Anschuldigungen und erz\u00e4hlen Ihnen, wie es in Wahrheit um die Dinge steht. <\/span><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/07\/23060055\/kaspersky-lab-mythbusters-featured.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-23139\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/07\/23060055\/kaspersky-lab-mythbusters-featured-1024x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"672\"><\/a><\/p>\n<h3><span lang=\"EN-US\">Mythos Nr. 1: Kaspersky Anti-Virus verlangsamt die Rechenleistung<\/span><\/h3>\n<p><span lang=\"EN-US\">Der \u00e4lteste Mythos ist und bleibt hartn\u00e4ckig: Kaspersky-Sicherheitsl\u00f6sungen, so hei\u00dft es, verbrauchen so viel Rechenleistung, dass alle anderen Programme lahmgelegt werden. Nein, das tun sie nicht. Oder besser gesagt, nicht mehr. Bis zum Jahr 2006 gab es tats\u00e4chlich hin und wieder die einen oder anderen Probleme; mittlerweile handelt es sich bei dieser Anschuldigung allerdings um einen Mythos. Im Jahr 2006 haben wir <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/the-rule-of-six\/4253\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kaspersky Anti-Virus 6.0<\/a> mit einer v\u00f6llig neuen Engine ver\u00f6ffentlicht. Seitdem verbrauchen unsere Produkte wesentlich weniger Ressourcen und beeinflussen die Systemleistung kaum noch.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Damit Sie sich selbst \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, folgen pure Fakten: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 erzielten drei Produkte von Kaspersky Lab Bestleistungen bei unabh\u00e4ngigen Tests, die von AV-TEST durchgef\u00fchrt wurden:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Kaspersky Small Office Security gewann in der Kategorie Best Performance;<\/li>\n<li>Kaspersky Internet Security wurde in der Kategorie Best Performance for Consumer Users ausgezeichnet;<\/li>\n<li>Kaspersky Internet Security for macOS hat alle Schadprogramme im System erkannt und das bei einem Ressourcen-Verbrauch von weniger als 1%.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span lang=\"EN-US\">Manche Menschen sind daran interessiert, die Erinnerungen an die alten Zeiten vor 2006 am Leben zu erhalten; leider k\u00f6nnen wir dazu nur sagen, dass diese Menschen in der Vergangenheit leben. <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/awards-post\/15841\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit einigen Jahren haben wir Dutzende von Auszeichnungen f\u00fcr die Performance unserer Produkte erhalten<\/a>, und die alten Zeiten sind l\u00e4ngst Geschichte.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fazit: Nein, Kaspersky Anti-Virus verlangsamt die Rechenleistung nicht. Ganz im Gegenteil: Es ist eines der schnellsten auf dem Markt verf\u00fcgbaren AV-Produkte.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>#Kaspersky beeintr\u00e4chtigt die Rechenleistung, kollaboriert mit dem KGB und schreibt Viren selbst? Wir schaffen diese Mythen ein f\u00fcr alle Mal aus der Welt.<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2F4p1m&amp;text=%23Kaspersky+beeintr%C3%A4chtigt+die+Rechenleistung%2C+kollaboriert+mit+dem+KGB+und+schreibt+Viren+selbst%3F+Wir+schaffen+diese+Mythen+ein+f%C3%BCr+alle+Mal+aus+der+Welt.\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<h2>Mythos Nr. 2: Kaspersky steckt mit dem KGB unter einer Decke<\/h2>\n<p><span lang=\"EN-US\">Begabte Verschw\u00f6rungstheoretiker geben regelm\u00e4\u00dfig bekannt, dass Kaspersky Lab ausschlie\u00dflich zu dem Zweck entwickelt wurde, Cyberwaffen zu erstellen und Benutzer im Namen des KGBs zu verfolgen. Und da Eugene Kaspersky selbst an <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/frequently-alleged-nonsense\/15807\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einer KGB-Schule ausgebildet wurde<\/a>, setzt sich dieser Mythos hartn\u00e4ckig weiter fort.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Scheinbar hat ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung vergessen, dass der KGB seit dem 3. Dezember 1991 nicht mehr existiert; und Kaspersky Lab wurde im September 1997 gegr\u00fcndet. Mit anderen Worten: F\u00fcr Kaspersky Lab war es chronologisch schlichtweg unm\u00f6glich, f\u00fcr den KGB Cyberwaffen zu entwickeln und Daten zu sammeln. Was den Nachfolger des KGBs, den FSB, und die andere gro\u00dfe Strafverfolgungsbeh\u00f6rde in Russland, das Innenministerium, betrifft, belief sich ihre Vorstellung eines \u201eVirus\u201c bei der Gr\u00fcndung von Kaspersky Lab auf die rein biologische Variante.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Wenn Sie den Mythos allerdings auf die Gegenwart beziehen, k\u00f6nnen (und m\u00f6chten) wir<\/span><span lang=\"EN-US\"> ihn nicht<\/span><span lang=\"EN-US\"> leugnen<\/span><span lang=\"EN-US\">: Wir kooperieren tats\u00e4chlich mit dem Innenministerium und dem FSB \u2013 sowie mit verschiedenen anderen Organisationen wie <\/span><span lang=\"EN-US\">der <\/span><span lang=\"EN-US\">Interpol und zahlreichen <\/span><span lang=\"EN-US\">Response-Zentren<\/span> <span lang=\"EN-US\">weltweit<\/span><span lang=\"EN-US\">. Die Aufgabe von Kaspersky Lab besteht jedoch ausschlie\u00dflich darin, <\/span><span lang=\"EN-US\">Cyberkriminellen auf die Schliche zu kommen<\/span><span lang=\"EN-US\">. Jede andere Form der Zusammenarbeit w\u00fcrde gegen unsere Prinzipien versto\u00dfen. Cyberkriminelle von den virtuellen Stra\u00dfen zu <\/span><span lang=\"EN-US\">verbannen<\/span><span lang=\"EN-US\">, <\/span><span lang=\"EN-US\">kommt ganz und gar<\/span><span lang=\"EN-US\"> der Gesellschaft<\/span><span lang=\"EN-US\"> zugute;<\/span> <span lang=\"EN-US\">wie <\/span><span lang=\"EN-US\">etwa <\/span><span lang=\"EN-US\">im Falle der <\/span><span lang=\"EN-US\"><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/bye-bye-lurk\/8554\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neutralisierung von Lurk<\/a><\/span><span lang=\"EN-US\">, einer Gruppe, die mehr als 3 Milliarden Rubel (etwa 100 Millionen <\/span><span lang=\"EN-US\">US-<\/span><span lang=\"EN-US\">Dollar) von den Bankkonten russischer B\u00fcrger <\/span><span lang=\"EN-US\">stahl<\/span><span lang=\"EN-US\">.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Obwohl wir in letzter Zeit <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/Bj-RbqtAEyp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">keinen allzu gro\u00dfen Grund<\/a> darin gesehen haben, mit europ\u00e4ischen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zusammenzuarbeiten, tun wir es weiterhin und verst\u00e4rken unser Engagement mit anderen \u00e4hnlichen Strukturen sogar noch weiter. Es wird keinen Frieden auf der Welt geben, bis alle Cyberkriminellen gefasst sind. Da wir nicht die n\u00f6tige Autorit\u00e4t haben, die Kriminellen selbst hinter Schloss und Riegel zu bringen, helfen wir denen, die dies tun, gerne dabei. Wir teilen keine Benutzerdaten mit irgendwelchen Spezialdiensten. Alle Daten werden von uns mit \u00e4u\u00dferster Sorgfalt behandelt, anonym verwendet und vor jeglicher Art von Datenlecks gesch\u00fctzt.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fazit: Kaspersky Lab kooperiert mit Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, aber nur im Rahmen von Cybercrime-Untersuchungen. Wir geben keine Daten an unbefugte Dritte weiter. &lt;!\u2013<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Mythos Nr. 3: Kaspersky schreibt Viren selbst<\/h3>\n<p><span lang=\"EN-US\">Viele Leute sind der Meinung, dass wir bestimmte Malware selbst entwickeln, nur um sie dann auch selbst wieder aufdecken zu k\u00f6nnen. Angeblich tun wir das, um den Unternehmensumsatz zu steigern. Wer braucht schlie\u00dflich AV-Programme, wenn es keine Viren gibt?<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Dieser Mythos hat weder einen historischen noch einen anderen Hintergrund; es handelt sich schlichtweg um eine reine Verschw\u00f6rungstheorie. Stellen Sie sich das Ausma\u00df des Reputationsschadens vor, den wir erleiden w\u00fcrden, wenn wir Viren tats\u00e4chlich selber schreiben und unsere Konkurrenten und die Medien dies herausfinden w\u00fcrden. Und so etwas h\u00e4tten sie inzwischen mit Sicherheit herausgefunden: Vielleicht wussten Sie es noch nicht, aber mithilfe des Schadcodes kann der Malware-Autor zur\u00fcckverfolgt werden. Wenn jemand jemals unsere Fingerabdr\u00fccke auf einem Virus gefunden h\u00e4tte, w\u00e4re Kaspersky Lab bereits in der Luft zerrissen worden. <\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Und es gibt auch keinen Grund, weshalb wir die Nachfrage nach unserer Antivirensoftware erh\u00f6hen m\u00fcssten. Unser Unternehmen besch\u00e4ftigt fast 4.000 Mitarbeiter und sie alle sind ausreichend besch\u00e4ftigt, ohne die zus\u00e4tzliche Aufgabe, Viren zu schreiben. Bedenken Sie, dass wir im vergangenen Jahr\u00a0<a href=\"https:\/\/securelist.com\/ksb-overall-statistics-2017\/83453\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr als 15 Millionen b\u00f6sartige Objekte<\/a> erfasst haben. Denken Sie wirklich, dass wir unsere eigenen Viren schreiben m\u00fcssen?<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"EN-US\">Schlie\u00dflich w\u00fcrde das gegen unsere ethischen Prinzipien versto\u00dfen. Wir sind stolz darauf zu sagen, dass unsere Mission darin besteht, die Welt zu einem sichereren Ort zu machen, und das Schreiben von Malware stimmt nicht gerade mit diesem Ziel \u00fcberein.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fazit: Nein, Kaspersky schreibt keine Viren.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Woher stammen die Mythen?<\/h2>\n<p><span lang=\"EN-US\">Der Mythos, dass unsere Produkte die Rechenleistung verlangsamen, basiert, wie es bei Mythen h\u00e4ufig der Fall ist, auf historischen Tatsachen, die in der Gegenwart nicht mehr zutreffend sind. Der Mythos \u00fcber unsere vermeintlichen KGB-Verbindungen ist das Ergebnis falsch interpretierter Informationen \u00fcber die Zusammenarbeit von Kaspersky Lab mit Strafverfolgungsbeh\u00f6rden. Der Mythos, dass wir selbst Viren schreiben, macht selbst f\u00fcr uns keinen Sinn. Aber was w\u00fcrden Menschen blo\u00df ohne Verschw\u00f6rungstheorien tun?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaspersky beeintr\u00e4chtigt die Rechenleistung, kollaboriert mit dem KGB und schreibt Viren selbst? 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