{"id":15988,"date":"2018-02-28T11:46:50","date_gmt":"2018-02-28T09:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=15988"},"modified":"2018-03-02T16:26:42","modified_gmt":"2018-03-02T14:26:42","slug":"418-prozent-der-deutschen-mit-virusinfektion-nach-porno-seiten-besuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/418-prozent-der-deutschen-mit-virusinfektion-nach-porno-seiten-besuch\/15988\/","title":{"rendered":"41,8 Prozent der Deutschen mit Virusinfektion nach Webseitenbesuch f\u00fcr Erwachsene"},"content":{"rendered":"<p>Genau 50 Jahre nach der sexuellen Revolution der 68er-Generation erlebt Deutschland eine digitale Sexwelle, auf die in punkto Cyberverh\u00fctung noch nicht alle ad\u00e4quat vorbereitet sind. So nutzen drei von vier vollj\u00e4hrigen Nutzern in Deutschland (71,4 Prozent) mit ihren elektronischen Ger\u00e4ten (Rechner, Laptop, Tablet oder Smartphone) Internetseiten, deren Inhalt eindeutig nur f\u00fcr Erwachsene bestimmt ist. 61,1 Prozent tun dies sogar mindestens einmal pro Tag. Jedoch haben sich auch 41,8 Prozent beim Besuch solcher Webseiten bereits einen Virus (Schadprogramm) eingefangen. Eine weltweite Kaspersky-Studie zur Nutzung von Webseiten f\u00fcr die Deckung sexueller Bed\u00fcrfnisse hat das digitale Sexleben der Deutschen in konkrete Zahlen gefasst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15990\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2018\/02\/28114749\/porn-themed-threats-report-featured-1024x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"672\"><\/p>\n<p>Der Zugriff auf Erwachseneninhalte erfolgt in Deutschland mit 47,1 Prozent bevorzugt in den Abendstunden zwischen 20 Uhr und 24 Uhr. Doch die Seiten werden auch tags\u00fcber aufgerufen. 26,3 Prozent geben zu, zumindest gelegentlich daf\u00fcr auch dienstlich genutzte Ger\u00e4te zu gebrauchen. 21,3 Prozent besuchen das Internet zur sexuellen Befriedigung auch w\u00e4hrend der Arbeitszeit, 6,7 Prozent tun dies sogar h\u00e4ufig.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>#Kaspersky-Studie: 41,8 Prozent der Deutschen mit Virusinfektion nach Porno-Seiten-Besuch<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fyea4&amp;text=%23Kaspersky-Studie%3A+41%2C8+Prozent+der+Deutschen+mit+Virusinfektion+nach+Porno-Seiten-Besuch+\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Der Aufruf einschl\u00e4giger Internetinhalte ist den Nutzern dennoch eher peinlich. Kommt es n\u00e4mlich zu einer Virusinfektion in Folge eines Besuchs solcher Seiten, versuchen 26 Prozent, den Grund daf\u00fcr anderen Familienmitgliedern oder Freunden in die Schuhe zu schieben. Jeder F\u00fcnfte hat eine Infektion in Folge des Aufrufs entsprechender Inhalte bereits einmal abgestritten. Cyberkriminelle nutzen diese Scham ganz bewusst, um Malware mit Hilfe pornografischer Inhalte zu verbreiten.<\/p>\n<p><strong>Mangelnde digitale Verh\u00fctung bei wachsender Virenbedrohung<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich f\u00e4llt diese Art von Malware auf fruchtbaren Boden, denn laut Kaspersky-Studie k\u00f6nnen 9,4 Prozent der Befragten in Deutschland nicht oder nicht sicher sagen, ob auf ihren Rechnern oder anderen Ger\u00e4ten eine Schutzl\u00f6sung installiert ist. Ein Grund daf\u00fcr ist wohl der Irrglaube, dass bei Smartphones und Tablets generell keine Infektionsgefahr best\u00fcnde. Immerhin 12,3 Prozent der befragten Erwachsenen in Deutschland sind dieser Meinung. Und sogar etwa jeder Vierte glaubt, dass allein die Einstellung des Browsers auf den privaten Modus oder das L\u00f6schen der Liste besuchter Webseiten eine Virusinfektion verhindern k\u00f6nne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15994\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2018\/02\/28115747\/david_jacoby.jpg\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"141\"><br>\n\u201eWenn es um sicheres Surfen geht, stehen Erwachsene mit heruntergelassenen Hosen da, denn viele betreiben keinerlei Cyberverh\u00fctung\u201c, sagt David Jacoby, Security Evangelist und Sprecher bei Kaspersky Lab. \u201e2017 haben wir allein 27 Varianten von PC-Malware gefunden, die speziell auf das Abfangen der Zugangsdaten f\u00fcr Webseiten mit pornografischem Bezahlinhalt ausgelegt waren. Webseiten mit Erwachseneninhalten sind f\u00fcr Cyberkriminelle deshalb so attraktiv, da so eine enorme Anzahl von Nutzern infiziert werden kann und die Anwender auf Grund der peinlichen Umst\u00e4nde eine Infektion wahrscheinlich weniger oft melden. Kaspersky Lab identifiziert t\u00e4glich circa 323.000 Malware-Bugs, mit deren Hilfe man Identit\u00e4ten stehlen, Computerdateien zerst\u00f6ren oder Internet-Nutzer erpressen kann.\u201c<\/p>\n<p>Auch mobile Malware versteckt sich gerne hinter Erwachseneninhalten. So haben die Kaspersky-Experten in der weltweiten Untersuchung mehr als 23 Familien von Android-Malware ausgemacht, die ihre wahre Funktionalit\u00e4t mit pornografischen Versprechen tarnen. 2017 kam es bei 25,4 Prozent (mindestens 1,2 Millionen) der mobilen Anwender wenigstens einmal zu einem Angriff mit mobiler Malware in Zusammenhang mit Erwachseneninhalten.<\/p>\n<p>Schutz vor einer Malware-Infektion bieten umfassende und plattform\u00fcbergreifende Cybersicherheitsl\u00f6sungen wie <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/advert\/downloads\/thank-you\/total-security-free-trial?redef=1&amp;THRU&amp;reseller=de_kdaily_acq_ona_smm__onl_b2c_kasperskydaily_banner_______\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Total Security<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die 10 Infektionsm\u00f6glichkeiten beim Cybersex<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Trojaner:<\/strong> Sie tarnen sich als harmlose Programme, in denen jedoch<br>\nin Wahrheit ein sch\u00e4dlicher Kern steckt.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Drive-by-Downloads:<\/strong> Eine g\u00e4ngige Methode zur Verbreitung von Malware, bei der Cyberkriminelle unsichere Webseiten mit sch\u00e4dlichen Skripten best\u00fccken, die beim Besuch der Webseite automatisch zu einer Infektion f\u00fchren. Damit werden dann nicht gepatchte Anwendungen auf dem Rechner der Opfer angesprochen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Clickjacking:<\/strong> Dabei werden Webseiten mit anderen Objekten \u00fcberlagert. Der Nutzer glaubt, auf die \u00fcberlagerten Objekte zu klicken, l\u00f6st aber stattdessen die urspr\u00fcngliche Funktion auf der Webseite aus. Das l\u00e4sst sich ausnutzen, um Malware zu installieren, den Zugriff auf Online-Konten zu erlangen oder eine Webcam zu aktivieren.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Tinder Bots:<\/strong> Automatische Programme, die reale Personen auf Dating-Webseiten vort\u00e4uschen, welche das Interesse der Nutzer nur deshalb gewinnen wollen, um an vertrauliche Daten zu gelangen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Catphishing:<\/strong> Hier pr\u00e4sentieren sich Cyberkriminelle auf Dating-Websites oder Chatrooms, um Nutzer zum Live-Sexchat zu animieren oder dazu, pornografische Bilder anzuschauen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong>Ransomware:<\/strong> Cyberkriminelle blockieren den Ger\u00e4tezugang, oft verbunden mit dem Hinweis, auf dem Ger\u00e4t seien unerlaubte Daten pornografischer Natur gefunden worden. Es wird bewusst davon ausgegangen, dass Anwender auf Grund der Umst\u00e4nde eher nicht versuchen werden, die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden einzuschalten.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong>W\u00fcrmer:<\/strong> Programme, die sich replizieren lassen, ihren Code jedoch nicht in anderen Dateien ablegen. Sie installieren sich selbst auf den Ger\u00e4ten ihrer Opfer und suchen dann nach Wegen, sich auf weitere Ger\u00e4te fortzupflanzen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong>Pornware:<\/strong> Das k\u00f6nnen legitime Programme sein oder auch Adware, die \u00fcber ein anderes, sch\u00e4dlichen Programm installiert wurde; immer mit dem Ziel, einschl\u00e4gigen Inhalt auf die Ger\u00e4te der Opfer zu bringen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong>Spyware:<\/strong> Diese Art Software gibt Angreifern die M\u00f6glichkeit, unbemerkt Informationen \u00fcber die Online-Aktivit\u00e4ten ihrer Opfer abzugreifen.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><strong>Falsche Antivirus-Software:<\/strong> Diese Programme arbeiten mit der Angst vor Malware beim Zugriff auf Porno-Webseiten. Mit deren Installation werden die Anwender jedoch nicht gesch\u00fctzt, sondern erst dadurch gesch\u00e4digt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ibspPKMGFtw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genau 50 Jahre nach der sexuellen Revolution der 68er-Generation erlebt Deutschland eine digitale Sexwelle, auf die in punkto Cyberverh\u00fctung noch nicht alle ad\u00e4quat vorbereitet sind. So nutzen drei von vier<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":15990,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1650],"class_list":{"0":"post-15988","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news","8":"tag-malware"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/418-prozent-der-deutschen-mit-virusinfektion-nach-porno-seiten-besuch\/15988\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/malware\/","name":"Malware"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15988"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16011,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15988\/revisions\/16011"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}