{"id":12,"date":"2012-10-17T15:17:38","date_gmt":"2012-10-17T15:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=12"},"modified":"2020-02-26T18:18:41","modified_gmt":"2020-02-26T16:18:41","slug":"sollten-ich-meinen-kindern-den-zugriff-auf-facebook-oder-twitter-erlauben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/sollten-ich-meinen-kindern-den-zugriff-auf-facebook-oder-twitter-erlauben\/12\/","title":{"rendered":"Sollten ich meinen Kindern den Zugriff auf Facebook oder Twitter erlauben?"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong>Sie k\u00f6nnen Ihren Kindern den Zugriff auf Soziale Netzwerke verbieten und Sie k\u00f6nnen sich selbst einreden, dass diese darauf h\u00f6ren, doch die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Weg finden, trotzdem auf diese zuzugreifen, ist gro\u00df. Also m\u00fcssen wir der Wirklichkeit ins Auge blicken und unser Bestes tun, um sicher zustellen, dass ihre Facebook- und Twitter-Konten sicher und privat sind und unsere Kinder diese Netzwerke so besonnen und verantwortungsbewusst wie m\u00f6glich nutzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2012\/10\/06132942\/twitter-kids-1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"268\"><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind Twitter und Facebook (zus\u00e4tzlich dazu, dass sie die bekanntesten Sozialen Netzwerke sind) Daten-H\u00e4ndler. Das hei\u00dft sie verdienen Geld damit, alles, was Sie darauf ver\u00f6ffentlichen an Dritte \u2013 wie Marketing- oder Werbefirmen \u2013 zu verkaufen, die dann diese Daten dazu benutzen, um Sie, beziehungsweise Ihre Kinder mit zielgerichteten Werbekampagnen zu bombardieren. Sie k\u00f6nnen auch hundertprozentig davon ausgehen, dass all Ihre Aktivit\u00e4ten in Sozialen Netzwerken nachvollzogen werden, solange Sie eingeloggt sind, aber Sie k\u00f6nnen zumindest versuchen, dies zu verhindern. Die Informationen sind manchmal anonymisiert, wenn sie verkauft werden, manchmal aber auch nicht. Das h\u00e4ngt davon ab, an wen diese verkauft und wof\u00fcr sie benutzt werden. Anonym oder nicht, uns liegt ein Bericht \u00fcber einen Mann in Europa vor, der von Facebook sein Datenprofil einforderte, das hei\u00dft die Daten, die Facebook von seinen Postings, Chats, Netzwerk-Suchen, etc. einbehalten hat. Der Anfang-Zwanzigj\u00e4hrige erhielt daraufhin ein 1.200 Seiten langes PDF mit allem, was er auf diesem Netzwerk getan hatte, einschlie\u00dflich Dinge, die von ihm \u201egel\u00f6scht\u201c wurden.<\/p>\n<p>Ich erw\u00e4hne das, weil die Datensammlung durchaus real ist und es keinen Weg gibt sie abzulehnen oder den Verkauf an Dritte zu verhindern. Falls Sie prinzipiell und unersch\u00fctterlich gegen den Verkauf Ihrer pers\u00f6nlichen Daten sind, dann sind Soziale Netzwerke vielleicht nicht der richtige Ort f\u00fcr Sie \u2013 oder Ihre Kinder. Falls Sie damit weniger Probleme haben, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten, die Informationen, die Ihr Kind auf Facebook und Twitter ver\u00f6ffentlicht, vor anderen Benutzern \u2013 wer auch immer diese sein m\u00f6gen \u2013 zu verstecken.<\/p>\n<p>Das Erste, das Sie Ihren Kindern mitteilen sollten (und das gilt auch f\u00fcr Sie selber) ist, dass sie vorsichtig sein m\u00fcssen, wessen Freundschaftseinladungen sie annehmen (zumindest auf Facebook). Das Internet ist allgemein ein zwielichter Ort, aber dies gilt vor allem f\u00fcr Jugendliche. Es kann nicht oft genug wiederholt werden: NUR FREUNDSCHAFTSEINLADUNGEN VON LEUTEN ANNEHMEN, DIE MAN KENNT UND DENEN MAN VERTRAUT. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Wenn ich eine Freundschaftseinladung erhalte, pr\u00fcfe ich tats\u00e4chlich das Profil der Person, um sicher zu gehen, dass diese auch ist, wer sie vorgibt zu sein. Es ist bekannt, dass <a href=\"http:\/\/kasperskyhub.wpengine.com\/email-the-hackers-key-to-stealing-your-online-life\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Angreifer vorgeben, jemand zu sein, den Ihr Kind kennt<\/a>, um es auszutricksen und so in sein Freunde-Netzwerk zu gelangen.<\/p>\n<p>Wir haben vor Kurzem ein Video auf Threatpost ver\u00f6ffentlicht, das zeigt, wie Sie die eingebauten Facebook-Optionen nutzen, um die <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/products\/home\/one\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Sicherheit<\/a> Ihres Facebook-Kontos zu verbessern. Ich empfehle Ihnen, sich das Video anzusehen, bevor Sie Ihren Kindern erlauben, ein Facebook-Konto zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Twitter ist dagegen ganz anders. Es hat ein freieres Umfeld als Facebook geschaffen. Bei Twitter kann Ihr Kind nicht standardm\u00e4\u00dfig bestimmen, wer ihm folgt, und jeder kann sehen, was es ver\u00f6ffentlicht. Es gibt aber einige Optionen, mit denen Sie das Twitter-Konto privater gestalten k\u00f6nnen, etwa den Punkt \u201eMeine Tweets sch\u00fctzen\u201c. Dann muss jeder, der Ihrem Kind folgen m\u00f6chte, sich erst dessen oder Ihre Erlaubnis einholen. Man kann auch die Standortfunktion ausschalten. Damit wird der Ort angegeben, von dem aus die Tweets gesendet werden. Zudem gibt es verschiedene E-Mail-Optionen, die Ihnen und Ihrem Kind dabei helfen k\u00f6nnen, dar\u00fcber informiert zu werden, was auf deren Twitter-Acoounts passiert.<\/p>\n<p>Kinder m\u00fcssen sich auch dar\u00fcber im Klaren sein, dass Scammer wild auf Facebook und Twitter w\u00fcten. Es gibt keine Umweltkatastrophe, keinen Tod eines Popstars, kein Sportereignis und kein anderes Weltgeschehen, das Scammer nicht f\u00fcr sich ausnutzen. Nicht dass Ihr Kind wei\u00df, wer Elizabeth Taylor war oder wann sie gestorben ist, aber es ist gut m\u00f6glich, dass Ihre Tochter letztes Jahr Opfer eines Scams geworden ist, der angab, dass Justin Bieber von einem verr\u00fcckten Fan nach einem Auftritt in L.A. durch eine Stichwunde im R\u00fccken verletzt wurde.<\/p>\n<p>Wenn Facebook von Scams \u00fcberflutet ist (und das ist es), scheint es oft so, als w\u00e4re Twitter daf\u00fcr gemacht, diese zu unterst\u00fctzen. Die Einschr\u00e4nkung von 140 Zeichen, macht es notwendig, dass URLs abgek\u00fcrzt werden. Das Problem, das daraus entsteht ist, dass es oft unm\u00f6glich wird zu erkennen, wohin diese Links f\u00fchren. Daher werden sie oft dazu benutzt, Schadprogramme \u00fcber infizierte Websites zu verbreiten. Manchmal ist es einfach, einen Scam zu erkennen und manchmal nicht, aber wie GI Joe immer sagte: \u201eWissen ist der halbe Sieg.\u201c<\/p>\n<p>Wenn man dar\u00fcber nachdenkt, dass das Thema Cyber-Mobbing mittlerweile nicht mehr bel\u00e4chelt, sondern in \u00f6ffentlichen Warnungen und sogar einem Fernsehfilm behandelt wird, wird es immer wichtiger, dass die Konten Ihres Kindes ein gutes <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/de\/kaspersky-password-manager\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Passwort<\/a> haben. Das Letzte, was man sich w\u00fcnscht (zumindest als Dreizehnj\u00e4hriger) ist, dass ein anderes Kind aus der Schule das eigene Passwort err\u00e4t, auf das Konto zugreift und besch\u00e4mende oder falsche Sachen \u00fcber einen ver\u00f6ffentlicht. Der einfachste Weg, dies zu verhindern ist, ein starkes und nicht-offensichtliches Passwort zu verwenden.<\/p>\n<p>Als Elternteil ist es m\u00f6glich, das Konto Ihres Kindes mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Handy zu verbinden. Wenn Sie diese als \u201eTrusted Devices\u201c einrichten, k\u00f6nnen Sie kontrollieren, ob unbekannte Ger\u00e4te auf das Konto zugreifen und Sie k\u00f6nnen die \u00dcbernahme des Kontos durch Dritte verhindern, bevor ein Problem entsteht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Sie k\u00f6nnen Ihren Kindern den Zugriff auf Soziale Netzwerke verbieten und Sie k\u00f6nnen sich selbst einreden, dass diese darauf h\u00f6ren, doch die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Weg finden, trotzdem auf<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":378,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[37,115,94,60,54],"class_list":{"0":"post-12","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tips","8":"tag-facebook","9":"tag-kinder","10":"tag-kindersicherung","11":"tag-soziale-netzwerke","12":"tag-twitter"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/sollten-ich-meinen-kindern-den-zugriff-auf-facebook-oder-twitter-erlauben\/12\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/facebook\/","name":"Facebook"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22386,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12\/revisions\/22386"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/378"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}