{"id":103,"date":"2011-04-14T16:50:00","date_gmt":"2011-04-14T16:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/2011\/04\/14\/fast-jedes-zweite-kind-ist-in-sozialen-netzwerken-unterwegs\/"},"modified":"2018-05-28T08:31:40","modified_gmt":"2018-05-28T06:31:40","slug":"fast-jedes-zweite-kind-ist-in-sozialen-netzwerken-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/fast-jedes-zweite-kind-ist-in-sozialen-netzwerken-unterwegs\/103\/","title":{"rendered":"Fast jedes zweite Kind ist in sozialen Netzwerken unterwegs"},"content":{"rendered":"<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Eine aktuelle Studie des Medienp\u00e4dagogischen Forschungsverbunds S\u00fcdwest zum Mediennutzungsverhalten von Kindern (KIM 2010) zeigt, dass fast die H\u00e4lfte der 6- bis 13-J\u00e4hrigen Soziale Netzwerke nutzt. Das sind doppelt so viele wie noch vor drei Jahren. Mitte des Jahres 2010 hat allein Facebook die magische Grenze von 500 Millionen Nutzern erreicht. Und die Facebook-Gemeinde ist \u00e4u\u00dferst aktiv: Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 130 virtuelle Freunde, und mehr als 50 Prozent der Nutzer loggen sich t\u00e4glich auf der Seite ein.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Daher ist es f\u00fcr die Eltern umso wichtiger zu wissen was bei Facebook und Co. passiert und bei der Nutzung beachtet werden muss. Welche Daten kann man preisgeben, wo sollte man sich lieber bedeckt halten und was kann im Ernstfall passieren? Denn verbieten kann man den Umgang im Netz den Kindern nicht.<a name=\"more\"><\/a><\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><b><span style=\"font-size: small\">Identit\u00e4tsdiebstahl und Datenschutz<\/span><\/b><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Eine der Hauptgefahren ist nach wie vor der sogenannte Identit\u00e4tsdiebstahl. Ein gro\u00dfes Risiko ist das Kapern einer digitalen Identit\u00e4t (\u201eIdentity Hijacking\u201c). Dabei wird ein Pro\ufb01l des Opfers unter dessen richtigem Namen angelegt und der echte Freundeskreis unterwandert. Die Identit\u00e4tsdiebe pflegen die Kontakte und drohen dann dem Opfer mit der Ver\u00f6ffentlichung peinlicher Bilder oder kompromittierender Kommentare.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Eine weitere Gefahr droht wenn die Passw\u00f6rter gestohlen werden. Auch hier machen sich Hacker die M\u00fche entsprechende Webseiten detailgetreu nachzubauen. Um einen Nutzer auf eine solche Seite zu locken, verwenden Hacker zum Beispiel E-Mails, die einen Link zur gef\u00e4lschten Webseite enthalten. Loggt sich der User dort ein, sind Logindaten und Passwort verloren.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Datenschutz ist ein weiteres Thema rund um die Social Networks. Oft sind die Standardeinstellungen zum Nutzerdatenschutz viel zu locker gesetzt. Ein eigenes Nachpr\u00fcfen und Anpassen ist da oft unvermeidlich. Tut man dies nicht, gibt man um Einiges mehr von sich preis, als man vielleicht ahnt. Da k\u00f6nnen die letzten Partybilder nicht nur peinlich sondern auch problematisch werden, gerade bei Einstellungsgespr\u00e4chen. Und letztendlich liegt es an den Eltern die entsprechenden Sicherheitseinstellungen vorzunehmen.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Da sich Verhaltensweisen aus dem \u201enormalen\u201c auf das virtuelle Leben leicht \u00fcbertragen lassen, sind auch in den Social Networks Manieren nicht ganz zu vernachl\u00e4ssigen. Von pl\u00f6tzlichen Gef\u00fchlsausbr\u00fcchen oder w\u00fcsten Beleidigungen sollte man also eher absehen. Denn immer gilt die Devise: poste auf Facebook nur das, was du auch auf deine Hauswand spr\u00fchen w\u00fcrdest\u2026 und das auch Monate sp\u00e4ter!<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\"><b>Cyber-Mobbing <\/b><\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Ein ganz anderes Thema ist dagegen Cyber-Mobbing. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben hier zu leiden. So sollte man sich von vornherein genau \u00fcberlegen welche Informationen man mit der \u00d6ffentlichkeit oder auch nur seinen \u201eFreunden\u201c teilt. Muss es neben der E-Mail Adresse wirklich auch die Telefonnummer sein? Oder gar die eigene Anschrift? Ger\u00e4t man in die Situation, terrorisiert beziehungsweise gestalkt zu werden, ist der Wechsel beispielsweise einer E-Mail-Adresse schneller und einfacher getan als der Wechsel der Telefonnummer. Von der Adresse ganz zu schweigen. Je j\u00fcnger der Nachwuchs ist, desto leichter l\u00e4sst sich dieser sensibilisieren. So k\u00f6nnen Eltern das Konto beim entsprechenden Sozialen Netzwerk gemeinsam mit den Kindern anlegen und dabei gleich erkl\u00e4ren, weshalb man welche Inhalte privat h\u00e4lt und nach welchen Kriterien Freigaben erteilt werden sollten.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\"><b>Malware <\/b><\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Auch die Verbreitung von Schadprogrammen wird \u00fcber Soziale Netzwerke immer beliebter. Dabei gibt es unter anderem Attacken, die es speziell auf Facebook-Nutzer abgesehen haben. So haben Kaspersky-Experten eine gef\u00e4hrliche App entdeckt, die sich \u00fcber den Facebook-Chat verbreitet und aus der Neugier der Nutzer Geld macht, indem sie den Versand einer bestimmten SMS <a href=\"http:\/\/newsroom.kaspersky.eu\/de\/news\/detail\/article\/social-engineering-20-gefaehrliche-facebook-app-im-umlauf\/?no_cache=1&amp;cHash=3334ef6cf913d8d81601b4b6e0633df8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">provoziert<\/a>. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Wurm Koobface, der Facebook-Nutzer in mehreren Wellen \u00fcber private Nachrichten kontaktierte und einen Link hinterlie\u00df. Klickte der Empf\u00e4nger darauf, wurde der PC infiziert und konnte anschlie\u00dfend von Hackern ferngesteuert werden.<\/span><\/div>\n<div style=\"font-family: inherit;text-align: justify\"><span style=\"font-size: small\">Lange Rede, kurzer Sinn: die Verwendung eines zuverl\u00e4ssigen Sicherheitskonzeptes ist zwar nach wie vor unerl\u00e4sslich, am Ende z\u00e4hlt jedoch nur der gesunde Menschenverstand.<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie des Medienp\u00e4dagogischen Forschungsverbunds S\u00fcdwest zum Mediennutzungsverhalten von Kindern (KIM 2010) zeigt, dass fast die H\u00e4lfte der 6- bis 13-J\u00e4hrigen Soziale Netzwerke nutzt. 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