{"id":1113,"date":"2013-05-28T15:38:11","date_gmt":"2013-05-28T15:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=1113"},"modified":"2020-02-26T18:23:32","modified_gmt":"2020-02-26T16:23:32","slug":"twitter-verbessert-den-schutz-vor-hackern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/twitter-verbessert-den-schutz-vor-hackern\/1113\/","title":{"rendered":"Twitter verbessert den Schutz vor Hackern"},"content":{"rendered":"<p>Twitter ist k\u00fcrzlich mit anderen Seiten wie Facebook und Google gleichgezogen und hat den Schutz seiner Anwender mit einer Zwei-Faktoren-Authentifizierung verbessert. Das wird uns allen helfen, die viel diskutierten Nachrichten \u00fcber die Hacks der Twitter-Konten von <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/twitter-ap-hack\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Associated Press<\/a> und <a href=\"https:\/\/threatpost.com\/fox-news-caught-sleeping-after-twitter-account-hacked-070411\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Fox News<\/a> zu vergessen, die kurzzeitig sogar den Dow Jones beeinflusst haben. Das Hacken eines privaten Twitter-Kontos ist meist nicht so bedeutend, aber immer noch sehr \u00e4rgerlich f\u00fcr den Kontobesitzer. Deshalb nutzen wir diese Gelegenheit, Sie an die Sicherheitsregeln f\u00fcr Twitter zu erinnern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/05\/06145348\/twitter_title_de.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1115\" alt=\"Twitter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/05\/06145348\/twitter_title_de.png\" width=\"640\" height=\"420\"><\/a><\/p>\n<p><b>Maximale Sicherheit.<\/b> W\u00e4hlen Sie immer die Sicherheits-Option, die den maximalen Schutz bietet. Bei Twitter ist das ab sofort die Zwei-Faktoren-Authentifizierung. Wenn Sie sich damit bei Twitter einloggen, m\u00fcssen Sie nicht nur Ihren Nutzernamen und das Passwort, sondern auch einen sechstelligen Code eingeben, der Ihnen per SMS zugeschickt wird. Dank dieser Ma\u00dfnahme, kann Ihr Twitter-Konto nicht einmal mehr \u00fcbernommen werden, wenn das Passwort gestohlen wird. Um Ihr Konto auf die Zwei-Faktoren-Authentifizierung umzustellen, m\u00fcssen Sie sich zun\u00e4chst bei Twitter einloggen, die Kontoeinstellungen \u00f6ffnen und die Option \u201erequire a verification code when I sign in\u201c ausw\u00e4hlen. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Sie Ihre Handynummer eingeben. Twitter gibt Ihnen dann Informationen zum Verifizieren der Handynummer. Bitte beachten Sie, dass Twitter diese Funktion nach und nach einf\u00fchrt, so dass sie f\u00fcr Ihr Konto momentan vielleicht noch nicht zur Verf\u00fcgung steht. In diesem Fall m\u00fcssen Sie noch ein oder zwei Wochen warten \u2013 dann sollte sie zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Diese Authentifizierungsmethode hat allerdings einen gro\u00dfen Nachteil \u2013 das Einloggen wird komplizierter, wenn Sie sich an einem Ort mit schlechter oder ohne Mobilfunkverbindung aufhalten. Google l\u00f6st diese Problem, indem sich der Dienst an Ihre Ger\u00e4te erinnert und die zweite Authentifizierung f\u00fcr bis zu einem Monat lang aussetzen kann, wenn Sie sich von einem bekannten Ger\u00e4t aus einloggen. Twitter plant wohl, immer nach dem zweiten Code zu fragen, wenn Sie sich einloggen. In vielen F\u00e4llen ist die h\u00f6here Sicherheit diesen Nachteil aber wert. Jedoch kann es f\u00fcr Firmen, wie die oben genannte Associated Press oder Kaspersky Lab kompliziert werden. Denn meist nutzen mehrere Mitarbeiter ein Twitter-Konto, allerdings erlaubt Twitter nur eine Handynummer f\u00fcr die Zwei-Faktoren-Authentifizierung. Als wir gerade unsere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen entsprechenden Arbeitsprozess im Unternehmen pr\u00fcften, wurde eines unserer Passw\u00f6rter \u00fcber ein <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/man-in-the-middle-attack\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u00f6ffentliches WLAN-Netz<\/a> gestohlen. Der Angreifer hat kurzzeitig unser deutsches Twitter-Konto \u00fcbernommen und ein paar Spam-Links an unsere Follower gesendet. Nat\u00fcrlich haben wir innerhalb weniger Stunden wieder die Kontrolle \u00fcber das Konto erlangt und die Spam-Nachrichten gel\u00f6scht. Aber wir warten auf jeden Fall nicht mehr l\u00e4nger, bevor wir zur Zwei-Faktoren-Authentifizierung wechseln.<\/p>\n<p><b>Verwenden Sie <\/b><a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/infographic-password-protection\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><b>starke Passw\u00f6rter<\/b><\/a><b>.<\/b> Die Zwei-Faktoren-Authentifizierung ersetzt kein starkes, hart zu knackendes Passwort. Es sollte lang, nicht-offensichtlich und unm\u00f6glich zu erraten sein \u2013 das sch\u00fctzt Sie vor so genannten Brute-Force-Attacken auf die Passwort-Datenbank. Sogar <a href=\"https:\/\/blog.twitter.com\/2013\/keeping-our-users-secure\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Twitter selbst wurde gehackt,<\/a> diese Bedrohung ist also kein Phantom.<\/p>\n<p><b>H\u00fcten Sie sich vor Phishing-Seiten.<\/b> Sie sollten immer darauf aufpassen, nicht auf Phishing-Betr\u00fcgereien hereinzufallen, die nach Ihrem Passwort oder anderen vertraulichen Informationen fragen. Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der Sie aufgefordert werden, Ihr Passwort zur\u00fcckzusezten, diese Mail aber nie angefordert haben, klicken Sie besser auf keinen Link in der Mail. Seien Sie auch vorsichtig bei verk\u00fcrzten Links, etwa von bit.ly. Denn diese kurzen Links sind mittlerweile unabsichtliche Helfer f\u00fcr Betr\u00fcger, die verbergen m\u00f6chten, auf welche Seite Sie der Klick in Wirklichkeit f\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>Verwenden Sie keine \u00f6ffentlichen Computer oder \u00f6ffentliche WLAN-Netze.<\/b> Wenn Sie nicht an Ihrem privaten Computer sitzen, sollten Sie keine privaten Online-Konten \u00f6ffnen, denn Sie wissen nicht, welche Schadprogramme oder sch\u00e4dlichen Scripte auf dem Computer im Hotel oder dem Flughafen-Business-Center lauern. Nicht einmal beim Laptop eines Freundes k\u00f6nnen Sie ganz sicher sein. \u00d6ffentliche WLAN-Netze sind meist unverschl\u00fcsselt, und machen es damit f\u00fcr Angreifer leicht, Sie abzuh\u00f6ren und Ihre Passw\u00f6rter zu stehlen. Wenn Sie es nicht vermeiden k\u00f6nnen, \u00fcber offene WLAN-Netze zu arbeiten, sollten Sie sich mit einer <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/vpns-use\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">VPN-Verbindung<\/a> sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><i>Noch ein Hinweis f\u00fcr fortgeschrittene Anwender:<\/i><\/p>\n<p><i>Um Probleme beim Empfang der SMS zu vermeiden, k\u00f6nnen Applikationen von Drittanbietern f\u00fcr den Zugang zu Twitter genutzt werden. Bereits authorisierte Apps funktionieren wie bisher, selbst wenn Sie die Zwei-Faktoren-Authentifizierung einschalten. Sie k\u00f6nnen zudem neue Apps authorisieren, indem Sie sich bei Twitter einloggen und die Passw\u00f6rter der Apps in den Einstellungen \u00e4ndern. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass dadurch die Verantwortung f\u00fcr die Sicherheit von Twitter an eine andere App abgegeben wird, und damit deren Entwickler f\u00fcr den Schutz der Anwender vor Passwort- und Datendiebstahl verantwortlich ist.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Twitter ist k\u00fcrzlich mit anderen Seiten wie Facebook und Google gleichgezogen und hat den Schutz seiner Anwender mit einer Zwei-Faktoren-Authentifizierung verbessert. 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