{"id":16090,"date":"2018-03-16T10:31:21","date_gmt":"2018-03-16T08:31:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=16090"},"modified":"2018-12-14T10:34:51","modified_gmt":"2018-12-14T08:34:51","slug":"sun-and-wind-energy-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/16090\/","title":{"rendered":"So k\u00f6nnten Solar- und Windenergie in der Zukunft aussehen"},"content":{"rendered":"<p>Es ist vollkommen normal, einen Blick auf die Zukunft zu werfen und dar\u00fcber nachzudenken, wie sich unsere Welt und unser Leben in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten ver\u00e4ndern k\u00f6nnten. Der Ausgangspunkt f\u00fcr solche Spekulationen ist immer das Hier und Jetzt \u2013 die Probleme unserer Zeit. Viele beginnen beispielsweise mit der anhaltenden Frage nach dem globalen F\u00f6rdermaximum f\u00fcr \u00d6l und Gas, die noch immer unsere Hauptenergiequellen darstellen.<a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/03\/13083509\/sun-and-wind-energy-future-featured.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-21544\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/92\/2018\/03\/13083509\/sun-and-wind-energy-future-featured-1024x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"672\"><\/a><\/p>\n<p>Ein deutsches Team teilte auf dem <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/34c3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">34. Chaos Communication Congress<\/a> seine Vorstellungen von der idealen Energiequelle. Alternative Energiequellen m\u00fcssen:<\/p>\n<ul>\n<li>Unersch\u00f6pflich zur Verf\u00fcgung stehen;<\/li>\n<li>Der Natur keinen Schaden zuf\u00fcgen;<\/li>\n<li>Immer und \u00fcberfall zur Verf\u00fcgung stehen;<\/li>\n<li>Durch die Verwendung bereits bestehender Technologien auch in Entwicklungsphasen einen wirtschaftlichen Vorteil schaffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anja Kohfeldt und Stefan Junk stellen sich eine Zukunft mit Solarstationen in der erdnahen Umlaufbahn vor; Ihr Kollege Kristoph Sieg ist davon \u00fcberzeugt, dass die heutigen Kraftwerke von fliegenden Windenergieanlagen abgel\u00f6st werden.<\/p>\n<h2>Eine kosmische Mikrowelle<\/h2>\n<p>Die erste alternative Energiequelle von der das Team auf dem Kongress sprach, war die Solarenergie. Allerdings nicht in dem Sinne, wie wir sie bislang kennen: Denn die Wissenschaftler schlagen vor, ein riesiges Solarkraftwerk in die<a href=\"https:\/\/media.ccc.de\/v\/34c3-8869-saving_the_world_with_space_solar_power\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> erdnahe Umlaufbahn<\/a> zu bringen. Auf diese Weise k\u00f6nnten alle Probleme gel\u00f6st werden, die uns derzeit davon abhalten, die Sonne maximal zu nutzen: Wolken, Standort (sowohl Standortwahl als auch die Notwendigkeit mehrerer Standorte f\u00fcr einen 24\/7-Betrieb) und Infrastruktur zum \u00dcbertragen der Energie auf festen Boden. Die gewonnene Energie kann mittels Mikrowellenstrahlung auf die Erdoberfl\u00e4che \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>Werden umkreisende Solarpanels und fliegende Drohnen unsere \u00d6lquellen eines Tages ersetzen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fp1j1&amp;text=Werden+umkreisende+Solarpanels+und+fliegende+Drohnen+unsere+%C3%96lquellen+eines+Tages+ersetzen%3F+Wir+wagen+einen+Blick+in+die+Zukunft+\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Bei diesem System gibt es allerdings die ein oder anderen Nachteile. Zum einen w\u00fcrden enorme Kosten f\u00fcr den Bau und die Inbetriebnahme anfallen; nach vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzungen k\u00f6nnten sich diese sogar auf mehrere zehn Milliarden US-Dollar belaufen. Zum anderen m\u00fcsste die Umlaufbahn st\u00e4ndig angepasst werden, um die Anziehungskraft des Mondes und andere Einfl\u00efsse zu kompensieren, was nicht ganz einfach und vor allem nicht ganz billig ist.<\/p>\n<p>Auch der Energietransfer stellt sich als besonders schwierig heraus. Die Erzeugung eines Mikrowellenstrahls und seine \u00dcbertragung zur Erde erfordert eine riesige (etwa 1 km lange) bodengest\u00fctzte Antenne und einen noch gr\u00f6\u00dferen bodengest\u00fctzten Empf\u00e4nger (bis zu 5 km Durchmesser). Ein fehlgeleiteter Strahl w\u00fcrde katastrophale Folgen haben und alles auf seinem Weg in einen knusprigen Weihnachtsbraten verwandeln. Ein sehr be\u00e4ngstigender Gedanke, wenn man die Chancen eines Rechenfehlers oder m\u00f6gliche kriminelle Einwirkungen bedenkt.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz wird die Idee bereits von stolzen drei Raumfahrtagenturen untersucht: der NASA, der japanischen JAXA und Chinas CNSA. Die Technologie befindet sich bislang noch in Kinderschuhen, dennoch ist die Forschung im vollen Gange und die Technologie wird langsam aber sicher immer weiter ausgefeilt.<\/p>\n<h3>Wind der Ver\u00e4nderung<\/h3>\n<p>Wissenschaftler haben eine weitere Alternative zu \u00d6l, Gas und Atomenergie im \u00c4rmel, die unseres Erachtens nach durchaus realistischer erscheint. Die Idee, die hinter der alternativen Energiequelle steckt, ist,\u00a0 Windenergieanlagen ein komplettes Makeover zu verpassen und die riesigen Windm\u00fchlen in unbemannte Luftfahrzeuge (unmanned aerial vehicles, UAVs) zu verwandeln, die per Kabel an einer Bodenstation befestigt sind.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtige Windenergieanlagen stehen oftmals still, da die Bewegung der Luftmassen in der H\u00f6he einer Standard-Windenergieanlage relativ unregelm\u00e4\u00dfig ist. Die Drohnen hingegen k\u00f6nnen H\u00f6hen von 200 Metern bis hin zu einem Kilometer erreichen. Der Wind in dieser H\u00f6he ist deutlich st\u00e4rker und stabiler.<\/p>\n<p>Ein Generator kann entweder an einer Drohne (deren Rotorbl\u00e4tter Strom erzeugen) oder an der Bodenstation (wo die Drohne durch die Bewegung des Kabels unter dem Einfluss des Windes Energie erzeugt) montiert werden. In der Theorie handelt es sich hierbei um eine nahezu perfekte Energiequelle: immer und \u00fcberall verf\u00fcgbar, unbedenklich f\u00fcr die Natur und ohne kostspielige F+E.<\/p>\n<p>Die Idee ist allerdings auch nicht ganz neu: Erste vergleichbare Projekte wurden bereits in den siebziger Jahren vorgeschlagen. Die Aufgabe ein fliegendes Objekt auf relativ niedriger Flugh\u00f6he entlang einer komplexen Flugbahn zu steuern, bedarf jedoch einer aufwendigen Rechenleistung. Computer, die zugleich leistungsstark und kompakt genug f\u00fcr kleine Flugobjekte sind, wurden erst in den letzten Jahren auf den Markt gebracht.<\/p>\n<p>Die Idee wird zunehmend gr\u00f6\u00dfer und realistischer: Eine Open-Platform-Software wurde entwickelt und online gestellt, um sowohl das strukturelle Design als auch das Design der eigentlichen Drohnen in Aktion zu testen und ihm von m\u00f6glichst vielen Menschen einen letzten Feinschliff zu verpassen. Wenn Sie m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie den Testern sogar mit helfender Hand zur Seite stehen. Sehen Sie sich daf\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.lhc-ilc.physik.uni-bonn.de\/forschung\/airborne-wind-energy\/airborne-wind-energy?set_language=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">diese Website<\/a> an.<\/p>\n<h3>Gibt es noch andere M\u00f6glichkeiten?<\/h3>\n<p>Volltreffer! Sie werden vermutlich bereits von geothermischer und Gezeiten-Energie sowie von verschiedenen Arten von Biokraftstoffen geh\u00f6rt haben. Die schlausten K\u00f6pfe weltweit geben ihr Bestes, um jede M\u00f6glichkeit zur alternativen Energiequelle genau zu \u00fcberpr\u00fcfen; der Heilige Gral ist bis jetzt allerdings noch nicht in greifbarer N\u00e4he, da jedes Szenario seine Vor- und Nachteile hat.<\/p>\n<p>Wer wei\u00df? Vielleicht wird es in 20 oder 30 Jahren keine qualmenden Kraftwerke mehr geben, da diese bereits durch Drohnen ersetzt worden sind, die \u00fcber den dramatisch ver\u00e4nderten Stadtbildern und Skylines der Welt schweben. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, werfen Sie einen Blick auf unsere Website <a href=\"https:\/\/2050.earth\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Earth 2050<\/a>. Hier finden Sie zahlreiche Prognosen von Experten, Futuristen und Internetnutzern. Teilen Sie uns auch Ihre Zukunftsvision mit. Wer sagt, dass diese vielleicht nicht irgendwann in die Tat umgesetzt wird?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solar- und Windenergie k\u00f6nnten \u00d6l und Gas eines Tages ersetzen.<\/p>\n","protected":false},"author":2484,"featured_media":16091,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2712,2287],"tags":[2844,2843,2845,828,2928,1544],"class_list":{"0":"post-16090","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-special-projects","8":"category-technology","9":"tag-34c3","10":"tag-ccc","11":"tag-chaos-communication-congress","12":"tag-drohnen","13":"tag-earth-2050","14":"tag-technologien"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/16090\/"},{"hreflang":"en-in","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.in\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/12768\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/10577\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/14889\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/13204\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/12627\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/15520\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/15174\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/19872\/"},{"hreflang":"tr","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.tr\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/4790\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/21543\/"},{"hreflang":"fr","url":"https:\/\/www.kaspersky.fr\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/10096\/"},{"hreflang":"pt-br","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.br\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/10238\/"},{"hreflang":"pl","url":"https:\/\/plblog.kaspersky.com\/sun-and-wind-energy-future\/9079\/"},{"hreflang":"ja","url":"https:\/\/blog.kaspersky.co.jp\/sun-and-wind-energy-future\/19869\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/19802\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/sun-and-wind-energy-future\/19829\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/34c3\/","name":"34c3"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2484"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16090"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16097,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16090\/revisions\/16097"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}