{"id":16265,"date":"2018-04-04T10:46:05","date_gmt":"2018-04-04T08:46:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=16265"},"modified":"2019-11-22T12:17:42","modified_gmt":"2019-11-22T10:17:42","slug":"battle-of-eprivacy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/battle-of-eprivacy\/16265\/","title":{"rendered":"Der Kampf um die ePrivacy-Verordnung"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Chaos Communications Congress kommen Experten zusammen, um die Top-Themen rund um Sicherheit, Privatsph\u00e4re und Menschenrechte des digitalen Zeitalters zu diskutieren. Nat\u00fcrlich stand dieses Jahr die neue europ\u00e4ische Datenschutzrichtlinie f\u00fcr elektronische Kommunikation auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>Ingo Dachwitz, Redakteur der Nachrichten-Website zu digitalen Freiheitsrechten und anderen netzpolitischen Themen <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Netzpolitik.org<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z6znX8gLnas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">sprach \u00fcber die neue Regulierung<\/a> \u2013 worum es dabei genau geht, wie sie das Internet ver\u00e4ndern kann und warum die meisten Vertreter der Internetwirtschaft der Meinung sind, dass die Folgen katastrophal sein werden.<\/p>\n<h2>Eine kurze Geschichte der Datenschutzregulierung in Europa<\/h2>\n<p>Vielleicht kennen Sie die ePrivacy-Verordnung bereits oder haben zumindest davon geh\u00f6rt. In der EU wurde eine \u00f6ffentliche Konsultation durchgef\u00fchrt, die bereits in vielen europ\u00e4ischen Medien diskutiert wurde. In diesem Beitrag fassen wir die Anf\u00e4nge der ePrivacy in Europa f\u00fcr Sie zusammen.<\/p>\n<p>In den 90er Jahren erfuhren das Internet und somit auch die Anzahl der Nutzerdaten ein rapides Wachstum. Unternehmen entwickelten neue Methoden Nutzerdaten zu erwerben und zu verarbeiten, die sich folglicherweise in ein wertvolles Gut verwandelten. Denn je mehr Nutzerdaten ein Unternehmen besitzt und je effektiver es diese Daten analysiert, desto pr\u00e4ziser kann das Unternehmen Zielkunden anvisieren und Produkte verkaufen, indem es den Nutzern Anzeigen basierend auf den von ihnen generierten Daten darlegt.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>#DSGVO: Die vorgeschlagene ePrivacy-Verordnung der Europ\u00e4ischen Kommission tritt im Mai 2018 in Kraft. Warum es sich hierbei um eine Lobbyschlacht handelt und wer welche Interessen vertritt, erfahren Sie hier:<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fase5&amp;text=%23DSGVO%3A+Die+vorgeschlagene+ePrivacy-Verordnung+der+Europ%C3%A4ischen+Kommission+tritt+im+Mai+2018+in+Kraft.+Warum+es+sich+hierbei+um+eine+Lobbyschlacht+handelt+und+wer+welche+Interessen+vertritt%2C+erfahren+Sie+hier%3A\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission fing damit an, allen Bereichen rund um das Thema ePrivacy besondere Aufmerksamkeit zu schenken und kam zu dem Schluss, dass die aktuelle Situation eine gesetzliche Regulierung auf h\u00f6herem Niveau als zuvor erforderlich machte. Aus diesem Grund wurde die Datenschutzrichtlinie, der erste Rechtsakt zum Schutz personenbezogener Daten, stolze 21 Jahre sp\u00e4ter, im April 2017, durch die <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/what-you-need-to-know-about-gdpr\/10156\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)<\/a> abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die Verordnung zielt darauf ab, personenbezogene Daten strenger zu definieren und kategorisieren sowie die Schutzvorschriften bez\u00fcglich der Daten von EU-B\u00fcrgern \u2013 seien es genetische, intellektuelle, kulturelle, wirtschaftliche oder soziale Informationen \u2013 zu vereinheitlichen und zu st\u00e4rken. Beispiele daf\u00fcr sind unter anderem IP-Adressen, Kundennamen, Telefonnummern, Lieferantenstammdaten, Mitarbeiterdaten und vieles mehr.<\/p>\n<h3>Die Definition der neuen ePrivacy-Verordnung<\/h3>\n<p>Die ePrivacy-Verordnung, die im Mai 2018 in Kraft tritt, spezifiziert die DSGVO \u00a0im Hinblick auf Vorgaben f\u00fcr datenschutzfreundliche Software-Technik. Gr\u00f6\u00dftenteils \u00e4hneln ihre Prinzipien weitesgehend denen der DSGVO; der Hauptunterschied besteht jedoch darin, dass die ePrivacy-Verordnung personenbezogene Daten in zwei gro\u00dfe Teile unterteilt: Inhaltsdaten (Textnachrichten, Bilder, verwendete Sprachen usw.) und Metadaten \u2013 \u201eDaten \u00fcber die Daten\u201c bzw. Informationen \u00fcber die Inhaltsdateien. Metadaten f\u00fcr Websites enthalten beispielsweise Schl\u00fcsselw\u00f6rter, Cookies, Fingerabdruckdaten, usw. Metadaten sind enorm wichtig f\u00fcr jeden, der andere im Netz definieren, tracken und ihr Verhalten analysieren m\u00f6chte.<\/p>\n<div id=\"attachment_21807\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 1034px\">\n<p><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/03\/29032403\/metadata-cia-quote-34c3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-21807\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/03\/29032403\/metadata-cia-quote-34c3-1024x763.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"763\"><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Obwohl diese Folie von einem anderen Vortrag auf dem Chaos Communication Congress stammt, kommt hier gut zur Geltung, wie wichtig Metadaten heute sind<\/p>\n<\/div>\n<p>Das Leitprinzip der ePrivacy-Verordnung bez\u00fcglich aller Arten von Nutzerdaten im Netz lautet: \u201eDatenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen\u201c. Das bedeutet:<\/p>\n<ul>\n<li>Daten k\u00f6nnen nur mit der aktiven Zustimmung eines Benutzers gesammelt werden und m\u00fcssen gel\u00f6scht oder anonymisiert werden, wenn sie f\u00fcr eine Kommunikation nicht mehr ben\u00f6tigt werden (Artikel 6).<\/li>\n<li>Alle Formen des Online-Trackings m\u00fcssen streng kontrolliert werden, beginnend damit, dass Benutzer gefragt werden m\u00fcssen, ob sie getrackt werden m\u00f6chten. Tracking (standardm\u00e4\u00dfig ohne die Erlaubnis des Benutzers) und sogenannte \u201eTracking Walls\u201c (die den Zugriff auf Website-Inhalte blockieren, wenn der Nutzer dem Tracking nicht ausdr\u00fccklich zustimmt) sind verboten (Artikel 7, 8, 9).<\/li>\n<li>Offline-Tracking (mittels Bluetooth oder WLAN) darf nur zu statistischen Zwecken oder nach ausdr\u00fccklicher Zustimmung eines Nutzers verwendet werden (Artikel 8).<\/li>\n<li>Die Anbieter von Kommunikationsdiensten m\u00fcssen Nutzerdaten mithilfe von End-to-End-Verschl\u00fcsselung sch\u00fctzen; diese Daten k\u00f6nnen ausschlie\u00dflich vom Nutzer selbst entschl\u00fcsselt werden (Artikel 17).<\/li>\n<li>Die Anwendung von Schutzma\u00dfnahmen seitens der Nutzer vor Tracking oder Targeting (z. B. Werbeblocker) darf von Kommunikationsdienstleistern nicht verboten werden (Artikel 17).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Das Schlachtfeld<\/h3>\n<p>Mit dem Vorschlag der Verordnung im Januar 2017, wurden seitens der europ\u00e4ischen Gesellschaft hitzige Debatten diesbez\u00fcglich gef\u00fchrt. Europas gr\u00f6\u00dfte Medien sowie Vertreter von Internetunternehmen haben den gemeinsamen Standpunkt ge\u00e4u\u00dfert, dass die Verordnung nicht nur wenig hilfreich f\u00fcr Nutzer, sondern zudem auch benutzerunfreundlich und unproduktiv ist.<\/p>\n<p>Branchenlobbyisten f\u00fcr ePrivacy in der EU, wie das Interactive Advertising Bureau (IAB), DigitalEurope, die EACA (Europ\u00e4ische Vereinigung der Kommunikationsagenturen), die European Magazine Media Association (EMMA) und viele mehr (zu den Mitgliedern dieser Organisationen z\u00e4hlen unter anderem Unternehmen wie Amazon, Facebook, Google, Apple, Microsoft, die gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Digital-, Werbe- und PR-Agenturen sowie Medienunternehmen) riefen eine Internetkampagne namens \u201e<a href=\"http:\/\/www.likeabadmovie.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Like a Bad Movie<\/a>\u201c gegen die Verordnung ins Leben. Behauptet wird, dass die Genehmigung der Verordnung den Nutzern und dem Internet als Ganzes schaden wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Datengetriebene Werbeeinnahmen zu begrenzen wird die Menge an qualitativ hochwertigem Journalismus verringern; das wiederum f\u00fchrt zu weniger hochwertigen Informationsquellen und weniger Meinungsvielfalt im Internet;<\/li>\n<li>Die Gesch\u00e4ftsmodelle n\u00fctzlicher Apps, die von datengetriebenen Werbeeinnahmen leben, fallen auseinander;<\/li>\n<li>Die Verordnung verwirrt die Verbraucher und zwingt sie, die Datenschutzeinstellungen auf jedem einzelnen Ger\u00e4t, in jedem Browser und auf jeder Website individuell zu verwalten;<\/li>\n<li>Es werden deutlich weniger kostenlose Inhalte zur Verf\u00fcgung stehen, da Websites keine Einnahmen aus datengetriebenen Anzeigen mehr erzielen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus Sicht der Lobbyisten bedroht die Verordnung datengetriebene Gesch\u00e4ftsmodelle und wird deshalb <a href=\"https:\/\/corporateeurope.org\/power-lobbies\/2017\/10\/big-data-watching-you\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">stark angefechtet<\/a>. Von den 41 Lobbysitzungen zu ePrivacy, die 2016 mit EU-Kommissaren gehalten wurden, vertraten 36 unternehmerische Interessen. Folglicherweise fehlen dem endg\u00fcltigen Vorschlag der Verordnung bereits einige Dinge, die im Entwurf enthalten waren. Die Definition von Metadaten ist beispielsweise sehr vage und der Vorschlag, die Standard-Einstellungen f\u00fcr die Privatsph\u00e4re auf Computerausr\u00fcstungen sicherzustellen, wurde ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Der Kampf geht weiter. Die am 23. Oktober 2017 vom Europ\u00e4ischen Parlament vorgenommenen <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+REPORT+A8-2017-0324+0+DOC+XML+V0\/\/DE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u00c4nderungen der Verordnung<\/a> versch\u00e4rfen die Vorschriften, die die Branchenvertreter weiterhin einschr\u00e4nken. Die Lobbyisten haben das Handtuch allerdings noch nicht geschmissen; noch gibt es Zeit f\u00fcr neue Ab\u00e4nderungen, die das Dokument vollst\u00e4ndig ver\u00e4ndern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"BodyB\"><span lang=\"RU\">Das ist alles, was wir bisher zum Thema wissen. Nat\u00fcrlich werden wir den Ablauf der Geschehnisse im Auge behalten und empfehlen Ihnen, das Gleiche zu tun. Die globale Auswirkung der Verordnung wird enorm sein, da das Internet m\u00f6glicherweise nicht mehr von Nutzerdaten finanziert werden kann. Das macht die Regulierung, wenn sie verabschiedet wird, zu einem der wichtigsten bevorstehenden Events des Jahres \u2013 sie wird f\u00fcr die Weltwirtschaft definitiv mehr bedeuten als die kommende Fussball-Weltmeisterschaft.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorgeschlagene ePrivacy-Verordnung der Europ\u00e4ischen Kommission tritt im Mai 2018 in Kraft. Warum es sich hierbei um eine Lobbyschlacht handelt und wer welche Interessen vertritt, erfahren Sie in diesem Beitrag.<\/p>\n","protected":false},"author":2455,"featured_media":16503,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6,2286],"tags":[2844,2843,2857,2510,2937,1692,130,645],"class_list":{"0":"post-16265","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news","8":"category-privacy","9":"tag-34c3","10":"tag-ccc","11":"tag-chaos-communications-congress","12":"tag-dsgvo","13":"tag-eprivacy","14":"tag-eu","15":"tag-privatsphare","16":"tag-technologie"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/battle-of-eprivacy\/16265\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/battle-of-eprivacy\/12908\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/battle-of-eprivacy\/10779\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/battle-of-eprivacy\/15053\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/battle-of-eprivacy\/13331\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/battle-of-eprivacy\/12710\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/battle-of-eprivacy\/15612\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/battle-of-eprivacy\/15262\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/battle-of-eprivacy\/21805\/"},{"hreflang":"pl","url":"https:\/\/plblog.kaspersky.com\/battle-of-eprivacy\/9131\/"},{"hreflang":"ja","url":"https:\/\/blog.kaspersky.co.jp\/battle-of-eprivacy\/19962\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/battle-of-eprivacy\/19937\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/battle-of-eprivacy\/19964\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/34c3\/","name":"34c3"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2455"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16265"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21001,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16265\/revisions\/21001"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}