{"id":1324,"date":"2013-07-08T12:00:59","date_gmt":"2013-07-08T12:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=1324"},"modified":"2017-09-27T15:08:29","modified_gmt":"2017-09-27T13:08:29","slug":"ein-fruchtiger-koder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/ein-fruchtiger-koder\/1324\/","title":{"rendered":"Ein fruchtiger K\u00f6der"},"content":{"rendered":"<p>Viele glauben nach wie vor, dass Apple-Computer gut vor Cyberkriminellen gesch\u00fctzt sind. Das war lange Zeit auch richtig, doch mittlerweile sind Apple-Anwender ein attraktives Ziel f\u00fcr Phishing-Angriffe geworden, da immer mehr Menschen Apple-Ger\u00e4te nutzen und meist auch Ihre Kreditkarten mit dem App Store oder iTunes verbunden haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/07\/06145032\/mac.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1325\" alt=\"Ein fruchtiger K\u00f6der\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/07\/06145032\/mac.png\" width=\"640\" height=\"420\"><\/a><\/p>\n<p>Apple hat mit dem neuen, moderierten iOS App Store und dem Mac App Store gute Arbeit geleistet, denn dadurch wird es f\u00fcr Cyberkriminelle extrem schwer, sch\u00e4dliche Apps auf die Anwenderger\u00e4te zu bekommen, vor allem, wenn die Anwender keine Software aus anderen Quellen auf den Mac laden. Es scheint also, als m\u00fcsste man sich um die Sicherheit keine Sorgen machen \u2013 doch das ist leider falsch. Denn es gibt zahlreiche Schadprogramme f\u00fcr den Mac und einige davon sind sehr weit verbreitet.<\/p>\n<p>Doch nicht nur um Schadprogramme m\u00fcssen sich die Anwender Sorgen machen. Um mit den neuen Macs, iPads, iPhones und anderen Apple-Ger\u00e4ten arbeiten zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen die Anwender eine Art digitalen Pass, die Apple ID. Diese ist identisch wie die ID f\u00fcr iTunes, den App Store und den Apple Online Store. Und die meisten verbinden Ihre Kreditkarte mit ihrer Apple ID, um im unglaublich vielf\u00e4ltigen Apple-\u00d6kosystem einkaufen zu k\u00f6nnen. Und genau das ist auch das schw\u00e4chste Glied, um das man sich sorgen muss.<\/p>\n<p>Es gibt viele Phishing-Betr\u00fcgereien, die mit gef\u00e4ltschen Seiten arbeiten, die sich als apple.com ausgeben. Normalerweise versenden die Betr\u00fcger eine ganze Menge echt aussehender Mails vom \u201eApple Support\u201c, in denen der Empf\u00e4nger aufgefordert wird, seine Identit\u00e4t zu best\u00e4tigen. Wenn Sie sich solche Mails genau ansehen, entdecken Sie meist einige alarmierende Details:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Der Link, auf den Sie klicken sollen.<\/b> Betr\u00fcger maskieren ihre Phishing-Seiten, indem Sie den Namen Apple irgendwo in die Adresse einbauen. Und sie nutzen recht oft URL-Verk\u00fcrzer wie bit.ly. Der Support von Apple w\u00fcrde wohl kaum einen URL-Vek\u00fcrzer oder eine andere Seite als apple.com verwenden.<\/li>\n<li><b>Adresszeile.<\/b> Die verlinkten Phishing-Seiten sehen meist genau so aus wie apple.com. Wenn Sie aber genau auf die Adresszeile sehen, k\u00f6nnen Sie ganz einfach feststellen, dass es sich nicht um apple.com sondern eine andere Seite handelt. Stellen Sie sicher, dass Sie die ganze Adresse pr\u00fcfen. Vor allem auf einem iPhone oder iPad sollten Sie enorm vorsichtig sein, denn auf kleinen Bildschirmen ist die Adresse oft ausgeblendet. In diesem Fall m\u00fcssen Sie auf den Webseiten-Titel klicken oder nach oben scrollen, um die Adresse pr\u00fcfen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><b>Absender-Adresse.<\/b> Die Absender-Adresse einer E-Mail sieht vielleicht legitim aus, doch es ist nicht allzu schwer, bei E-Mails den Absender zu f\u00e4lschen. Um den wirklichen Absender zu sehen, m\u00fcssen Sie technisch etwas versierter sein und den E-Mail-Header pr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Phisher wollen an Ihre Apple ID herankommen. Denn mit Ihrer ID k\u00f6nnen Cyberkriminelle auf all Ihre Informationen in der iCloud zugreifen und diese illegal verkaufen oder in Ihrem Namen und auf Ihre Kosten einkaufen. Manche verwenden ein zus\u00e4tzliches Formular, mit dem sie die Opfer auffordern, Ihre Kreditkarte erneut mit der Apple ID zu verkn\u00fcpfen. Gibt ein Opfer hier die verlangten Daten ein (inklusive der Kartennummer und dem Sicherheitscode), k\u00f6nnen die Cyberkriminellen direkt Geld von der Kreditkarte stehlen.<\/p>\n<p>Um sich zu sch\u00fctzen, pr\u00fcfen Sie am besten ganz genau alle Nachrichten von Apple oder dem Apple Support, in denen Sie aufgefordert werden, sich neu anzumelden, Daten zu best\u00e4tigen usw. In diesem Fall ist es am besten, den Apple Support anzurufen und nachzufragen, ob Sie wirklich etwas tun m\u00fcssen. Und denken Sie immer daran, wichtige Links in E-Mails nicht anzklicken, sondern die entsprechende Adresse (in diesem Fall apple.com) selbst in den Browser einzugeben.<\/p>\n<p>Um Ihre Sicherheit zus\u00e4tzlich zu erh\u00f6hen, empfehlen wir Ihnen, bei Ihrem Apple-Konto die Zwei-Faktoren-Authentifizierung einzuschalten. Denken Sie immer daran, dass Phishing plattform\u00fcbergreifend funktioniert\u00a0 und Sie zum Phishing-Opfer werden k\u00f6nnen, egal welches Ger\u00e4t und welches Betriebssystem Sie nutzen. Deshalb ben\u00f6tigt heute jedes\u00a0 mit dem Internet verbundene Ger\u00e4t entsprechenden Schutz \u2013 sei es ein Computer, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihr Geld zieht Cyberkriminelle an \u2013 also ben\u00f6tigen Sie ein Mittel, das sie abwehrt.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele glauben nach wie vor, dass Apple-Computer gut vor Cyberkriminellen gesch\u00fctzt sind. 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