{"id":1553,"date":"2013-08-23T11:00:04","date_gmt":"2013-08-23T11:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=1553"},"modified":"2020-02-26T18:27:10","modified_gmt":"2020-02-26T16:27:10","slug":"was-google-uber-sie-verrat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/was-google-uber-sie-verrat\/1553\/","title":{"rendered":"Was Google \u00fcber Sie verr\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Es ist kein gro\u00dfes Geheimnis, dass Google jede Information, die es \u00fcber die Anwender sammelt, speichert. Dazu z\u00e4hlen unter anderem alle Suchbegriffe, die angeklicken Links, alle Gmail-Konversationen und so weiter. <a href=\"http:\/\/rt.com\/usa\/google-gmail-motion-privacy-453\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">K\u00fcrzlich best\u00e4tigten die Anw\u00e4lte von Google<\/a> wieder einmal, dass alle Daten \u201e<i>im Rahmen des normalen Gesch<\/i><i>\u00e4<\/i><i>ftsalltags<\/i><i>\u201e<\/i> gespeichert und verarbeitet werden, was nat\u00fcrlich auch das Filtern von Spam, die Auswahl der relevantesten Anzeigen und die individuelle Anpassung von Suchergebnissen enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/08\/06144717\/Google.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"Google\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/08\/06144717\/Google.png\" width=\"640\" height=\"420\"><\/a><\/p>\n<p>Der letzte Punkt ist den meisten Anwendern noch nicht bekannt, doch seit einigen Jahren hat jeder von uns sein eigenes Google. Wenn Sie etwas Lustiges, unerwartetes oder Ihre eigene Homepage auf der ersten Seite der Suchergebnisse finden, sollten Sie den Suchbegriff nicht gleich an Ihre Freunde weiterleiten \u2013 denn diese werden damit v\u00f6llig andere Suchergebnisse auf der ersten Seite erhalten. Und tats\u00e4chlich zeigen Ihre Suchergebnisse und die Kontext-Werbung auf anderen Webseiten, die mit Google zusammenarbeiten, ziemlich genau Ihre Interessen und Gewohnheiten. Und das Peinlichste daran? Zwar haben nur Google-Mitarbeiter und <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/faq-the-nsa-metadata-and-prism-programs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">vielleicht NSA-Agenten<\/a> Zugang zu den Google-Servern und Ihren dort gespeicherten Geheimnissen. Doch jeder kann einen Blick auf Ihren Bildschirm werfen \u2013 und das ist wahrscheinlich jemand, den Sie sch\u00e4tzen. Wenn Sie zum Beispiel Googles SafeSearch nicht eingeschaltet haben, und eine unschuldige Suchanfrage bringt als Ergebnis viele freiz\u00fcgige Fotos, zeigt das, dass Sie sich f\u00fcr solche Inhalte interessieren \u2013 vielleicht haben Sie fr\u00fcher \u00e4hnliche Suchergebnisse angeklickt. Werbe-Banner auf einer Webseite werden als Kontext-Banner bezeichnet, da sie sich auf Ihre Gmail-Konversationen und\/oder Suchergebnisse beziehen, und nicht auf die Inhalte der Webseite.<\/p>\n<p>Es ist also m\u00f6glich, einfach diese Werbebl\u00f6cke anzusehen und zum Beispiel herauszufinden, dass Sie sich f\u00fcr neue Autos interessieren, eine Herpes-Behandlung ben\u00f6tigen oder bald Ihr Hausdach reparieren m\u00fcssen. Nat\u00fcrlich funktionieren Kontext-Banner nicht immer ganz einwandfrei, so dass die daraus gezogenen Schlussfolgerungen eher Vermutungen sind als bewiesene Fakten. Auf der anderen Seite braucht es keinen gro\u00dfen Aufwand, solche Daten zu erhalten. Ein Eindringling muss nichts hacken, um all diese privaten Daten sehen zu k\u00f6nnen. Er braucht nur \u201ef\u00fcnf Minuten, um mit Ihrem Computer im Internet zu surfen\u201c.<\/p>\n<p>Die Nachverfolgung durch Suchmaschinen kann man nur mit etwas Aufwand umgehen. Google hat viel Geld ausgegeben und hart daran gearbeitet, die Anwender zu identifizieren und voneinander unterscheiden zu k\u00f6nnen. Es gibt zahlreiche Methoden daf\u00fcr. Neben den altbekannten <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/cracking-cookies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Cookies<\/a> gibt es bleibende Tracking-Bojen wie LSO und Flash-Cookies, und manchmal findet man auch einzigartige Browser-\u201eFingerabdr\u00fccke\u201c: spezifische Header bei einer Anfrage zum Herunterladen einer Webseite. Um all diese Verfolger loszuwerden, m\u00fcssen Sie den Browser-Cache und die Cookies abschalten, spezielle Browser-Plugins zum L\u00f6schen anderer lokal gespeicherter Dateien verwenden, AdBlocker- und NoScript-Erweiterungen installieren und sich nat\u00fcrlich niemals bei Google-Diensten einloggen.<\/p>\n<p>Wenn Sie all diese Einschr\u00e4nkungen anwenden, wird das Internet recht ungem\u00fctlich, so dass dies nur die paranoidsten Anwender tun werden. Doch es gibt noch ein paar M\u00f6glichkeiten. Sie k\u00f6nnten zum Beispiel eine weniger bekannte Suchmaschine verwenden, etw DuckDuckgo. Diese Suchmaschine verspricht, ohne Anwender-Anpassung und Verfolgung des Anwenders zu arbeiten, allerdings m\u00fcssen Sie dennoch mit den \u00fcberall pr\u00e4senten Google-Analytics-Trackern auf vielen Webseiten leben. Es ist auch nicht so einfach, Gmail nicht zu nutzen, doch Sie k\u00f6nnen zumindest einen separaten Browser f\u00fcr die Google-Dienste verwenden. Der passendste Kandidat ist hier <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/browser-security-google-chrome\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Google Chrome<\/a>, den Sie daf\u00fcr nicht f\u00fcr andere Dinge als die Google-Dienste verwenden sollten, wenn Ihnen Ihre Privatsph\u00e4re wichtig ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kein gro\u00dfes Geheimnis, dass Google jede Information, die es \u00fcber die Anwender sammelt, speichert. 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