{"id":1284,"date":"2013-06-28T21:33:19","date_gmt":"2013-06-28T21:33:19","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=1284"},"modified":"2020-02-26T18:25:02","modified_gmt":"2020-02-26T16:25:02","slug":"gefasst-die-wichtigsten-verurteilungen-von-cyberkriminellen-des-letzten-monats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/gefasst-die-wichtigsten-verurteilungen-von-cyberkriminellen-des-letzten-monats\/1284\/","title":{"rendered":"Gefasst! Die wichtigsten Verurteilungen von Cyberkriminellen des letzten Monats"},"content":{"rendered":"<p>Wir beobachten weiterhin, wie gut Strafverfolgungsbeh\u00f6rden weltweit Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Cyberkriminalit\u00e4t machen. Nach wie vor werden regelm\u00e4\u00dfig Hacker verhaftet \u2013 sowohl f\u00fcr kleine Cybercrime-Aktivit\u00e4ten wie das Hacken von Facebook-Konten, als auch f\u00fcr gro\u00dfe Verbrechen, inklusive der Geldw\u00e4sche von sechs Millionen US-Dollar. Doch der H\u00f6hpunkt der letzten Zeit ist die k\u00fcrzliche Festnahme einer Bande, die sowohl bei Hacker-Angriffen als auch im Drogenschmuggel aktiv war.\u00a0 Die <a href=\"https:\/\/eugene.kaspersky.com\/2013\/04\/03\/interpol-drop-inter-kl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und Security-Industrie<\/a> tr\u00e4gt bereits erste Fr\u00fcchte!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/07\/06145107\/busted_title_de.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1286\" alt=\"Cyberkriminellen des letzten Monats\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/07\/06145107\/busted_title_de.png\" width=\"640\" height=\"420\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Nur 60 Sekunden<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/06\/06133159\/busted-4-300x205.jpg\" width=\"180\" height=\"123\">In den Niederlanden und Belgien spielte sich eine filmreife Geschichte ab. Die Polizei hat sieben holl\u00e4ndische Schmuggler und zwei belgische Hacker verhaftet, die von den Schmugglern angeheuert worden waren. Die Schmugglerbande wollte eine Lieferung von fast zwei Tonnen Kokain und Heroin abgreifen, die in Richtung Rotterdam unterwegs war. Dazu heuerten sie ein paar Hacker an, die in die Server der Transportfirma eindrangen und die Lieferadresse der Fracht auf Antwerpen \u00e4nderten. Obwohl der Hack an sich problemlos verlief, bemerkte die Sicherheitsabteilung des Unternehmens den Einbruch und verst\u00e4ndigte sofort die Polizei. Als die Drogenschmuggler dann am Hafen die Fracht abholen wollten, wurden sie verhaftet.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Wie klaut man eine Million?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/threatpost.com\/feds-bust-cybercrime-ring-targeting-payroll-financial-firms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">F\u00fcnfzehn Finanzfirmen wurden zum Opfer einer Bande aus den USA und der Ukraine<\/a>, die 15 Millionen US-Dollar gestohlen hat. Unter den Opfern waren unter anderem Citibank, JP Morgan Chase und \u00a0PayPal. Die Verd\u00e4chtigten hackten sich in die Server der Banken und Unternehmen, entwendeten Kundeninformationen und \u00fcberwiesen Geld von Bankkonten und Geldkarten. So genannte \u201eCashers\u201c in den USA hoben das Geld an Geldautomaten und \u00fcber falsche Bestellungen ab. Die Beh\u00f6rden haben acht Mitglieder der Bande angeklagt, doch die beiden Drahtzieher Oleksiy Sharapka und Leonid Yanovitsky sind nach wie vor frei und verstecken sich wahrscheinlich irgendwo in der Ukraine.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Selbstschulung im Wert von 50.000 Euro<\/strong><\/p>\n<p>Ein Schulabbrecher ohne technologische Ausbildung wurde in Moskau geschnappt. Er hatte sich sein Wissen in Untergrundforen angeeignet. Der 19-j\u00e4hrige verteilte Schadprogramme, die die Zugangsdaten zu Online-Zahlungssystemen abgreifen konnten. Diese nutzte er, um Geld auf sein eigenes Konto zu \u00fcberweisen \u2013 insgesamt konnte er damit etwa zwei Millionen Rubel (etwa 50.000 Euro) stehlen. Was er aufgrund seiner schlechten Bildung nicht wusste, ist, dass seine Tat mit bis zu f\u00fcnf Jahren Gef\u00e4ngnis bestraft werden kann.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Redefreiheit und Hausarrest<\/strong><\/p>\n<p>Ein kanadischer Hacker, der die Webseite der Landesregierung von Quebec angegriffen hatte, wurde im vergangenen Monat zu Hausarrest verurteilt. Der fr\u00fchere Angestellte des House of Commons nutzte wahrscheinlich sein Insider-Wissen, um das System auszuschalten. Ein Richter sagte, dass es sich nicht um einen politischen Protest handle, es allerdings auch keine Anhaltspunkte f\u00fcr einen finanziellen Vorteil f\u00fcr den Hacker gebe. Also war es wahrscheinlich nur eine Art Selbstdarstellung, die den Hacker nun acht Monate Hausarrest einbrachte.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Strafe f\u00fcr Cyber-Mobbing<\/strong> <b><br>\n<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/06\/06133158\/busted-2.jpeg\" width=\"116\" height=\"135\">Ein 34-j\u00e4hriger Hacker aus Morgan City \u00fcbernahm das Facebook-Konto eines weiblichen Opfers. Er \u00e4nderte das Passwort und schrieb Drohungen und abf\u00e4llige Bemerkungen auf ihre Seite. Die Polizei war aber schnell und verhaftete den Mann ein paar Tage, nach der Anzeige des Opfers.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Forum f\u00fcr den Handel mit Kreditkarten geschlossen<\/strong><\/p>\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Foren f\u00fcr den Handel mit gestohlenen Kreditkarten wurde durch eine <a href=\"https:\/\/threatpost.ru\/2013\/06\/14\/torgovyj_dom_karderov_poshel_ko_dnu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">gemeinsame Operation von Strafverfolgungsbeh\u00f6rden aus den USA, Gro\u00dfbritannien und Vietnam<\/a> geschlossen. Das FBI berichtete, dass das Mattfeuter-Forum \u00fcber eine Million gestohlener Kreditkarten verkauft und damit \u00fcber 220 Millionen Dollar Umsatz gemacht haben soll. Betreiber des Forums wurden in Gro\u00dfbritannien festgenommen, w\u00e4hrend Van Tien Tu, der Gr\u00fcnder des \u201eGesch\u00e4fts\u201c, in Vietnam aufgegriffen wurde. Wir kennen die vietnamesischen Gesetze nicht so gut, doch f\u00fcr die Betr\u00fcgereien in den USA kann einer der vietnamesischen Kriminellen zu bis zu 30 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt werden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Ende der Geldw\u00e4sche<\/strong> <b><br>\n<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/06\/06133158\/busted-3-300x196.jpg\" width=\"180\" height=\"118\">Die US-Beh\u00f6rden haben erfolgreich <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/feds-seize-alleged-cybercrime-money-laundering-operation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Domains \u00fcbernommen, die mit dem Zahlungssystem Liberty Reserve in Verbindung stehen<\/a>, das der Geldw\u00e4sche und dem Betrieb eines unlizenzierten \u00dcberweisungsgesch\u00e4fts verd\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<p>Liberty Reserve wurde durch seine Anonymit\u00e4t unter Cyberkriminellen sehr beliebt \u2013 die Betreiber hatten keine Ma\u00dfnahmen eingebaut, um die Identit\u00e4t von Kunden zu pr\u00fcfen. Zudem stellten sie zus\u00e4tzliche Anonymit\u00e4ts-Tools bereit, etwa das Verbergen der Daten des Absenders und das Ein- und Auszahlen \u00fcber externe Wechseldienste. Die Beh\u00f6rden gehen davon aus, dass die Firma bei der Geldw\u00e4sche von \u00fcber sechs Milliarden US-Dollar geholfen hat und etwa eine Millione Kunden bediente.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir beobachten weiterhin, wie gut Strafverfolgungsbeh\u00f6rden weltweit Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Cyberkriminalit\u00e4t machen. 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